Von Klaus Düll geschrieben am 12. Mai 2013
Gestern stieß ich auf eine interessante Auswertung von 51Degrees.mobi, einem Unternehmen, das ein Framework zur Device-Erkennung herstellt, um Anfragen von mobilen Endgeräten auf optimierte Websites weiterzuleiten. 51Degrees.mobi veröffentlicht jede Woche einen Chart of the Week. Am Freitag wurde dieser Chart dem Thema ‘Flagship Mobiles Battle For Third Position’ gewidmet. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 11. Januar 2013
Es wird immer schlimmer in der Mobility was den Datenschutz angeht, viele Hersteller zeigen eine an Arroganz und Ignoranz kaum noch zu überbietende Einstellung zum Thema. Nachdem Samsung Daten seiner Nutzer direkt an die US-Geheimdienste überträgt — wir berichteten im Beitrag Datenschutzskandal: Samsung Galaxy S3 überträgt Daten heimlich zu amerikanischen Geheimdiensten — gerät nun Nokia leider auch in ein schlechtes Licht.
heise.de berichtet gerade im Beitrag Nokia: Ja, wir entschlüsseln HTTPS — aber wir spitzeln nicht darüber, dass Nokia bei seiner eigenen Browser-Technologie Xpress-Browser sämtlichen SSL-Verkehr (Webseiten mit https am Anfang des Links) entschlüsselt und über die eigenen Server leitet. Dies wurde vom indischen Security-Experten Gaurang Pandya festgestellt. Nokia bestätigte dies mitfolgenden Aussagen:
… dass die Entschlüsselung auf den Servern sicher erfolge. …
Nokia geht hingegen in der Erklärung zum Xpress-Browser gar nicht auf Verschlüsselung ein. …
„Wenn kurzzeitig HTTPS-Verbindungen auf unseren Proxy-Servern entschlüsselt werden, um den Nutzercontent zu transformieren und auszuliefern, dann passiert dass immer auf eine sichere Weise.” …
Die Server seien überdies gut abgesichert. …
Wie blöd muss man sein um solche geradezu schwachsinnigen Erklärungen abzugeben? Nokia — das, was ihr tut, ist verboten!!! Es handelt sich hierbei sehr oft auch um personenbezogene Daten und die darf man so nicht verarbeiten! weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 21. November 2012
Heute hatte ich mein erstes Windows Phone 8 einmal in der Hand, ein Nokia Lumia 920. Aufgrund der zahlreichen positiven Besprechungen im Netz, Tests will ich das meiste davon lieber nicht nennen, war ich positiv neugierig, auch wenn ich durch das Testfazit auf Telecom Handel vorgewarnt war:
Ein starkes Comeback: Das Lumia 920 ist eine gute Alternative zum iPhone 5 oder zum Galaxy S III. Vor allem die Kamera ist exzellent. Von den neuen Windows Phones macht es den besten Eindruck. Mit dem üppigen Gewicht und den Dimensionen müssen Käufer allerdings leben.
Wenn das Lumia 920 das beste der aktuellen Windows Phones ist, will ich nie ein Windows Phone haben. Ich dachte ich breche zusammen, als ich das Gerät in die Hand nahm, es ist für ein Mobiltelefon schlicht viel zu schwer und toppt von der Unhandlichkeit das Samsung Galaxy S3 um Längen. Wie man auf die Idee kommen kann dieses Gerät als gute Alternative zum iPhone 5 oder Samsung Galaxy S3 darzustellen erschließt sich mir nicht. Mich erinnert dieses Gerät an die früheren Nokia Communicator, die ich auch nie leiden mochte — unhandlich, schwer, bedienungsunfreundlich. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 11. August 2012
In dieser Woche wurde ich zweimal mit dieser Frage konfrontiert, auf die es keine wirklich einfache Antwort gibt. Beantwortet man die Frage unter Berücksichtigung der Angebote der App Stores, bleiben nur zwei Anbieter übrig — Apple und Google mit dem App Store und dem Play Store. Diese Angebote erschlagen von der schieren Größe alle anderen Angebote und bieten somit zwangläufig das derzeit größte Angebot. Aber es gibt zwischen diesen beiden Angeboten große Unterschiede, die für den Business-Einsatz von Relevanz sind.
