datomo Mobi­le Device Manage­ment (MDM) mit Sup­port für Touch­down-Con­tai­ner — War­um?

Seit letz­tem Frei­tag als datomo Mobi­le Device Manage­ment 3.9 ver­öf­fent­licht wur­de wur­de ich mehr­fach gefragt, wie sich denn die Inte­gra­ti­on von Touch­down, einer Con­tai­ner-App für Android mit der Kri­tik an Con­tai­ner-Lösun­gen hier im Blog ver­trägt, bei­spiels­wei­se im Bei­trag MDM Essen­ti­als — Gefahr für Bring Your Own Device (BYOD) und Con­tai­ner-Kon­zep­te durch Key­log­ger am Bei­spiel von iKey­Mo­ni­tor. Die ein­fa­che Ant­wort ist: Gar nicht!

Wir haben unse­re nega­ti­ve Mei­nung zu Con­tai­ner-Kon­zep­ten nicht geän­dert. Für die Leser, die nicht wis­sen, was mit Con­tai­ner-Kon­zep­ten gemeint ist, sei­en die­se kurz noch ein­mal erklärt. Bei einem Con­tai­ner-Kon­zept wer­den dem Anwen­der bestimm­te Inhal­te in einer eigen­stän­di­gen Appli­ka­ti­on prä­sen­tiert. Meist sind dies Inhal­te der Fir­ma, um — ver­meint­lich sicher (sie­he Bei­trag zu Key­log­gern) — das pri­va­te Gerät des Nut­zers für ein Bring Your Own Device (BYOD) Kon­zept nut­zen zu kön­nen. Natür­lich kann man den Con­tai­ner auch für die Benut­zung mit pri­va­ten Daten kon­fi­gu­rie­ren, was im Fal­le von Touch­down aller­dings eher wenig Sinn ergibt, da Touch­down nur einen Exchan­ge-Ser­ver anbin­det.

Con­tai­ner-Kon­zep­te haben mas­si­ve Sicher­heits­nach­tei­le, die in ande­ren Bei­trä­gen hier im Blog aus­führ­lich bespro­chen wur­den. Die­sen kann ich nur durch ein enges und kon­se­quen­tes Manage­ment der mobi­len End­ge­rä­te begeg­nen, was den ver­meint­li­chen Vor­teil des Kon­zep­tes, die pri­va­te Nut­zung bei BYOD, voll­stän­dig ver­schwin­den lässt. Aber dies ist nur ein Nach­teil. Con­tai­ner-Kon­zep­te haben auch erheb­li­che Nach­tei­le in ergo­no­mi­scher Hin­sicht. Wenn sie schlecht gemacht sind wer­den sie nicht akzep­tiert. Sind sie hin­ge­gen gut gemacht pas­siert es immer wie­der, dass der Anwen­der ver­wech­selt in wel­cher Umge­bung er sich gera­de bewegt und sen­det so ver­trau­li­che Geschäfts­in­for­ma­tio­nen bei­spiels­wei­se von sei­nem Pri­vat-Account. Dies kann zu schwer­wie­gen­den Kon­se­quen­zen für das Unter­neh­men füh­ren.

Also, lie­ber Leser, es hat sich nichts an unse­rer Sicht geän­dert. Aber, sei­en wir ein­mal selbst­kri­tisch, glau­ben wir einem Anbie­ter, der uns von den Nach­tei­len eines Kon­zep­tes über­zeu­gen will, dass er selbst nicht bedie­nen kann? Nicht wirk­lich, es liegt dann oft der Ver­dacht nahe, dass der Anbie­ter gegen das Kon­zept argu­men­tiert, weil er oder sie es nicht anbie­ten kann. Eini­ge Male ist uns gegen­über auch die­ser Ver­dacht in der Ver­gan­gen­heit geäu­ßert wor­den.

Für uns war dies Anlass genug das der­zeit am meis­ten ver­brei­te­te Con­tai­ner-Kon­zept in datomo MDM zu inte­grie­ren, Touch­down von Nitro­desk. Ich per­sön­lich hal­te eher wenig von die­ser Lösung, vie­le der Kri­tik­punk­te kön­nen Sie im Goog­le Play Store nach­le­sen. Nichts­des­to­trotz gefällt die Lösung sehr vie­len Anwen­dern (aktu­el­le Bewer­tung 4,3). Wir haben uns des­halb gesagt, dass wir dann ein­fach Touch­down in datomo MDM inte­grie­ren und die ver­mut­lich der­zeit kom­plet­tes­te und ska­lier­bars­te Inte­gra­ti­on von Touch­down in datomo Mobi­le Device Manage­ment inte­griert.

Denn wenn man das Kon­zept in sei­ner Lösung anbie­tet und trotz­dem gegen das Kon­zept argu­men­tiert kann nur noch ver­mu­tet wer­den, dass die Inte­gra­ti­on nicht gelun­gen ist und man des­halb dage­gen argu­men­tiert. Und genau für die­se Situa­ti­on bie­ten wir schon immer die kos­ten­lo­se Mög­lich­keit datomo zu tes­ten, denn dann sieht man sehr schnell, dass die Inte­gra­ti­on sehr gut gelun­gen und hoch­per­for­mant ist. Spä­tes­tens dann kann man sich ent­spannt mit der Kri­tik an Con­tai­ner-Kon­zep­ten aus­ein­an­der­set­zen.

Wenn Sie ande­re Fra­gen zu Con­tai­ner-Kon­zep­ten in der Mobi­li­ty haben, fra­gen Sie uns bit­te. Wir haben die Ant­wort — Garan­tiert. Las­sen Sie auch Ihre Freun­de und Bekann­ten die Nach­tei­le von Con­tai­ner-Kon­zep­ten ken­nen­ler­nen und emp­feh­len Sie die­sen Arti­kel über die Social Media Ihrer Wahl wei­ter. Und beant­wor­ten Sie bit­te unse­re drei Fra­gen ganz am Ende des Bei­tra­ges. Vie­len Dank dafür!


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