Mobi­le Device Manage­ment (MDM) in siche­rer Aus­füh­rung mit siche­rer Ver­schlüs­se­lung — in den USA sehr gefragt!

Ich bin heu­te den letz­ten Tag in Deutsch­land, mor­gen geht es für 10 Tage in die USA. War­um? Ich wer­de dort unser Geschäft ver­tie­fen, ver­brei­tern und aus­bau­en. Wir haben in den letz­ten Mona­ten gelernt, dass es in den USA einen inter­es­san­ten Markt für euro­päi­sches Mobi­le Device Manage­ment (MDM) gibt. Die Ame­ri­ka­ner — spe­zi­ell die in öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen täti­gen — wis­sen sehr wohl, wie es um die Sicher­heit und Ver­trau­lich­keit ame­ri­ka­ni­scher Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien steht. Ich habe hier­über vor kur­zem im Bei­trag „Mobi­le Device Manage­ment (MDM) – Sicher­heit kann nur aus Euro­pa kom­men” geschrieben.

Die in die­sem Bei­trag geschil­der­ten Pro­ble­me ken­nen die Ame­ri­ka­ner natür­lich auch und des­halb set­zen ver­schie­de­ne öffent­li­che Ein­rich­tun­gen unse­re MDM-Tech­no­lo­gie ein. Dies spricht sich erfreu­li­cher­wei­se immer mehr unter Insi­dern her­um und inso­fern wer­de ich in Zukunft noch regel­mä­ßi­ger in die USA rei­sen. Ein gro­ßer Vor­teil in den USA ist, dass Geschäf­te sehr viel schnel­ler zustan­de kom­men, was in Deutsch­land ein Jahr dau­ert geht in Ame­ri­ka oft in einem Monat. Die Ame­ri­ka­ner sind hin­sicht­lich Tech­no­lo­gie auch ganz anders drauf als wir Deut­schen. Ame­ri­ka­ner freu­en sich ein­fach über eine gute Soft­ware und geben das offen zu — sie suchen nicht immer den irgend­wo doch noch ver­steck­ten Haken. Viel­leicht kom­men sie auch des­halb schnel­ler zum Abschluss.

Ein wei­te­rer Vor­teil ist, dass die Ame­ri­ka­ner gehos­te­ten Lösun­gen sehr viel offe­ner gegen­über­tre­ten als wir Deut­schen. Wenn man dann noch erklärt, dass die Infra­struk­tur in Ber­lin von einer deut­schen Fir­ma nach deut­schem Daten­schutz­recht betrie­ben wird, bedarf es oft kei­ner wei­te­ren Erklä­run­gen. „Gre­at” ist ein regel­mä­ßig gehör­tes Wort, denn vie­le Ame­ri­ka­ner wis­sen sehr wohl, wie stark ihre Grund­rech­te mitt­ler­wei­le durch den Patri­ot Act und die ver­bun­de­ne Gesetz­ge­bung ein­ge­schränkt sind.

Also: Sachen gepackt und ab zum Flie­ger. Wobei mich das The­ma „Flie­ger” heu­te noch ein­mal 2 Stun­den Stress gekos­tet hat. Ich war gebucht Ham­burg — Mün­chen — Char­lot­te — Tam­pa. Nach­mit­tags ereil­te mich die Nach­richt, dass die Sch…-ötv die Deut­schen ein­mal wie­der in Gei­sel­haft für ihre über­zo­ge­nen For­de­run­gen nimmt und des­halb den Flug­ha­fen Mün­chen mor­gen (neben vie­len ande­ren) bestreikt.

Logisch — man muss ja die ärgern, die arbei­ten! Denn wenn man die Ämter bestrei­ken wür­de, wür­de das ja kaum jemand stö­ren. 6,5 % von einem Arbeit­ge­ber for­dern, der de fac­to insol­vent ist — sehr krank! Und die Poli­ti­ker haben noch Ver­ständ­nis! Armes Deutsch­land! Statt ein­fach ein­mal die Aus­ga­ben den Ein­nah­men anzu­pas­sen — dann hät­ten wir 23 Leu­te weni­ger Leu­te im öffent­li­chen Dienst und nie­mand wür­de einen Nach­teil spü­ren, denn der Rest müss­te sich dann ein­mal auf die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge konzentrieren.

Nun denn, ich wer­de es nicht ändern kön­nen und weiss, war­um mir Ame­ri­ka in die­ser Hin­sicht so viel bes­ser gefällt. Und ich rei­se jetzt Ham­burg — Oslo — New York — Tam­pa. 4,5 Stun­den län­ger — Dan­ke Sch…-ötv!


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