Pre­tio­so-Tipps — 16.08.2013

Auf FAZ Online ist vor eini­gen Tagen ein inter­es­san­ter Bei­trag von Mor­ton Frei­del erschie­nen — Das Smart­pho­ne, die frei­wil­li­ge Fuß­fes­sel. Frei­del setzt sich in die­sem Bei­trag mit dem neu­en Moto­ro­la Moto X aus­ein­an­der, dem ers­ten Smart­pho­ne von Moto­ro­la, das unter der Ägi­de von Goog­le ent­wi­ckelt wur­de.

Mor­ton Frei­del weist auf ein äußerst grenz­wer­ti­ges Ver­hal­ten des Moto X hin, dass die­ses Gerät aller­dings mit allen Andro­id Gerä­ten ab Firm­ware 4.3 teilt:

Goog­le lügt sei­ne Nut­zer an

Noch wei­ter reicht die Ent­de­ckung von IT-Exper­ten aus dem Blog „Andro­id Poli­ce“. Sie betrifft nicht allein das Moto X, son­dern alle Smart­pho­nes, die mit der neu­es­ten Ver­si­on des von Goog­le ent­wi­ckel­ten Betriebs­sys­tems Andro­id aus­ge­stat­tet sind: Auf ihnen lässt sich der Wlan-Emp­fang nicht mehr abschal­ten. Denn selbst wenn er schein­bar aus­ge­schal­tet ist, kön­nen Posi­ti­ons­da­ten an Goog­le über­mit­telt wer­den, sobald der Tele­fon­be­sit­zer in die Nähe eines Net­zes gelangt. Das bie­tet dem Inter­net­gi­gan­ten die Mög­lich­keit, ohne den läs­ti­gen Strom­ver­brauch eines GPS-Sys­tems zu agie­ren, vor allem aber ohne läs­ti­ge Ein­wil­li­gungs­er­klä­run­gen sei­ner Nut­zer alle ihre Bewe­gun­gen zu kar­to­gra­phie­ren. Mit zusätz­li­chem Auf­wand lässt sich das Wlan zwar auch ganz abschal­ten, den­noch gilt: Unter Andro­id 4.3. bedeu­tet „aus“ nicht not­wen­dig „aus“. Goog­le lügt sei­ne Nut­zer an.

Auf cio​.de wird heu­te im Bei­trag Blau­äu­gig­keit beim Daten­schutz auf ein wich­ti­ges The­ma hin­ge­wie­sen, näm­lich die in vie­len Unter­neh­men fest­zu­stel­len­de Sorg­lo­sig­keit im Umgang mit Sicher­heits­fra­gen, die in man­chen Fäl­len schon an Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit grenzt. Aller­dings hat der Arti­kel einen gra­vie­ren­den Man­gel. Der Bei­trag bezieht sich auf Erkennt­nis­se von Con­sul­ting-Fir­men, schwer­punkt­mä­ßig auf die von Ernst & Young, einer der Big 4 Groß­con­sul­ter, des­sen Kom­pe­tenz auf dem Feld der IT-Secu­ri­ty nicht von jeder­mann nach­voll­zo­gen wer­den kann.

Nicht nur Black­Ber­ry hat vie­le Pro­ble­me, auch Micro­soft kommt mit Win­dows Pho­ne nicht wirk­lich vor­an. Mit HTC ver­läßt ein wei­te­rer Part­ner das sin­ken­de Schiff, wor­auf im Bei­trag Bericht: HTC ver­ab­schie­det sich von Win­dows Pho­ne 8 hin­ge­wie­sen wird. Das Ende von Win­dows Pho­ne ist näher als vie­le glau­ben, da sind wir hier ganz sicher.


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