Soft­ware­ent­wick­lung mit iGrafx — denn Soft­ware­ent­wick­lung ist auch ein Prozess

In der letz­ten Woche hat­ten wir den Quart­erly Part­ner Con­fe­rence Call mit iGrafx und erhiel­ten hier­bei einen inter­es­san­ten Aus­blick auf die kom­men­den Ent­wick­lun­gen die­ser mäch­ti­gen Suite zur Pro­zess­mo­del­lie­rung. iGrafx wächst der­zeit am schnells­ten im Bereich iGrafx for SAP, was zeigt, dass gerade im Umfeld mäch­ti­ger ERP-​Lösungen Pro­zess­mo­del­lie­rung hohe Bedeu­tung hat.

Wäh­rend des Con­fe­rence Calls kam mir der Gedanke hier ein­mal für unsere Leser zu berich­ten, wie wir selbst iGrafx bei Pre­tioso ein­set­zen. Wir sind nicht so groß, dass die Doku­men­ta­tion unse­rer Unter­neh­mens­pro­zesse mit iGrafx für uns Sinn erge­ben würde, aber wir haben rasch nach­dem wir Part­ner wur­den gelernt, dass iGrafx natür­lich auch alle ande­ren Pro­zess­land­schaf­ten her­vor­ra­gend abbil­den kann.

Soft­ware ist in vie­len Berei­chen nichts ande­res als das Werk­zeug Pro­zesse abzu­bil­den und /​oder zu bear­bei­ten. Inso­fern ist die Grund­vor­aus­set­zung guter und struk­tu­rier­ter Soft­ware­ent­wick­lung eine früh­zei­tige Doku­men­ta­tion und Abbil­dung der Struk­tur der Soft­ware. Wir haben dies in der Zeit vor iGrafx mit diver­sen Open Source Tools getan, was uns aller­dings nur einen sehr klei­nen Teil der mit iGrafx ver­füg­ba­ren Mög­lich­kei­ten zur Unter­stüt­zung unse­rer Soft­ware­ent­wick­lung gab.

Soft­ware­ent­wick­lung ist ein dyna­mi­scher Pro­zess, die Kom­po­nen­ten und Fea­tures wer­den häu­fig ite­ra­tiv, manch­mal sich sogar wider­spre­chend zum Kon­zept hin­zu­ge­fügt. iGrafx bie­tet uns bei der Ent­wick­lung unse­rer Soft­ware den gro­ßen Vor­teil, dass wir vom aller­ers­ten rudi­men­tä­ren Ent­wurf bis zur Pflege der fer­ti­gen Soft­ware alle Infor­ma­tio­nen, Vari­an­ten und Ver­sio­nen, die es im Zuge der Ent­wick­lung gibt und gab, an einem Ort ver­sam­melt zu haben.

Da wir mit einer ver­teil­ten Infra­struk­tur in unse­rer Ent­wick­lung arbei­ten, ist der jeder­zei­tige Zugriff durch die Ent­wick­ler auf alle mit der jewei­li­gen Kom­po­nente ver­bun­de­nen Infor­ma­tio­nen sehr hilf­reich. Diese Doku­men­ta­tion und Gestal­tung mit iGrafx geht viel wei­ter als die natür­lich auch im Quell­code erfol­gende Doku­men­ta­tion. So fin­det der Ent­wick­ler sofort alle Infor­ma­tio­nen zu einem Modul oder einer Kom­po­nente an einem Ort. Wenn er sich zum Bei­spiel über das Inter­face eines Import­mo­du­les und der damit ver­bun­de­nen Schnitt­stelle infor­mie­ren möchte, fin­det er in iGrafx fol­gende Informationen:

  • Initiale Grund­an­for­de­rung an das Modul
  • Im Laufe der Ent­wick­lung erfolgte Änderungen
  • detail­lierte tech­ni­sche Anforderungen
  • sämt­li­che Mock­ups zu Design in allen Entwicklungsstufen
  • alle mit dem Modul ver­bun­de­nen Detail­in­for­ma­tio­nen (Noti­zen, Pro­to­kolle usw.)
  • Doku­men­ta­tion des Ent­wick­lungs­fort­schrit­tes /​der Ver­sio­nen durch Anbin­dung ins Entwicklungssystem

Vie­les von dem kann man auch durch die Kas­ka­die­rung ande­rer Tools ähn­lich errei­chen. Aller­dings erreicht man damit in der Gesamt­heit nur einen Bruch­teil des­sen, was man durch den Ein­satz von iGrafx errei­chen kann. iGrafx hat den sehr gro­ßen Vor­teil, dass alle Auf­zeich­nun­gen im Sys­tem und alle inte­grier­ten Doku­mente per Voll­text­su­che durch­such­bar sind. Hier­durch kommt man nach­weis­lich schnel­ler ans Ziel. iGrafx ver­sio­niert auto­ma­tisch das im Sys­tem Ent­hal­tene. Hier­durch ist sicher­ge­stellt, dass alles, was in das Sys­tem ein­ge­ge­ben wird, revi­si­ons­si­cher und nach­voll­zieh­bar auf­be­wahrt wird — der Anwen­der kann ohne Pro­bleme nach­voll­zie­hen, wie sich ein Sach­ver­halt ent­wi­ckelt und wer wann wel­che Ände­run­gen ein­ge­bracht hat.

Revi­si­ons­si­cher­heit und Voll­text­su­che ent­fal­ten ihren vol­len Nut­zen aber erst durch das in iGrafx ent­hal­tene mäch­tige Rech­te­s­ze­na­rio, was für das Thema Soft­ware­ent­wick­lung hohe Bedeu­tung hat. Das Rech­tema­nage­ment von iGrafx ist stark gra­nu­lar auf­ge­baut, so dass man sicher­stel­len kann, dass einem Anwen­der wirk­lich nur die Inhalte zum Zugriff frei­ge­ge­ben wer­den, die er für seine Arbeit braucht.

Bei uns hat sich durch die Soft­ware­ent­wick­lung iGrafx auch zu einem Tool ent­wi­ckelt, wofür es eigent­lich gar nicht gedacht ist. Wir benut­zen iGrafx mitt­ler­weile auch als Doku­men­ten­ma­nage­ment­sys­tem. Natür­lich kann ein spe­zi­el­les Doku­men­ten­ma­nage­ment­sys­tem das Thema Doku­men­ten­ma­nage­ment bes­ser addres­sie­ren als iGrafx. Für unse­ren Bedarf rei­chen die Mög­lich­kei­ten von iGrafx aber mehr als aus.

Wer Inter­esse am Thema Soft­ware­ent­wick­lung mit iGrafx hat, kann mich gern direkt anspre­chen. Dies gilt natür­lich auch für alle ande­ren Sze­na­rien des Prozessmanagements.