Von Klaus Düll geschrieben am 8. September 2012
Kosten spielen in jedem Unternehmen eine wichtige Rolle und insofern geraten die Kosten der Mobility zunehmend in den Blick der Verantwortlichen. Bevor wir auf die Kosten eingehen können, müssen wir zunächst die bestimmenden Faktoren betrachten.
Bis vor kurzem war auf diesem Feld die Welt noch ‘in Ordnung’. Die meisten betrieben eine reine BlackBerry-Landschaft und die Kosten für diese waren so wunderbar niedrig, dass die Mobility häufig nicht als eigenständiger Kostenbereich in der IT wahrgenommen wurde und wird.
Dies ändert sich gerade und es ändert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Grund hierfür ist der erfolgte Einzug von iOS-Geräten (iPad, iPhone) und der beginnende Einzug von Android-Geräten in die Unternehmen, was — zumindest in der Diskussion, weniger in der Realität — von der völlig überflüssigen Kakophonie um das Thema Bring Your Own Device (BYOD) begleitet wird.
Was war und ist der Vorteil einer reinen BlackBerry-Umgebung? Zuallererst der, dass ich eine durchgängige Umgebung mit einer nunmehr rund 10 Jahre bewährten robusten Technologie betreibe, nicht zuletzt die Verfügbarkeit des BlackBerry-Dienstes während der Anschläge am 11. September 2001 hat den Nimbus begründet. Wäre es nach den IT-Abteilungen dieser Welt gegangen, würde dieser Status noch heute so bestehen. Alles lief, alles lief mit kleinem Aufwand und alles war sicher, wenn man die BlackBerry-Technologie als sicher akzeptiert, was vor dem Hintergrund des Patriot Act in den USA durchaus auch anders gesehen werden kann. Die Mitarbeiter in der IT brauchten einen nur geringen Schulungsaufwand für den Betrieb und kannten die überschaubare Anzahl der Geräte in aller Regel gut bis perfekt. Es gab keinen Grund zur Änderung. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 11. August 2012
In dieser Woche wurde ich zweimal mit dieser Frage konfrontiert, auf die es keine wirklich einfache Antwort gibt. Beantwortet man die Frage unter Berücksichtigung der Angebote der App Stores, bleiben nur zwei Anbieter übrig — Apple und Google mit dem App Store und dem Play Store. Diese Angebote erschlagen von der schieren Größe alle anderen Angebote und bieten somit zwangläufig das derzeit größte Angebot. Aber es gibt zwischen diesen beiden Angeboten große Unterschiede, die für den Business-Einsatz von Relevanz sind.
Wenn man die Stores und Angebote bei den kostenlosen Apps vergleicht, unterscheiden sie sich nur marginal bis gar nicht — für beide gibt es ein ähnliches Angebot vom DB-Railnavigator bis zur Lufthansa-App, von HRS bis zu ntv. Auffällig ist allerdings fast immer, dass die Apps auf einem iOS-Gerät ansprechender wirken und intuitiver zu bedienen sind als auf einem Androiden.
Dies verhält sich mittlerweile ähnlich im Bereich der Business Apps. Es gilt mittlerweile nicht mehr so stark wie früher, dass Business Apps eher auf iOS als auf Android verfügbar sind. Mittlerweile gibt es die meisten Business Apps auch für Android, wenn auch häufig später als für iOS und auch hier gilt, dass meistens die angenehmere Bedienung und die schönere Optik auf iOS-Geräten geboten wird.
Insofern sind die Angebotsunterschiede zwischen Apple und Google mittlerweile nicht mehr der entscheidende Differentiator. Die Unterschiede liegen stärker in der Philosophie und dem Konzept. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 8. Juli 2012
Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Systems für Mobile Device Management ist eine breite Geräteunterstützung. Viele Hersteller neigen bei der Beschreibung der durch ihre Systeme gebotenen Geräteunterstützung zu durchaus beabsichtigten „Unschärfen”, Missverständnisse und falsche Auslegungen durch den Anwender sind häufig durchaus erwünscht. Hierbei wird der zukünftige Anwender gern ganz bewusst darüber im Unklaren gelassen, was auf welcher Plattform wirklich verfügbar ist. Da wird schnell einmal vollmundig mit „Remotezugriff auf die Geräte” geworben und in Wirklichkeit wird nur ein einzelnes oder wenige Geräte unterstützt. Das böse Erwachen ist vorprogrammiert!
Es gibt nicht die generelle Übersicht über alle am Markt verfügbaren Geräte. Insofern gilt ganz besonders bei diesem Thema unser immer wieder wiederholter Hinweis: Lassen Sie sich nichts erzählen! Lassen Sie sich alles vorführen und zeigen und probieren Sie es selber auch aus. Nur dann werden Sie hinterher nicht enttäuscht sein. Unabhängig davon gelten einige grundsätzliche Hinweise für jede Plattform, die auch für jeden Anbieter von MDM-Systemen gelten, denn alle Anbieter sind am Ende auf die Möglichkeiten angewiesen, die die jeweilige Plattform bietet und zulässt. Ich werde im Folgenden diese grundsätzlichen Rahmenbedingungen darstellen.
