MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment (MDM) und App-​Sicherheit

Täg­lich errei­chen uns Anfra­gen zur Sicher­heit von Apps auf mobi­len End­ge­rä­ten, was zeigt, dass das Thema die Köpfe der Anwen­der erreicht hat. Das ist gut so. Im Kern han­delt es sich bei der Durch­set­zung siche­rer Apps auf den Gerä­ten der Anwen­der um kein schwie­ri­ges Thema, denn diese Auf­gabe ist per se mit einem moder­nen MDM-​System wie datomo Mobile Device Manage­ment sehr ein­fach zu admi­nis­trie­ren und durchzusetzen.

Die viel schwie­ri­gere Frage besteht darin her­aus­zu­fin­den, wel­che Apps sicher und wel­che Apps unsi­cher sind. Denn dies ist die grund­le­gende Frage um die im MDM-​System beste­hen­den Mög­lich­kei­ten des Whi­te­lis­ting und des Black­lis­ting im Zusam­men­hang mit einem oder meh­re­ren Enterprise-​Appstores ange­mes­sen umset­zen zu können.

Apro­pos Whi­te­lis­ting und Black­lis­ting. Wie sollte man mit die­sen Instru­men­ten am sinn­volls­ten umge­hen? App-​Sicherheit ohne Whi­te­lis­ting ist defi­ni­tiv unmög­lich, wer den App-​Gebrauch in der mobi­len Land­schaft mit Black­lis­ting regeln will hat unkon­trol­lier­bare Sicher­heits­ri­si­ken mit die­ser Ent­schei­dung vor­pro­gram­miert. Black­lis­ting ist schlicht unver­ant­wort­lich und unse­riös in der mobi­len Land­schaft eines Unter­neh­mens. Es scha­det selbst­ver­ständ­lich nicht, wenn man den größ­ten Müll der App-​Landschaft wie Whats­App, Face­book & Co auf die Black­list setzt. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Was ist App-​Reputation-​Management bei Mobile Device Manage­ment (MDM)?

Apps beherr­schen die mobile Nut­zung von Smart­pho­nes und Tabletts, sie machen teil­weise erst den Reiz und den Mehr­wert die­ser Geräte aus. Aber so hilf­reich und nütz­lich Apps zum einen sein kön­nen so gefähr­lich und ris­kant sind sie auf der ande­ren Seite für Unter­neh­men. Alle Ver­ant­wort­li­chen für die Mobi­lity in einem Unter­neh­men sollte mitt­ler­weile wis­sen, dass sie Apps wie Whats­App, Face­book oder Lin­ke­din für den Gebrauch im Unter­neh­men nicht frei­ge­ben dür­fen, da diese Apps zum einen die Unter­neh­mens­si­cher­heit dadurch bedro­hen, dass sie Unter­neh­mens­da­ten auf ame­ri­ka­ni­sche Ser­ver über­tra­gen (kön­nen), zum ande­ren aber regel­mä­ßig gegen deut­sche und euro­päi­sche Daten­schutz­ge­setze ver­sto­ßen und ihr Ein­satz in Deutsch­land daher ille­gal ist.

Diese Situa­tion bringt die Ver­ant­wort­li­chen für die mobile App-​Landschaft eines Unter­neh­mens in eine schwie­rige Situa­tion. Die Zahl der welt­weit ver­füg­ba­ren Apps über alle Platt­for­men liegt mitt­ler­weile bei rund 2,5 Mil­lio­nen, die weit über­wie­gende Anzahl davon kann der Admi­nis­tra­tor eines Enterprise-​AppStores nicht ken­nen. Gleich­wohl ist er auf­ge­for­dert und ver­pflich­tet die Daten des Unter­neh­mens ange­mes­sen zu schüt­zen und die Inte­gri­tät des Net­zes sicher­zu­stel­len. An die­ser Stelle fal­len dann oft schnell die Begriffe Whi­te­list und Black­list, die von einem MDM-​System unter­stützt wer­den soll­ten. wei­ter­le­sen »

App­Tipp: Clue­ful von Bit­de­fen­der ist wie­der da — Apple’s Zen­sur läuft ins Leere

