Bera­tung zu Mobi­le Device Manage­ment (MDM) — Inter­es­san­te Erlebnisse

Fol­gen­de Mail erreich­te mich am Dienstag:

Sehr geehr­ter Herr Düll,

mit Inter­es­se lese ich fast täg­lich in Ihrem Blog, da wir zur Zeit das The­ma MDM eva­lu­ie­ren, was Sie ja wis­sen, da wir ja auch Ihre Test­stel­lung haben. Wir kom­men aber zur Zeit nicht wirk­lich wei­ter, da wir unse­rem Geschäfts­füh­rer immer noch nicht erklärt bekom­men, dass BYOD für uns nicht geht. Auch die Arti­kel aus Ihrem Blog haben da noch kei­ne Lösung gebracht. Aber des­halb schrei­be ich Ihnen auch nicht. Wir muss­ten uns ja auch noch die Lösun­gen von xxx und yyy anse­hen, weil dies unser Con­sul­tant von zzz so wollte.

Das, was wir da erlebt haben, toppt das, was Sie immer im Blog schrei­ben noch um Län­gen. Wenn ich es nicht selbst erlebt hät­te, wür­de ich es nicht glauben.

Der Sales Mana­ger für xxx, der von der Fir­ma kkk kommt, brach­te sei­ne Web­ex-Sit­zung erst ein­mal gar nicht zustan­de. Klar, kann vor­kom­men, soll­te aber nicht. Als wir dann ver­bun­den waren fing er an uns eine Power­point vor­zu­füh­ren. Tolls­te Fir­ma, meis­te Instal­la­tio­nen, bes­te Lösung usw. Das ging rund 20 Minu­ten so bis mein Kol­le­ge frag­te, ob wir nicht mal lang­sam zu der Lösung kom­men könn­ten. Das inter­es­sier­te den Ver­käu­fer nur am Ran­de und er mein­te gleich sei es so weit und er erzähl­te dann wohl noch ein­mal 10 Minu­ten wie toll sie sind. Unser Herr bbb ist nicht ganz so gedul­dig, was Sie ja selbst schon mal erlebt haben und sag­te nicht mehr ganz so freund­lich, dass er all­mäh­lich mal die Lösung sehen will.

Der Ver­käu­fer mein­te, dass er das jetzt tue und wech­sel­te das Power­point. Er zeig­te uns ein zwei­tes Power­point wo er anfing durch Screen­shots zu blät­tern. Nach viel­leicht 5 Minu­ten sag­te Herr bbb, dass ihn das nicht inter­es­siert und er die Lösung end­lich sehen will. Der Ver­käu­fer war ganz ver­dutzt und mein­te nur, er zeigt sie doch gera­de. Da platz­te Herrn bbb der Kra­gen und er erklär­te dem Ver­käu­fer, dass er die Lösung in echt sehen wolle.

Da fing der Ver­käu­fer an rum­zu­stam­meln man hät­te oft Netz­werk­pro­ble­me und des­halb sei es doch auf Power­point viel bes­ser! Herrn bbb fiel fast das Kinn auf den Tisch und er sag­te nur, dass wir dann ja unse­ren Fra­gen­ka­ta­log durch­ge­hen könn­ten. Hier nur ein paar High­lights davon:

Wel­che Android-Gerä­te unter­stüt­zen Sie? — Alle.

Unter­stüt­zen Sie Black­Ber­ry? — Ja klar.

Unter­stüt­zen Sie auch den BES-Ser­ver? — Das braucht man nicht, dafür haben Sie uns dann ja.

Dann kön­nen Sie also Poli­ci­es anstatt des BES schrei­ben? — Ja, eigent­lich schon.

Kön­nen Sie uns das mor­gen vor­füh­ren? — Das kön­nen Sie mir schon glau­ben, das sehen Sie bei der Installation.

Kön­nen wir unse­re Toch­ter­ge­sell­schaf­ten in eige­nen Man­dan­ten mana­gen? — Das braucht man eigent­lich nicht, Sie kön­nen bis zu 5000 Gerä­te auf einen Ser­ver tun und wir reden ja nur über 600!

So ging das noch eini­ge Minu­ten bis Herr bbb den Ter­min eher unfreund­lich abbrach.

