O2 führt Big Data mit Smart Steps nicht ein — Über Google, Face­book & Co regt sich nie­mand auf!

Ein Auf­schrei ging in den letz­ten Tagen durchs Land. Tele­fo­nica O2 plane Bewe­gungs­da­ten deut­scher O2-​Kunden zu ana­ly­sie­ren und zu ver­mark­ten. Es ist nicht über­ra­schend, dass O2 zu die­sem Thema vor­prescht — wer so schlechte Zah­len hat … Wer die­ses Blog regel­mä­ßig liest weiss, dass meine Wert­schät­zung für Car­rier nur noch von mei­ner Wert­schät­zung für Poli­ti­ker unter­bo­ten wird — und die Wert­schät­zung für O2 liegt noch ein­mal darunter.

Auch wenn O2 rasch zurück­ru­derte — wofür hat diese wenig seriöse Firma denn die Toch­ter­firma Tele­fo­nica Dyna­mic Insights gegrün­det, wenn nicht gerade und genau für diese Daten­schnüf­fe­lei? Tele­fo­nica O2 ist in Deutsch­land ja noch nie durch beson­dere Serio­si­tät auf­ge­fal­len — kata­stro­phale Ver­sor­gungs­qua­li­tät ist das Stich­wort. Zuletzt war dies beim LTE-​Ausbau so, wo die Firma ihr der Poli­tik gege­be­nes Ver­spre­chen nicht ein­ge­hal­ten hat, die Flä­che aus­zu­bauen und hier­bei Tele­kom und Vod­a­fone vor­an­ge­hen ließ und sich nun auf die wirt­schaft­lich viel attrak­ti­ve­ren Städte kon­zen­triert. Schade, dass hier die Bun­des­netz­agen­tur wie immer ver­sagt und den Car­ri­ern nicht auf die Fin­ger haut.

Rich­tig absurd an der gan­zen Dis­kus­sion ist aller­dings, dass die wirk­li­chen Daten­kra­ken, die Big Data in einem ganz ande­ren Maß­stab tag­täg­lich bis zum Exzess zele­brie­ren, über­haupt keine Erwäh­nung fin­den im Bezug zu den Daten­sam­mel­be­mü­hun­gen von Tele­fo­nica O2. wei­ter­le­sen »

Daten­frei­gabe auf iPhone und iPad — seien Sie vorsichtig!

Vor­sich­tig zu sein ist immer gut, gerade wenn es um die Bedie­nung der schö­nen neuen Smart­pho­nes geht. Aber sind wir das immer? Wer hat noch nie auf sei­nem iPhone oder iPad nach der Instal­la­tion einer neuen App zuge­stimmt, dass die App das Adress­buch nut­zen darf? Wohl die Wenigs­ten kön­nen sagen: „Ich.” Aber das ist gefähr­lich, denn diese Funk­tion ist der sicherste Weg seine Adress­da­ten welt­weit und unkon­trol­liert zu ver­brei­ten. Sehr viele Apps der Social Net­works haben sol­che Funk­tio­nen ein­ge­baut und laden sich nach der Zustim­mung dann das gesamte Adress­buch im Hin­ter­grund auf ihre Ser­ver, die wo auch immer ste­hen, zu 99 % aber nie in Deutsch­land, da sol­che Funk­tio­nen nur schwer mit deut­schen Daten­schutz­ge­set­zen in Ein­klang zu brin­gen sind.

Ver­ste­hen Sie jetzt, warum Ihnen in Social Net­works „Freunde” vor­ge­schla­gen wer­den, die Sie wirk­lich ken­nen? Bis­her haben Sie gestaunt, all­mäh­lich däm­mert es Ihnen, wie das geht. Aber das tut nicht nur Face­book. Path tut es. Hips­ter tut es. Whats­app tut es. Fours­quare tut es. Ins­ta­gram tut es. Viber tut es. Und viele mehr tun es. Und glau­ben Sie mir — viele die­ser Apps habe ich schon auf Fir­men­ge­rä­ten gese­hen, auf Fir­men­ge­rä­ten, die nicht mit einer MDM-​Lösung wie datomo Device Manage­ment sicher betrie­ben wur­den. Mug­unth Kumar, ein guter iOS-​Entwickler aus Sin­ga­pur mit einem inter­es­san­ten Blog hat heute in einem sehr guten Arti­kel dar­auf hin­ge­wie­sen und wie leicht Apple die­sen Zugriff siche­rer gestal­ten könnte: Some thoughts on iOS and your pri­vacy (Address Book). wei­ter­le­sen »