Auf der it-​sa 2012 haben wir auch die Ver­ant­wort­li­chen von Bit­de­fen­der getrof­fen und uns wech­sel­weise über unsere Sicht­wei­sen von Secu­rity in der Mobi­lity aus­ge­tauscht. Dabei haben wir auch erfah­ren, dass Clue­ful wie­der da ist — der Ser­vice, der vor den Bedro­hun­gen von Apps kos­ten­los warnt. Apple besaß im Juli die Unver­schämt­heit, die­ses sehr ver­nünf­tige Ange­bot aus dem App Store zu wer­fen, wir berich­te­ten im Bei­trag Welch ein Armuts­zeug­nis! Apple schmeisst Clue­ful aus dem App Store.

Bit­de­fen­der hat hier­auf rea­giert und seit Ende August die Infor­ma­tio­nen als Web­ser­vice bereit­ge­stellt, woge­gen Apple nichts machen kann. Auf der Web­seite von Clue­ful kann jeder­mann schnell und effi­zi­ent über­prü­fen, was eine App wirk­lich macht. Wenn Sie diese Seite von einem iPhone oder iPad direkt ansur­fen, kön­nen Sie sich das Ange­bot auch als Web App auf ihren Home­screen spei­chern und so immer auf diese Infor­ma­tio­nen zugrei­fen. Das Aus­se­hen des Ange­bo­tes auf einem iPhone 4S zeigt der rechte Screenshot.

Lei­der führt der Boy­kott von Apple dazu, dass der sei­ner­zei­tige Kom­fort bei der Anwen­dung nicht mehr gege­ben sein kann. Wäh­rend man bei der sei­ner­zei­ti­gen App das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten der instal­lier­ten Apps auf einen Blick ange­zeigt erhielt muss man in der Web App nun gezielt nach der Anwen­dung suchen und man kann noch nicht unter­suchte Anwen­dun­gen zur Unter­su­chung vorschlagen.

Bit­de­fen­der hat auch eine rich­tige App ent­wi­ckelt, die wir im lin­ken Screen­shot wei­ter unten zei­gen. Hier besteht die Mög­lich­keit ein­mal gesuchte Apps in der Watch­list zu spei­chern. Die Apps auf der Watch­list kön­nen dann nach ihrem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten gefil­tert wer­den. Die App macht in der uns zur Ver­fü­gung gestell­ten Ver­sion 2.0.1.5032 einen soli­den Ein­druck und ist vor dem Hin­ter­grund des aber­wit­zi­gen Apple-​Boykotts die der­zeit beste Umset­zungs­form. Ob es die App in den App Store schaf­fen wird bleibt abzu­war­ten. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials – Daten­schutz: Wozu braucht man ein AppAu­dit? Was ist das?

Wer sich inten­si­ver mit dem Thema der Sicher­heit mobi­ler End­ge­räte beschäf­tigt stellt sich zwangs­läu­fig die Frage wie ver­hin­dert wer­den kann, dass mobile Apps Scha­den auf den Gerä­ten anrich­ten kön­nen oder dass Scha­den in Bezug auf (kri­ti­sche) Unter­neh­mens­da­ten genom­men wird. Wie kann ein Unter­neh­men sicher­stel­len, dass mobile Appli­ka­tio­nen keine Bedro­hung für Daten­schutz und Sicher­heit unter­neh­mens­ei­ge­ner Infor­ma­tio­nen dar­stel­len? Denn eines ist unum­strit­ten: das Ange­bot an Apps nimmt ste­tig zu, wird immer unüber­schau­ba­rer, der Ein­satz die­ser Apps auf mobi­len End­ge­rä­ten wächst rasant und nahezu unkon­trol­lier­bar. Das kann sogar so weit gehen, dass über bestimmte mobile Appli­ka­tio­nen unter­neh­mens­ei­gene Daten aus­spio­niert wer­den kön­nen. Die IT-​Administratoren in den Unter­neh­men tun mir eigent­lich schon lange leid wenn man bedenkt, vor wel­cher Her­aus­for­de­rung diese Mit­ar­bei­ter in Bezug auf die Mobi­lity tag­täg­lich stehen.