Android
Die meisten „Missverständnisse” gibt es bei der Unterstützung von Android. Kein Hersteller von MDM-Systemen kann zum jetzigen Zeitpunkt garantieren, dass er alle auf dem Markt verfügbaren Android-Geräte unterstützt. Dahingehende Aussagen sind unseriös, weil die Landschaft der Android-Geräte mittlerweile so fragmentiert ist, dass es vermutlich keinen Experten auf der Welt gibt, der alle Android-Geräte kennt, geschweige denn getestet hat.
Diese Zersplitterung wird dadurch gefördert, dass viele Hersteller von Android-Endgeräten das Betriebssystem um eigene Komponenten, häufig im Bereich der User-Interfaces, ergänzen, die zu einer Vielzahl proprietärer Android-Versionen führen. Gerade bei Android gilt deshalb, dass kein Hersteller garantieren kann, dass er alle Androiden managen kann bzw. dass alle z.B. auf Samsung-Geräten verfügbaren Funktionen des MDM-Systems auch auf den Geräten anderer Hersteller verfügbar sind. Anwender, die Android einsetzen bzw. dieses planen sollten unbedingt die von Ihnen geplanten Geräte ganz konkret mit dem MDM-System testen. Anderenfalls ist ein böses Erwachen fast sicher vorprogrammiert! weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 25. Mai 2012
Bei der Auswahl eines MDM-Systems spielen die unterstützten Plattformen eine ganz wesentliche Rolle. Gerade für Anwender, die sich für ein Bring Your Own Device-Konzept interessieren, hat die Unterstützung möglichst vieler Plattformen höchste Bedeutung (Wir raten ausdrücklich von BYOD-Konzepten ab, viele Erklärungen hierzu finden Sie unter „Alles zu MDM”).
Im Kern findet man heute zwei Gruppen von MDM-Systemen auf dem Markt. Systeme mit einem gezielt engen Ansatz (unterstützt werden Android und iOS, manchmal noch BlackBerry) und Systeme mit einem weiten Ansatz, die eine große Anzahl unterschiedlicher mobiler Betriebssysteme unterstützen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Markt mobiler Betriebssysteme noch (lange) nicht zur Ruhe gekommen ist, sollte Herstellern mit einem weiten Ansatz grundsätzlich der Vorzug gegeben werden. Bestes Beispiel für Dinge, die in naher Zukunft kommen könnten, ist BlackBerry 10, das neue Betriebssystem von RIM. Wir glauben zwar nicht, dass dieses System eine wesentliche Bedeutung entwickeln wird — diese Einschätzung kann aber falsch sein. Insofern ist ein Anwender immer besser bei einem Anbieter mit breiter Plattform-Unterstützung aufgehoben, denn dieser wird BlackBerry 10 vermutlich sehr schnell unterstützen. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 13. Mai 2012
Oft schon wollte ich über eines der besten Tools für die CRM-Integration in die Mobility schreiben, aber immer kam ich darüber weg, weil andere Themen in den Vordergrund traten. Aber heute ist Riva CRM endlich dran! Und das, obwohl es genau genommen gar keine App ist. Aber es bietet mehr als die meisten CRM-Apps, viel mehr.
Ich habe schon dutzende mobile Clients für alle erdenklichen CRM-Systeme gesehen und getestet und die allermeisten haben mich nicht überzeugt. Warum? Weil es sich in den meisten Fällen um eigenständige Apps handelt, die auf dem mobilen Endgerät installiert werden müssen, mit allen damit verbundenen Nachteilen und Risiken. Das fängt damit an, dass bei diesem Konzept nicht sichergestellt ist, dass die App auf wenigstens den gängigsten mobilen Endgeräten läuft. Wie oft habe ich in der Vergangenheit das aktuellste BlackBerry Smartphone genutzt und die Software für das CRM-System war noch nicht angepasst oder wurde nie angepasst.
Die gravierendsten Nachteile sind aber zwei andere Probleme.
Selbst wenn die App auf dem mobilen Endgerät läuft — die meisten dieser Apps vermitteln dem Anwender das Feeling einer schlecht programmierten Raubkopie. Warum? Sie sind fast regelmäßig nicht mit den nativen Applikationen des Mobiltelefons integriert und bieten ihre Dienste als Aufsatz über dem Adressbuch, Kalender und Mailprogramm des Mobiltelefons an — viele Anwender kommen mit dieser unlogischen Zweiteilung nicht klar.
Das zweite und noch größere Problem ist allerdings, dass nahezu alle CRM-Apps auf Online-Zugriffen basieren. Wer die Qualität und Überlastung der Netze tagtäglich erlebt, erkennt sehr schnell, dass sich dieser Ansatz nicht mit performantem Arbeiten vereinbaren läßt. Der Vorteil von Riva-CRM ist, dass die wesentlichen CRM-Funktionalitäten in den nativen Applikationen des Smartphones abgebildet werden, so dass die Daten für den Anwender auch bei fehlender Netzverfügbarkeit benutzbar sind.
Wie funktioniert nun Riva-CRM? weiterlesen »
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