Wenn man die Stores und Angebote bei den kostenlosen Apps vergleicht, unterscheiden sie sich nur marginal bis gar nicht — für beide gibt es ein ähnliches Angebot vom DB-Railnavigator bis zur Lufthansa-App, von HRS bis zu ntv. Auffällig ist allerdings fast immer, dass die Apps auf einem iOS-Gerät ansprechender wirken und intuitiver zu bedienen sind als auf einem Androiden.
Dies verhält sich mittlerweile ähnlich im Bereich der Business Apps. Es gilt mittlerweile nicht mehr so stark wie früher, dass Business Apps eher auf iOS als auf Android verfügbar sind. Mittlerweile gibt es die meisten Business Apps auch für Android, wenn auch häufig später als für iOS und auch hier gilt, dass meistens die angenehmere Bedienung und die schönere Optik auf iOS-Geräten geboten wird.
Insofern sind die Angebotsunterschiede zwischen Apple und Google mittlerweile nicht mehr der entscheidende Differentiator. Die Unterschiede liegen stärker in der Philosophie und dem Konzept. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 8. Juli 2012
Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Systems für Mobile Device Management ist eine breite Geräteunterstützung. Viele Hersteller neigen bei der Beschreibung der durch ihre Systeme gebotenen Geräteunterstützung zu durchaus beabsichtigten „Unschärfen”, Missverständnisse und falsche Auslegungen durch den Anwender sind häufig durchaus erwünscht. Hierbei wird der zukünftige Anwender gern ganz bewusst darüber im Unklaren gelassen, was auf welcher Plattform wirklich verfügbar ist. Da wird schnell einmal vollmundig mit „Remotezugriff auf die Geräte” geworben und in Wirklichkeit wird nur ein einzelnes oder wenige Geräte unterstützt. Das böse Erwachen ist vorprogrammiert!
Es gibt nicht die generelle Übersicht über alle am Markt verfügbaren Geräte. Insofern gilt ganz besonders bei diesem Thema unser immer wieder wiederholter Hinweis: Lassen Sie sich nichts erzählen! Lassen Sie sich alles vorführen und zeigen und probieren Sie es selber auch aus. Nur dann werden Sie hinterher nicht enttäuscht sein. Unabhängig davon gelten einige grundsätzliche Hinweise für jede Plattform, die auch für jeden Anbieter von MDM-Systemen gelten, denn alle Anbieter sind am Ende auf die Möglichkeiten angewiesen, die die jeweilige Plattform bietet und zulässt. Ich werde im Folgenden diese grundsätzlichen Rahmenbedingungen darstellen.
Android
Die meisten „Missverständnisse” gibt es bei der Unterstützung von Android. Kein Hersteller von MDM-Systemen kann zum jetzigen Zeitpunkt garantieren, dass er alle auf dem Markt verfügbaren Android-Geräte unterstützt. Dahingehende Aussagen sind unseriös, weil die Landschaft der Android-Geräte mittlerweile so fragmentiert ist, dass es vermutlich keinen Experten auf der Welt gibt, der alle Android-Geräte kennt, geschweige denn getestet hat.
Diese Zersplitterung wird dadurch gefördert, dass viele Hersteller von Android-Endgeräten das Betriebssystem um eigene Komponenten, häufig im Bereich der User-Interfaces, ergänzen, die zu einer Vielzahl proprietärer Android-Versionen führen. Gerade bei Android gilt deshalb, dass kein Hersteller garantieren kann, dass er alle Androiden managen kann bzw. dass alle z.B. auf Samsung-Geräten verfügbaren Funktionen des MDM-Systems auch auf den Geräten anderer Hersteller verfügbar sind. Anwender, die Android einsetzen bzw. dieses planen sollten unbedingt die von Ihnen geplanten Geräte ganz konkret mit dem MDM-System testen. Anderenfalls ist ein böses Erwachen fast sicher vorprogrammiert! weiterlesen »
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