Ver­füg­bar­keit und Netz­qua­li­tät von Tele­kom, Voda­fone und o2 auf der CeBIT 2012

Nach den jah­re­lan­gen schlech­ten Erfah­run­gen mit den Car­ri­ern auf der CeBIT und dem min­des­tens eben­so schlech­ten Dienst­leis­tungs­an­ge­bot der Deut­schen Mes­se AG selbst (rea­li­siert über die Tele­kom) haben wir uns die­ses Jahr brei­ter als in den Vor­jah­ren vor­be­rei­tet. Zur Bestü­ckung unse­rer Vor­füh­rin­fra­struk­tur haben wir Daten­kar­ten der Tele­kom, von Voda­fone und von o2 ein­ge­setzt. Eplus betrach­ten wir nicht als Busi­nes­s­car­ri­er, des­halb hat­ten wir kei­ne sol­chen Kar­ten dabei (o2 ist auf­grund der deso­la­ten Per­for­mance in den letz­ten 9 Mona­ten im Kern auch kein Busi­nes­s­car­ri­er mehr).

Wir haben sta­tio­när mit UMTS-Sticks aus­schließ­lich in der Hal­le 15 getes­tet, mit den Smart­pho­nes hin­ge­gen auf der gesam­ten Mes­se an allen Mes­se­ta­gen. Wir haben nicht inge­nieur­mä­ßig exakt gemes­sen son­dern ledig­lich unse­re User­ex­pe­ri­ence mit den ein­zel­nen Car­ri­ern notiert. Grob gesagt fiel uns Fol­gen­des auf:

  • Tele­kom: Vom ers­ten bis zum letz­ten Tag lücken­lo­se Per­for­mance. Schnells­te Down­loads, nie Pro­ble­me beim Tele­fo­nie­ren
  • Voda­fone: Genau­so per­fekt wie die Tele­kom von Diens­tag bis Frei­tag. Am Sams­tag erheb­lich gestört, pha­sen­wei­se unbe­nutz­bar. Man hat­te den Ein­druck, als ob am Sams­tag die zusätz­li­chen Infra­struk­tur­kom­po­nen­ten für die Mes­se abge­schal­tet wor­den waren.
  • o2: die übli­che deso­la­te Per­for­mance. Meis­tens unbe­nutz­bar. Down­loadra­ten so nied­rig, dass häu­fig kein Auf­bau von Web­sei­ten erfolg­te. Tele­fo­nie stän­dig gestört, oft unmög­lich. De fac­to unbe­nutz­bar für Vor­füh­run­gen am Mes­se­stand und Spra­che.

So hat auch die CeBIT erneut bewie­sen: Qua­li­tät ein­zu­set­zen lohnt sich — Tele­kom und Voda­fone sind mitt­ler­wei­le auch auf der CeBIT end­lich in der Lage, gute Per­for­mance abzu­lie­fern. War­um Voda­fone am Sams­tag so nach­liess, ent­zieht sich unse­rer Kennt­nis. o2 beweist erneut, dass das Netz selbst die güns­ti­gen Prei­se nicht wert ist. Es gilt der alte Grund­satz: Bil­lig gekauft ist 2x gekauft.


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2 Kommentare

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  1. Was bistn du fürn Intel­li­genz­bol­zen?!

    in der Spit­ze über 13 MBit/​s net­to(!) pro­blem­los. Und das mit einem Stick, der “ledig­lich” MIMO mit 28MBit/​s in der Spit­ze kann.”

    Wenn der 28 kann ist 13 ja nicht mal die Hälf­te, wär dumm wenn das nicht gehen wür­de?! Leu­te gibs.

    Greetz

  2. Ich habe die glei­chen Erfah­run­gen gemacht. Mit O2 auf dem Smart­pho­ne war sowohl bei mir, wie auch bei mei­nem Kol­le­gen nichts zu machen. Daten­über­tra­gung bis auf Aus­nah­men qua­si unmög­lich, Tele­fo­nie war im UMTS-Netz mas­siv gestört und im GSM-Netz stark gestört.
    Zeit­gleich lie­fen bei Voda­fone Daten­über­tra­gun­gen im UMTS-Netz via HSPA+ mit min­des­tens 5, meist jedoch 8 und in der Spit­ze über 13 MBit/​s net­to(!) pro­blem­los. Und das mit einem Stick, der „ledig­lich” MIMO mit 28MBit/​s in der Spit­ze kann.

    Hin­zu kommt die auch im All­tag auf dem ehe­ma­li­gen Welt­aus­stel­lungs­ge­län­de (direkt neben­an) sehr schlech­te In-House-Ver­sor­gung bei O2.
    Eben­falls rächt sich, daß die GSM-Sta­tio­nen in UMTS-ver­sorg­ten Gebie­ten ledig­lich GPRS anbie­ten und so ein aus­wei­chen nicht prak­ti­ka­bel ist. Gera­de inner­halb von mit UMTS schlecht ver­sorg­ten Gebäu­den ist näm­lich häu­fig eigent­lich noch aus­rei­chen­der GSM-Emp­fang gege­ben.

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