Glück­wunsch Jupp Heynckes und FC Bay­ern zum Triple …

… wenn da nicht die pein­li­che Wer­bung Deutsch­lands unsym­pa­thischs­ten Netz­be­trei­bers wäre, die den Erfolg der Münch­ner auf ihr Schrott­logo mit dem Wort ‘Triple’ abbil­den. Was haben die unsym­pa­thi­schen Tele­ko­mi­ker aus Bonn mit dem Erfolg der Bay­ern zu tun? Nichts! Höchst­leis­tung ist die­sem dilet­tan­ti­schen Dienst­leis­ter doch kom­plett wesensfremd!

Deut­sche Bahn, Mobi­lity und Smart­pho­nes — Wer ist Schuld am täg­li­chen Desas­ter im ICE?

Vor­weg ein Hin­weis. Ich finde die Bahn toll. Grund­sätz­lich. Ich fahre gerne Zug, kreuz und quer durch Deutsch­land. Ich fahre auch gern lange Stre­cken mit der Bahn. Denn selbst die etwas über 5 Stun­den für die Stre­cke Lüne­burg — Mün­chen sind im Kern nicht viel län­ger als wenn ich flie­gen würde.

Beim Flie­gen bräuchte ich 75 Minu­ten zum Flug­ha­fen in Ham­burg, mit Stau­re­serve am Elb­tun­nel sind dies 1,5 Stun­den, manch­mal auch 2 Stun­den. 30 Minu­ten brau­che ich für den Weg vom Park­platz, das Absol­vie­ren der in Ham­burg fast immer grenz­wer­tig lang­sa­men Sicher­heits­kon­trol­len und den Weg zum Gate. Macht 2 Stun­den zum Gate. Die Flug­zeit nach Mün­chen beträgt 75 Minu­ten, was meis­tens ein­ge­hal­ten wird. In Mün­chen brau­che ich dann vom Gate bis zum Taxi rund 20 Minu­ten, was aber in der Ver­gan­gen­heit mehr­mals keine gute Idee war, weil die Fahrt in die Stadt wegen Staus bis zu 2 Stun­den dau­erte. Des­halb gehe ich lie­ber rund 30 Minu­ten zur S-​Bahn, die sehr häu­fig fährt und dann 45 Minu­ten bis zum Haupt­bahn­hof braucht.

Gesamt­zeit beim Flug: 4,5 Stun­den + x — noch nicht ein­mal eine halbe Stunde Zeit­ge­winn im Ide­al­fall. Bei ande­ren Zie­len ist der Ver­gleich oft noch güns­ti­ger für die Bahn. Und es kommt noch ein wei­te­rer und wesent­li­cher Vor­teil hinzu — in der Bahn kann ich wäh­rend der gesam­ten Zeit arbei­ten, beim Flug ist die meiste Zeit ver­tane Zeit. Ein­zi­ger Vor­teil beim Flug ist das wesent­lich bes­sere Ambi­ente von Flug­hä­fen und Flug­zeu­gen, Bahn­höfe und ICE’s sind mitt­ler­weile häu­fig so ver­sifft, dass es eine Frech­heit ist für diese Dienst­leis­tung über­haupt Geld zu neh­men! wei­ter­le­sen »

Meis­ter­feier auf dem Mari­en­platz — FC Bay­ern hui — Dros­sel­kom pfui!

Heute wurde in Mün­chen der FC Bay­ern für seine spek­ta­ku­läre Meis­ter­schaft auf dem Mari­en­platz gefei­ert. Auch wenn ich kein Fuß­ball­fan bin sehe ich mir so etwas gern an. Und es hat mich beein­druckt — eine stim­mungs­volle Feier mit 20.000 Fans ohne Ran­dale, ohne Besof­fene und mit viel guter Laune aller Men­schen auf dem Mari­en­platz — ein eine Super-​Feier! wei­ter­le­sen »

Tele­kom — Das Ende der DSL Flat­rates — Der rich­tige Weg?

