Black­Berry — Ist das eine kana­di­sche Firma oder eine US-​Firma?

In der aktu­el­len Dis­kus­sion um die inak­zep­ta­ble Spio­nage der USA, wir berich­te­ten hier­über zuletzt im Bei­trag Wo sit­zen die schlimms­ten Cyber-​Spione auf der Welt? In China, Russ­land oder den USA?, die seit ges­tern mit der Offen­le­gung des PRISM-​Programms eine neue und noch schlim­mere Dimen­sion erhal­ten hat, bleibt Black­Berry immer wie­der — unge­recht­fer­tigt — außer­halb des Fokus.

Der Anstoß zu die­sem Arti­kel war ein Kom­men­tar unse­res Lesers Roland zu dem oben ver­link­ten Arti­kel. Roland schreibt:

Wieso sollte Black­Berry 10 nicht sicher genug sein?
Nur auf­grund der Tat­sa­che, dass es vom ame­ri­ka­ni­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium zer­ti­fi­ziert wurde?
Soweit ich weiss unter­steht Black­Berry nicht dem Patriot Act!?
Von den deut­schen Behör­den wurde es ja auch zertifiziert.

Da sieht man wie­der ein­mal, was nord­ame­ri­ka­ni­sches Mar­ke­ting bewirkt! Die Men­schen glau­ben, dass Black­Berry ein kana­di­sches Unter­neh­men ist, daher nicht dem Patriot Act unter­liegt und des­halb sicher ist. Das ist aber nicht so! Der Reihe nach. wei­ter­le­sen »

Black­Berry Jam Europe 2013 — 50% Rabatt oder kostenlos!

Gerade habe ich auf Mobile Zeit­geist einen Arti­kel mit einem Dis­count­code für 50 % Preis­nach­lass für die Black­Berry Jam Europe 2013 ver­öf­fent­licht, was ich den Lesern im Pre­tioso Blog nicht vor­ent­hal­ten möchte. Sur­fen Sie ein­fach ein­mal zu Black­Berry lädt ein – Spa­ren mit MZ. Black­Berry Jam Europe 2013 für 50%. Dort fin­den Sie den Discount-​Code mit Registrierungslink.

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Ich werde nicht nach Ams­ter­dam fah­ren, da ich keine wesent­li­chen Neu­ig­kei­ten gegen­über der Black­Berry Jam Ame­ri­cas vor 5 Mona­ten erwarte, ich berich­tete hierzu im Bei­trag Black­Berry Jam Ame­ri­cas 2012 San Jose – Beginn einer Wie­der­auf­er­ste­hung? und in diver­sen Bei­trä­gen auf Mobile Zeitgeist.

Ent­wick­lern emp­fehle ich aus­drück­lich die Fahrt nach Ams­ter­dam, RIM gibt sich außer­or­dent­lich viel Mühe auch noch nicht mit der Platt­form ver­traute Ent­wick­ler an die Platt­form schnell und effi­zi­ent her­an­zu­füh­ren. Dar­über hin­aus sind Ver­an­stal­tun­gen von RIM eigent­lich immer eine Reise wert! :-)

Black­Berry Q10 und Black­Berry Z10 — Der Start von 4 wei­te­ren neuen Gerä­ten folgt

Gerade lese ich auf Fier­ce­Wire­less, dass RIM in die­sem Jahr ins­ge­samt 6 neue Geräte mit Black­Berry 10 her­aus­brin­gen will, also nach dem Launch vom Black­Berry Q10 und Black­Berry Z10 noch vier wei­tere Geräte. Frank Boul­ben, der aus­strah­lungs­arme Chief Mar­ke­ting Offi­cer von RIM gab auch einige wei­tere Erläu­te­run­gen zur zukünf­ti­gen Stra­te­gie. Man plane mit den unter­schied­li­chen Gerä­ten die unter­schied­li­chen Markt­seg­mente des Mark­tes zu adres­sie­ren. Nun denn, das ist ja nichts Spektakuläres.

