Mobi­le Device Manage­ment — Vor­sicht vor US-Anbie­tern

Ein Kom­men­tar von Klaus Düll in Mobi­le Busi­ness 5.15

Die aktu­el­le Aus­ga­be von Mobi­le Busi­ness 5.15 befasst sich in einem Schwer­punkt­the­ma mit Device Manage­ment und der Fra­ge der Stand­ort­vor­tei­le deut­scher MDM-Her­stel­ler. In die­sem Zusam­men­hang erschien in die­sem Heft ein Kom­men­tar von Klaus Düll, dem Geschäfts­füh­rer der Pre­tio­so GmbH zum The­ma der Aus­wahl eines MDM-Anbie­ters.

In dem Inter­view „Vor­sicht vor US-Anbie­tern- Kurz­kom­men­tar von Klaus Düll, Geschäfts­füh­rer der Pre­tio­so GmbH über die MDM-Anbie­ter­wahl“ betont er die Risi­ken für deut­sche Unter­neh­men, auf US-ame­ri­ka­ni­sche MDM-Anbie­ter zurück­zu­grei­fen und begrün­det die­se wie folgt:

Deut­sche Unter­neh­men müs­sen auf euro­päi­sche MDM-Anbie­ter set­zen, die garan­tiert kei­nen Bezug in die USA haben. Hin­ter­grund hier­für ist, dass US-Anbie­ter mit ihren Lösun­gen den Export Admi­nis­tra­ti­ons Regu­la­ti­ons (EAR) unter­lie­gen. In den EAR ist fest­ge­legt, dass Pro­duk­te mit Ver­schlüs­se­lun­gen grö­ßer als 56 Bit der Export­kon­trol­le unter­lie­gen. Es gibt kein US Pro­dukt mit Ver­schlüs­se­lung, das nicht der Export­kon­trol­le unter­liegt. Die Durch­füh­rung die­ser Export­kon­trol­le unter­liegt der Geheim­hal­tung, oft durch­ge­setzt durch soge­nann­te Natio­nal Secu­ri­ty Let­ter (NSL), die den NSL-Emp­fän­gern unter hoher Stra­fe ver­bie­ten, über die unter Bezug gestell­ten Maß­nah­men und Ver­fah­ren zu spre­chen. Inso­fern kann und darf kei­ne US-Fir­ma dar­über spre­chen, wie sie die EAR erfüllt, ob sie die Ver­schlüs­se­lung offen­le­gen muss­te, ob eine Back­door instal­liert wer­den muss­te usw.

Aus US-Sicht unter­lie­gen sämt­li­che ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men den EAR; dies sind logi­scher­wei­se auch Töch­ter und Nie­der­las­sun­gen deut­scher und euro­päi­scher Unter­neh­men. Vor die­sem Hin­ter­grund wird die Zahl der deut­schen MDM-Anbie­ter ohne US-Bezug ver­schwin­dend klein – so gibt es deut­sche MDM-Anbie­ter, die sich ihr MDM-Sys­tem in den USA gekauft haben, und Anbie­ter, die „unter der Hau­be“ auf ame­ri­ka­ni­sche Sys­te­me auf­set­zen. Inso­fern soll­te sehr genau unter­sucht wer­den, ob der Anbie­ter wirk­lich deutsch und ohne jeden US-Bezug ist.“ 

(Klaus Düll in Mobi­le Busi­ness 5.15, Vor­sicht vor US-Anbie­tern, Sei­te 71)

Fra­gen Sie uns, wir unter­stüt­zen Sie ger­ne bei der rich­ti­gen Aus­wahl von Ihres MDM Sys­tems. Mit datomo Mobi­le Device Manage­ment sind wir einer der weni­gen deut­schen Anbie­ter ohne US-Bezug, die über­haupt Sicher­heit und Daten­schutz in ihrer MDM Lösung nach deut­schen /​euro­päi­schen Stan­dards bie­ten.

In unse­rem aus­führ­li­chen White­pa­per zum The­ma „datomo Mobi­le Device Manage­ment – Grün­de für eine deut­sche Lösung“ gehen wir detail­liert auf die­se The­ma­tik ein und erläu­tern sehr aus­führ­lich die Grün­de, die für die Wahl eines deut­schen bzw. euro­päi­schen MDM-Anbie­ters spre­chen. For­dern Sie die­ses White­pa­per hier an. Eben­so kön­nen Sie datomo MDM jeder­zeit kos­ten­los tes­ten, for­dern Sie noch heu­te eine kos­ten­lo­se Test­stel­lung an oder lesen Sie unser aus­führ­li­ches White­pa­per zum The­ma datomo Mobi­le Device Manage­ment.


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