Wie wenig ich von Bring Your Own Device (BYOD) halte und die Gründe, die gegen BYOD sprechen, habe ich hier im Blog schon oft erläutert, schauen Sie in der Navigation bei MDM nach, um Alles über MDM und BYOD zu erfahren, was in diesem Blog veröffentlicht wurde. Eine zusätzliche Dimension gewinnen die mit BYOD einhergehenden Probleme, wenn man sie zusammen mit den rasch an Popularität gewinnenden Online-Speicher-Diensten betrachtet.
Für den amerikanischen Geheimdienst muss die Entwicklung der Cloud-Technologien jeden Tag aufs Neue ein Freudenfest sein, halten doch amerikanische Firmen auf diesen Märkten mit rund 90 % Marktanteil fast ein Monopol. Und alles unterliegt dadurch dem Zugriff der amerikanischen Geheimdienste, die dank der unter dem Begriff „Patriot Act” subsumierenden Gesetzgebung sehr leichten Zugriff auf alle diese Daten haben.
Bitte verstehen Sie meine Kritik nicht miss — auch ich nutze gern SugarSync, was ich in einem AppTipp zu SugarSync auch beschrieben habe. Aber ich speichere dort nichts Vertrauliches bzw. dem Datenschutz gemäß unserer Vorschriften und Gesetze Unterliegendes. Und es stört mich auch nicht, wenn meine Kinder mit diesen Techniken Bilder austauschen oder ihre Computer synchronisieren, das kann bei Hausaufgaben durchaus sinnvoll sein.
Ich stoße mich aber daran, wenn Cloud-Speicher — egal ob verschlüsselt oder nicht — zur Ablage von Informationen und Daten genutzt wird, die dem Bundesdatenschutzgesetz unterliegen. Für Unternehmen ist dieser Gesetzesverstoss aber noch nicht einmal die schlimmste Konsequenz der Nutzung, viel gravierender ist, dass die Vertraulichkeit der gespeicherten Daten in keiner Weise gewährleistet ist — egal was die wunderschönen Werbeversprechen auf den Webseiten der Anbieter auch geloben! Wenn die amerikanische Administration die Daten haben will, kriegt sie sie. Punkt! weiterlesen