Nach die­sem Erleb­nis dach­ten wir beim zwei­ten Mal, dass wir das nicht noch mal brau­chen und sag­ten dem Con­sul­tant von yyy gleich zu Beginn, dass wir nur die Lösung live vor­ge­führt bekom­men wol­len. Er sag­te uns, dass er das total ver­steht und uns sofort die Lösung zeigt. Er mach­te das wirk­lich gut, so dass wir einen Augen­blick brauch­ten um stut­zig zu wer­den. Herr bbb for­der­te ihn auf, auf bestimm­te Stel­len wie Gerä­te auf der Ober­flä­che zu kli­cken, das igno­rier­te er aber. Er spiel­te das fast wie einen Film ab, aber wir merk­ten schließ­lich, dass er auf Stel­len klick­te, die dann aber nur einen neu­en Screen­shot brach­ten. Das sah täu­schend echt aus und wenn wir nicht das ers­te Erleb­nis gehabt hät­ten, hät­ten wir es viel­leicht auch gar nicht gemerkt.

Herr bbb wur­de dann wie­der deut­lich und ver­lang­te ganz klar, dass er ansagt was jetzt pas­siert und nicht der Bera­ter. Das führ­te dann dazu, dass der schließ­lich zugab, dass er einen Dum­my vor­führt und auch er erzähl­te wie­der die Geschich­te weil die Lei­tun­gen ja nicht immer gut sind usw. Wir fühl­ten uns echt ver­arscht! Des­halb stell­ten wir auch kei­ne Fra­gen wei­ter — sol­che Fir­men braucht echt nie­mand, gera­de weil das nicht zu der super­tol­len Wer­bung passt. Wir sind immer noch sau­er, dass wir unse­re Zeit so ver­tan haben.

Da hat es uns schon deut­lich mehr über­zeugt wie Ihre Leu­te uns die Lösung vor­ge­führt haben mit vol­lem Risi­ko. Dass es mit dem iPad nicht geklappt hat fan­den wir auch erst nicht gut, aber Ihre Leu­te hat­ten sofort die Lösung, sag­ten uns wel­cher Port im Weg steht und beim zwei­ten Mal klapp­te es dann ja tadellos.

Genau des­we­gen schrei­be ich Ihnen das, denn wir sind allein von Ihrer Vor­füh­rung über­zeugt und wie Ihre Leu­te auf unse­re Fra­gen geant­wor­tet haben. Ob wir Datomo am Ende hier durch­ge­setzt bekom­men weiss ich nicht. Aber emp­feh­len wer­de ich Sie und auch Herr bbb. Sie kön­nen die­se Mail ins Blog stel­len, aber bit­te so, dass unse­re Fir­ma nicht erkenn­bar ist, denn ich darf offi­zi­ell nicht für die Fir­ma schreiben.

Freund­li­cher Gruß

Vie­len Dank für das net­te Kom­pli­ment, dass wir erfreu­li­cher­wei­se ganz oft hören. Denn wir hal­ten nichts davon unse­re Lösun­gen theo­re­tisch vor­zu­füh­ren, prak­ti­sche Vor­füh­run­gen bil­den die Rea­li­tät ab. Da geht dann auch ein­mal etwas schief, da funk­tio­niert auch ein­mal etwas nicht auf Anhieb — genau so, wie es hin­ter­her auch bei der wirk­li­chen Instal­la­ti­on und Inbe­trieb­nah­me pas­sie­ren kann.

Denn wir glau­ben, dass ein Anbie­ter, der nur eine hei­le Welt sug­ge­riert am Ende immer auf die Nase fal­len wird. Kom­ple­xe Sys­te­me wie Mobi­le Device Manage­ment inter­agie­ren mit vor­han­de­nen, oft kom­ple­xen Infra­struk­tur­kom­po­nen­ten und da gehö­ren Feh­ler und Pro­ble­me zum All­tag. Wir glau­ben, dass man die­se ris­kie­ren kann und soll, denn am Ende über­zeugt die Pro­blem­lö­sung immer noch mehr als jede ‘Hei­le-Welt-Geschich­te’. Des­halb sind wir ja auch die Problemlöser!

For­dern Sie uns ggf. auch und ver­lan­gen eine Test­stel­lung von uns. Wenn Sie ande­re Fra­gen zu mobi­len The­men haben, fra­gen Sie uns bit­te. Wir bera­ten vie­le Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen zu allen Fra­gen rund um die Mobi­li­tät und zukünf­tig gern auch Sie! Wenn Sie mei­nen, dass die­ser Bei­trag auch für Ihre Face­book-Freun­de, Ihre Goog­le-Bekann­ten und Ihre Twit­ter-Kon­tak­te inter­es­sant ist, emp­feh­len Sie ihn wei­ter. Wir freu­en uns dar­über und bedan­ken uns dafür!


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