Seit heute wird intensiv über eine interessante Umfrage berichtet, die Vodafone mit den eigenen Mitarbeitern durchgeführt hat. Das manager magazin berichtet hierüber im Beitrag Vodafone-Mitarbeiter würden Hausprodukte eher nicht empfehlen.
60 % der Mitarbeiter sind nicht bereit die Produkte von Vodafone an Freunde und Bekannte weiterzuempfehlen. Noch nicht einmal die Hälfte der Mitarbeiter empfindet Vodafone als kundenorientiert und lediglich 21 % glauben, dass die Kunden den Kontakt mit Vodafone als reibungslos und einfach empfinden!
Geht doch!
Mich überrascht dieses Ergebnis in keiner Weise, da ich viele Vodafone-Mitarbeiter kenne und ich noch nie von der Loyalität so mancher Vodafone-Mitarbeiter zum eigenen Unternehmen überzeugt war. So mancher betrachtet die durchaus üppigen Gehälter wohl als einzigen Grund dem Unternehmen die Stange zu halten — traurig, wenn man in einem Unternehmen eine solche Moral antrifft.
Wobei die Einschätzung der Mitarbeiter andererseits zeigt, dass sie nicht dumm sind, denn sie liegen mit ihren Wertungen ja komplett richtig –niemand, der nachdenken kann, kommt auf die Idee Vodafone-Produkte weiterzuempfehlen.
Was die Mitarbeiter bei der Bewertung allerdings eindrucksvoll übersehen ist die Tatsache, dass sie selbst Teil des Problems sind, denn sie sind allesamt letztendlich Teil des Gesamtprodukts und Angebotes!
Da die Vodafone-Mitarbeiter aber mit ihren Einschätzungen uneingeschränkt Recht haben, sollten die verbliebenen Kunden nunmehr schleunigst die Konsequenzen ziehen. Aufträge an jemanden, der selbst nicht bei sich kaufen würde, sind das ultimative No Go!
Tschüss Vodafone …
Was meinen Sie? Lohnt sich Treue zu einem Netzbetreiber oder sind diese genauso austauschbar wie Stromanbieter, Versicherungen und vergleichbare Produkte und Dienstleistungen?