Heute braust wie­der ein­mal ein Empö­rungs­sturm durch Deutsch­land! Die böse Tele­kom hat das Ende der DSL-​Flatrates ein­ge­läu­tet, wie gemein! Da wer­den ach so arme Stu­den­ten in den Nach­rich­ten­sen­dun­gen inter­viewt, die ja schon fürch­ter­lich viel bezah­len und nicht ein­se­hen wol­len, dass sie mit der exor­bi­tan­ten Summe von 30– 40 Euro im Monat das Inter­net zukünf­tig nicht unli­mi­tiert nut­zen dür­fen! Skan­dal schreit Deutsch­land mal wie­der! Und viele Medien ren­nen hin­ter­her: Kun­den rebel­lie­ren gegen DSL-​Pläne der „Dros­sel­kom“ tex­tet Focus.

Was für eine Schwei­ne­rei, dass hier ein Unter­neh­men dar­über nach­denkt Nut­zung und Preis in Rela­tion zu set­zen — das gibt es doch nir­gends! Flat­rate ist doch über­all üblich!

Beim Strom — seit Jah­ren Stan­dard, 40 Euro pro Woh­nung pro Monat bis der Zäh­ler glüht!

Bei der Hei­zung — seit Jah­ren Stan­dard, 30 Euro pro Woh­nung pro Monat, egal ob 30 oder 300 qm genutzt werden!

Beim Dar­le­hen für’s Haus — seit Jah­ren Stan­dard, 100 Euro pro Monat flat, egal ob 50.000 oder 500.000 € finan­ziert werden!

Flat­rate ist doch quasi der Stan­dard unse­res täg­li­chen Lebens! Und jetzt will die böse, böse Tele­kom auf ein­mal eine sol­che Selbst­ver­ständ­lich­keit been­den. Die spin­nen wohl! Unli­mited Inter­net ist ja schließ­lich gefühl­tes Grund­recht! wei­ter­le­sen »

Der neue eBook Rea­der Tolino Shine — Tschüss Ama­zon Kindle!

Ich habe mich in letz­ter Zeit sehr oft geär­gert Kunde bei Ama­zon zu sein, den Per­fek­tio­nie­rern des Manchester-​Kapitalismus. Aber bis zum Don­ners­tag war zumin­dest ein Ange­bot von Ama­zon in mei­nen Augen kon­kur­renz­los — der Kindle mit sei­nem Lese­an­ge­bot, dass ich auch noch platt­form­über­grei­fend auf iOS und Android nut­zen kann. Da kamen Kobo & Co als Wett­be­wer­ber nicht mit, zumal es sich bei die­sen Anbie­tern auch um Anbie­ter aus den USA han­delt und der regel­mä­ßige Leser hier weiss, dass ich grund­sätz­li­che Vor­be­halte gegen ame­ri­ka­ni­sche Anbie­ter wegen des in den USA nicht exis­ten­ten Daten­schut­zes habe. Denn es hat mir noch nie gefal­len, dass meine Lese­ge­wohn­hei­ten von einem ame­ri­ka­ni­schen Kon­zern, der sich nicht um Daten­schutz und Recht und Gesetz schert, auf­ge­zeich­net werden.

Seit Don­ners­tag gibt es end­lich eine ernst­zu­neh­mende Alter­na­tive zum Kindle, Tolino Shine heisst das gemein­same Ange­bot von der gro­ßen deut­schen Buch­han­dels­ket­ten Ber­tels­mann, Tha­lia und Welt­bild, das für den Zugriff auf das Ange­bot von der Tele­kom mit WLAN-​Hotspots und einem groß­zü­gi­gen Cloud­spei­cher (25 GB) bedacht wird. Der eRe­a­der bei Welt­bild zeigt bei­spiels­weise vom Start weg ein über­zeu­gen­des Ange­bot, dass wesent­lich bes­ser durch­dacht ist als es beim Kindle zum Start der Fall war — die Gunst Zwei­ter zu sein ist hier klar erkennbar.

Ich erin­nere mich noch gut daran, dass am Anfang beim Kindle außer Klas­si­kern wie Goe­the, Schil­ler und Hegel kaum ein deut­sches Buch ver­füg­bar war. Tolino geht bei­spiels­weise im Weltbild-​Store gleich zum Start mit 300.000 Büchern an den Start, die weit über­wie­gend deutsch zu sein schei­nen, denn bei­spiels­weise fin­det man den Best­sel­ler von Michael Wood­ford über den ich im Bei­trag Lese­tipp — Michael Wood­ford: Expo­sure — Inside the Olym­pus Scan­dal dort nicht. wei­ter­le­sen »