Heute war wieder einmal Boys’Day. Für alle die nicht wissen, was der Boys’Day ist, empfehle ich einen Besuch der Boys’Day-Webseite. Kurzgefasst findet man die Zielsetzung des Boys’Days in folgendem Statement:
An jedem vierten Donnerstag im April können Schüler Berufe kennenlernen, in denen bislang nur wenige Männer arbeiten. Das sind vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Außerdem können sie an Angeboten zur Lebensplanung und Sozialkompetenzen teilnehmen. Der Boys’Day richtet sich an alle Schüler allgemeinbildender Schulen ab Klasse 5, schwerpunktmäßig bis Klasse 10. Auch Schüler höherer Klassenstufen können Boys’Day-Angebote besuchen, wenn dies von den Kultusministerien der Länder unterstützt wird.
Wir erhalten jedes Jahr viele Anfragen von Jungen, weil die Themen von Pretioso Jungen interessieren — mehr als soziale, erzieherische und pflegerische Dinge. Ich halte den Kernansatz des Boys’Day für falsch und eine Belästigung von Jungen — warum sollen Jungen in Berufsfelder gehen, die Ihnen nicht liegen und gefallen? Der Ansatz ‘Lebensplanung’ ist deutlich wichtiger. Wir könnten ein Vielfaches an Plätzen vergeben und in sozialen Einrichtungen bleiben die Plätze unbesetzt, weil die dortigen Berufsfelder Jungen nicht interessieren. Ein wunderbares Beispiel, dass mittlerweile Männer um ihre Emanzipation kämpfen müssen und Politiker sich regelmäßig Konzepte ausdenken, die an der Lebenswirklichkeit komplett vorbeigehen. weiterlesen