Inter­es­san­ter ist schon, dass RIM zukünf­tig keine exclu­si­ven Part­ner­schaf­ten mehr mit Car­ri­ern ein­geht um unab­hän­gi­ger zu sein. Rich­tig so. RIM baut beim Neu­start sehr stark auf die beste­hende User­base von 79 Mil­lio­nen Anwen­dern, was für einen Erfolg nicht aus­rei­chen wird. Black­Berry 10 wird mit einem AppS­tore mit 70.000 Apps star­ten, von den 600 popu­lärs­ten Apps für Android und iOS sol­len rund 90% auch für Black­Berry ver­füg­bar sein.

All dies über­zeugt mich lei­der nicht, im Gegen­teil, es macht mir Sorge, ob RIM noch ein­mal auf­er­steht. Warum?

RIM hat von 2007 bis 2011 im Schnitt 5 neue Geräte pro Jahr gelauncht (2012 nur eines), womit es RIM zu kei­nem Zeit­punkt gelang die unter­schied­li­chen Markt­seg­mente rund um die Welt abzu­de­cken. Wie dies nun mit 6 Gerä­ten geschafft wer­den soll ist mir schlicht schlei­er­haft. Und es macht mir Sorge. Denn bei 5 Gerä­ten in der Ver­gan­gen­heit haben die Pro­zesse immer wie­der fürch­ter­lich ger­um­pelt. Mit nun 5000 Leu­ten weni­ger 20 % mehr Out­put? Wenn das mal gut geht … wei­ter­le­sen »

Black­Berry X10 und Black­Berry Z10 — so sehen die neuen Geräte aus

In den letz­ten Tagen habe ich in meh­re­ren Gesprä­chen mit Unter­neh­men, die Black­Berry noch die Treue hal­ten, immer wie­der gehört, dass man dort gespannt auf den 30. Januar 13 und somit auf den offi­zi­el­len Launch von Black­Berry 10 war­tet. So man­cher sagte mir, dass er neu­gie­rig auf das Design der Geräte sei und ob RIM end­lich die Desi­gn­lü­cke zum Wett­be­werb schließt. wei­ter­le­sen »

Rese­arch in Motion (RIM) ver­liert mit Black­Berry wei­ter an Boden — Schafft Black­Berry 10 den Turnaround?

Für RIM waren die letz­ten Monate eine wei­ter­hin schlechte Zeit. Gerade der Dezem­ber brachte erneut eine große Zahl schlech­ter Nach­rich­ten. Am 17.12. gaben die Betrei­ber der Tech­no­lo­gie­börse NASDAQ bekannt, dass RIM ab dem 24. Dezem­ber nicht mehr im Tech­no­lo­gie­in­dex NASDAQ 100 gelis­tet wird, was den Wert– und Bedeu­tungs­ver­lust des Unter­neh­mens verdeutlicht.

Die schlech­ten Nach­rich­ten wur­den dann am 21.12. von RIM durch die Bekannt­gabe der Quar­tal­zah­len selbst ergänzt. Das Ergeb­nis ist zum wie­der­hol­ten Mal erschüt­ternd. Es wurde ledig­lich 6,9 Mil­lio­nen Smart­pho­nes und 255.000 Play­books abge­setzt, ein Volu­men, dass die Wet­be­wer­ber in einem Bruch­teil der Zeit ver­kau­fen und was zeigt, dass zumin­dest der Tablet-​Markt zukünf­tig mit höchs­ter Wahr­schein­lich­keit ohne RIM statt­fin­den wird und RIM alles auf die Karte Smart­phone wird set­zen müssen.

Beson­ders kri­tisch ist jedoch, dass RIM die Kun­den den Rücken keh­ren, erst­mals über­haupt ging die Zahl der Abon­nen­ten um 1 Mil­lion zurück, von 80 Mil­lio­nen auf 79 Mil­lio­nen. Mir ist CEO Heins noch auf der Black­Berry Jam Ame­ri­cas im Sep­tem­ber 2012 in den Ohren, wo er als Beweis für den Erfolg von RIM und sei­ner Stra­te­gie dar­auf hin­wies, dass die Abon­nen­ten­zah­len im gerade abge­lau­fe­nen Quar­tal gestie­gen waren. Nun­mehr ist auch die­ser Hoff­nungs­schim­mer ent­gül­tig erlo­schen, die User­base geht zurück, gerade im Kern­land USA. wei­ter­le­sen »