Will­kom­men 2012

Seit Sams­tag bin ich aus New York zurück, wo ich viel erlebt habe, hierzu an ande­rer Stelle spä­ter mehr. Ich wün­sche an die­ser Stelle allen Kun­den, Part­nern und Lie­fe­ran­ten ein erfolg­rei­ches Jahr 2012. Haben Sie viel Spass an dem, was Sie tun und Sie wer­den sicher den Erfolg haben, den Sie sich wün­schen. Wir freuen uns auf das erste Quar­tal, wo wir mit vie­len Neu­ig­kei­ten und Ange­bo­ten auf die CeBIT kom­men wer­den. Doch auch dazu an ande­rer Stelle spä­ter mehr.

Aber vor allem: Blei­ben Sie gesund, denn ohne Gesund­heit ist alles andere auch nichts! Das wün­sche ich allen Lesern und der Pretioso-​Crew.

Will­kom­men im Pre­tioso Blog

Will­kom­men im neuen Blog von Pre­tioso. Ich war 2004 das erste Mal mit Blogs in Kon­takt gekom­men, als ich in Mau­rice Morells Business-​Netzwerk das Thema ken­nen­lernte. Face­book war bedeu­tungs­los, Twit­ter nicht erfun­den und Google war „nur” Google, +1 sagte nie­man­dem etwas. Unsere ers­ten Blogs erstellte uns der sehr emp­feh­lens­werte Prä­sen­ta­ti­ons­op­ti­mie­rer Peter Claus Lam­precht aus Ham­burg, einige davon gibt es heute noch.

Nur das Pretioso-​Blog — erst­mals 2005 an den Start gegan­gen — war immer not­lei­dend. Kei­ner küm­merte sich drum, kei­ner schrieb was rein — obwohl es doch genug zu schrei­ben gäbe. Aber es gab (und gibt) immer soviel ande­res — da blieb das Blog immer lie­gen. Der Gedanke, dass das nicht ganz rich­tig ist, wurde in mir durch ver­schie­dene Vor­träge und Web­casts zu Social Net­works und Blog­ging wie­der wach­ge­ru­fen, zuletzt durch einen wirk­lich her­vor­ra­gen­den Vor­trag von Ste­fan Keu­chel, dem Google Pres­se­spre­cher für Deutsch­land im PR-​Club Ham­burg. Nicht das ich in der gan­zen Zeit nichts zum Thema getan hätte, rund 1000 Bei­träge in der Black­Berry Gruppe auf XING aus der Zeit, wo ich diese mode­riert habe, bewei­sen das Gegenteil.

Aber viel­leicht musste die Zeit auch erst für uns und für mich reif wer­den. Das Lesen von ande­ren Blogs erzeugte mir einen Kom­pass, wie ich ein Blog gestal­ten möchte und dies wer­den wir von Pre­tioso in der Zukunft hier zei­gen. Viel­leicht blo­ckierte mich auch der Exhi­bi­tio­nis­mus und die Aus­wüchse sozia­ler Netz­werke — Face­book ist hier in ers­ter Linie gemeint — wei­tere Schritte in diese Rich­tung zu gehen. Hier wird für mei­nen Geschmack zu oft die Grenze zwi­schen Mit­tei­lens­wer­tem und schlich­tem Quatsch über­schrit­ten, wenn es dann noch in Rich­tung Mob­bing abglei­tet wie zuletzt bei Schü­lerVZ, ist Kri­tik keine Geschmacks­frage mehr. Aber auch mit 53 Jah­ren kann man noch ler­nen und inso­fern hat mich der inter­es­sante Google + Account von Ste­fan Keu­chel inspi­riert, dass auch wir genug Inter­es­san­tes zu berich­ten haben.

Ich bin gespannt was kommt, freue mich auf Feed­back, Lob und Kri­tik. Los geht’s!