CeBIT 2013: Podi­ums­dis­kus­sio­nen zu Bring Your Own Device — Fazit: BYOD geht nicht!

Am Diens­tag und ges­tern war ich ein­ge­la­den zusam­men mit ande­ren inter­es­san­ten Teil­neh­mern im Rah­men des Mobi­le Busi­ness Solu­ti­ons Forum auf der CeBIT 2013 das The­ma ‘BYOD — Fluch oder Segen für die Unter­neh­mens-IT?’ zu dis­ku­tie­ren. Am Diens­tag erfolg­te dies mit Ver­tre­tern von der Wep­tun GmbH, Deut­sche Tele­kom AG, Pra­e­man­da­tum UG, vir­tu­al solu­ti­on AG, Key­note Sys­tems, Secus­mart GmbH und Schiffl, ges­tern waren Ver­tre­ter von commsult AG, Cert­ga­te GmbH, Deut­sche Tele­kom AG, vir­tu­al solu­ti­on AG, ama­gu GmbH, Pra­e­man­da­tum UG, TCI Rechts­an­wäl­te Mainz und Key­note Sys­tems die wei­te­ren Teil­neh­mer.

Die Dis­kus­sio­nen wur­den gewohnt sou­ve­rän und sym­pa­thisch von Franz Hasl­beck von der m‑Academy mode­riert, der die Teil­neh­mer auf­for­der­te in der Vor­stel­lungs­run­de klar zum The­ma BYOD Stel­lung zu neh­men. An bei­den Tagen gab es in der Vor­stel­lungs­run­de kla­re State­ments für BYOD, man befand das Kon­zept für gut, sinn­voll und man­che bezeich­ne­ten es als nicht auf­halt­bar.

Im Ver­lauf der Dis­kus­sio­nen gelang es aller­dings den gegen­über BYOD kri­ti­schen Teil­neh­mern, zu denen auch ich gehör­te, sehr rasch, die Sicher­heits­nach­tei­le und die recht­li­chen Unmög­lich­kei­ten von BYOD-Kon­zep­ten auf­zu­zei­gen und die BYOD-Befür­wor­ter in Argu­men­ta­ti­ons­schwie­rig­kei­ten bezüg­lich des Pro-Stand­punk­tes zu brin­gen.

Das Pro für BYOD wur­de mit zuneh­men­der Dis­kus­si­ons­dau­er mit wei­chen Fak­ten und Wunsch­vor­stel­lun­gen ver­tei­digt. Mein Cre­do, dass Daten­schutz eine unum­stöß­li­che Rechts­vor­schrift ist, auf die Deutsch­land stolz sein kann und deren Ein­hal­tung nur abso­lut geleis­tet wer­den kann, wur­de im Kern von allen Dis­ku­tan­ten zuge­stimmt, auch wenn ver­ein­zelt argu­men­tiert wur­de, dass der Daten­schutz doch ein Hin­der­nis sei und ‘moder­ni­siert’ wer­den müs­se.

Nein, Daten­schutz ist defi­ni­tiv kein Hin­der­nis und muss in kei­ner Wei­se moder­ni­siert wer­den — schon gar nicht um völ­lig über­flüs­si­ge Kon­zep­te wie BYOD zu ermög­li­chen! So blieb den Befür­wor­tern von BYOD in ers­ter Linie der Kon­junk­tiv und die Zukunfts­form um ihren Wunsch zu mani­fes­tie­ren. ‘Es wäre schön, wenn …’, ‘Es wird Gerä­te geben, die …’, ‘Die Vor­schrif­ten müss­ten der Gegen­wart anpe­passt wer­den …’ — man kann es auf einen Nen­ner brin­gen:

Jedem auf dem Podi­um war klar, dass BYOD kein trag­fä­hi­ges Kon­zept für Unter­neh­men ist — weder aus dem Blick­win­kel der Sicher­heit noch — und erst Recht nicht — aus dem Blick­win­kel des Daten­schut­zes.

Die Podi­ums­dis­kus­sio­nen wur­den auf­ge­zeich­net und wer­den in eini­gen Tagen Online gestellt wer­den, wir wer­den die Dis­kus­sio­nen dann auch hier im Blog anbie­ten, damit unse­re Leser sich einen eige­nen Ein­druck bil­den kön­nen.

Wenn Sie ande­re Fra­gen zu mobi­len The­men haben, sind Sie auch bei uns rich­tig. Wir bera­ten vie­le Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen ganz­heit­lich zu mobi­len Fra­gen — von der Stra­te­gie bis zum Ein­satz — und tun dies zukünf­tig gern auch für Sie. Wenn Sie mei­nen, dass die­ser Bei­trag auch für Ihre Freun­de und Bekann­ten inter­es­sant ist, emp­feh­len Sie ihn bit­te auf Twit­ter, Goog­le oder Face­book wei­ter. Uns freut dies und wir bedan­ken uns vor­ab dafür!


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