Ein wesent­li­cher Schritt in die rich­tige Rich­tung ist zunächst das Ver­bot, das eigene mobile Gerät für Fir­men­zwe­cke zu nut­zen – was nur mit einem leis­tungs­fä­hi­gen MDM-​System mög­lich ist. Bei dem unter BYOD bekann­ten Kon­zept ist das Unter­neh­men u.a. auch dem unkal­ku­lier­ba­ren Risiko aus­ge­setzt, gar kei­nen Über­blick geschweige denn über­haupt eine ver­nünf­tige Kon­trolle über die mobi­len Apps zu erhal­ten, die die Mit­ar­bei­ter auf ihren Gerä­ten ein­set­zen. Über das Thema BYOD wurde an ande­rer Stelle in die­sem Blog mehr­fach aus­führ­lich berich­tet und dem regel­mä­ßi­gen Leser die­ses Blogs dürfte die Ein­stel­lung, die wir von Pre­tioso hier in Bezug auf das Thema BYOD haben, geläu­fig sein. Und auch ich bin über­zeugt, dass es für Unter­neh­men lang­fris­tig betrach­tet effi­zi­en­tere, sichere und wirt­schaft­lich sinn­vol­lere Kon­zepte als BYOD gibt (zum Bei­spiel PUOCE, das Kon­zept des Pri­vate Use of Com­pany Equipment).

Ein zwei­ter wich­ti­ger Schritt in die rich­tige Rich­tung wäre – vor­aus­ge­setzt, das Unter­neh­men ver­wal­tet seine mobi­len End­ge­räte schon mit einer leis­tungs­fä­hi­gen Mobile Device Management-​Lösung – die kon­trol­lierte Ver­tei­lung der mobi­len Appli­ka­tio­nen, die in einem Unter­neh­men erlaubt sind über ent­spre­chend frei­ge­ge­bene Whi­te­lists auf die Geräte der Mit­ar­bei­ter. Hier­bei han­delt es sich um eine von der Unter­neh­mens­lei­tung frei­ge­ge­bene Liste mobi­ler Appli­ka­tio­nen, die auf unter­neh­mens­ei­ge­nen mobi­len Devices aus­ge­rollt wer­den dür­fen. Dabei kön­nen ziel­grup­pen­be­zo­gen unter­schied­li­che App-​Pakete geschnürt und ent­spre­chend der jewei­li­gen Befug­nisse indi­vi­du­ell zuge­ord­net und ver­teilt wer­den. Dabei behält das Unter­neh­men die Deu­tungs­ho­heit dar­über, wel­che Appli­ka­tion erlaubt ist und wel­che nicht. Schließ­lich trägt es ja auch das Risiko und die Ver­ant­wor­tung, den Schutz der Daten des Unter­neh­mens zu gewähr­leis­ten. Allein aus die­ser Ver­ant­wor­tung her­aus sollte das BYOD-​Konzept schon gar nicht in die nähere Aus­wahl kom­men. wei­ter­le­sen »

Tages­the­men zei­gen: Daten­dieb­stahl auf Smart­pho­nes — Ohne Mobile Device Manage­ment (MDM) und bei Bring Your Own Device (BYOD) kein Problem!

Vor­ges­tern abend sah ich mir die Tages­the­men im Fern­se­hen an. Dort wurde ein bemer­kens­wer­ter Bei­trag über den mög­li­chen Daten­dieb­stahl durch Apps auf Smart­pho­nes gebracht, der sehr gut recher­chiert ist und das Pro­blem auch für Laien sehr anschau­lich darstellt:

Bes­ser kann man die Pro­ble­ma­tik von Smart­pho­nes und Apps in Kürze nicht dar­stel­len, so dass mein Ent­schluss fest­stand, anknüp­fend an die­sen Bei­trag einen Arti­kel zu schrei­ben. Noch bevor ich die­sen geschrie­ben hatte erreichte mich fol­gende Nach­richt von einem unse­rer Kun­den: wei­ter­le­sen »