BlackBerry-Smartphones kann man mit einigen MDM-Systemen managen. Es kommt ein Stück Software, ein Agent, auf das Endgerät und ab diesem Zeitpunkt kann auch jedes dieser BlackBerry-Smartphones aus der MDM-Lösung heraus gemanaged werden. Dies ist eine interessante Lösung für all die Anwender, die keinen BlackBerry Enterprise Server (Express) (BES-(Express)) betreiben (wollen). Man hat dann die Möglichkeiten, die mit der Nutzung des BlackBerry Internet Service (BIS) einhergehen und für manches Szenario kann dies eine gute Lösung sein. Allerdings erhält man auf diesem Weg keine mit der BES-Integration vergleichbare PIM-Funktionalität und man kann ebenfalls nicht die Policy-Szenarien einer BES-Integration nutzen, was bei einer guten MDM-Lösung allerdings keine Nachteile bereitet.
Das häufigste Szenario einer BES-Integration tritt bei den Anwendern auf, die schon jahrelang die BlackBerry-Lösung einsetzen und lange Zeit erfolgreich die Verwendung anderer Gerätetypen verboten oder verhindert haben. Aber auch bei diesen Anwendern klopfen immer mehr Nutzer an, die ein Android, iOS oder sonstiges Gerät verwenden wollen. Hier gibt es nun wenig Sinn neben dem BlackBerry Enterprise Server eine eigenständige MDM-Struktur für andere Geräte aufzubauen, da dies im Kern oft mehr als doppelten Aufwand verursacht.
Insofern muss ein Mobile Device Management-System für BlackBerry-Anwender über die Fähigkeit verfügen, den BES oder den BES-Express des Anwenders nahtlos in die MDM-Lösung zu integrieren und aus der MDM-Lösung heraus den BES zu managen. Und diese Funktionalität sollte sowohl als gehostete Lösung wie auch als Onsite-Lösung mit Installation in der Infrastruktur des Anwenders verfügbar sein. Wenn man nun im Markt nach solchen Lösungen sucht, stellt man sehr schnell fest, dass die meisten Anbieter eine derartige BlackBerry-Integration nicht bieten. Eine Ausnahme hiervon ist datomo Mobile Device Management. datomo MDM kann alle aktuellen BlackBerry Enterprise Server sowohl in der gehosteten Lösung als auch bei der in der Kundeninfrastruktur installierten Lösung nahtlos integrieren und bietet damit eine deutliche Vereinfachung der Administration mobiler Gerätelandschaften mit kompletter BES-Integration.
Wie wird die Integration nun sichergestellt? Neben dem eigentlichen datomo MDM-Server, der bei Onsite-Installationen dem Anwender als fertiges VMware-Image bereitgestellt wird, erhält der Anwender eine zweite Infrastrukturkomponente, den BES-Adapter. Der BES-Adapter ist ein zweiter eigenständiger Server, der ebenfalls als VMware-Image bereitgestellt wird, genausogut aber auch auf einem Server des Anwenders installiert werden kann. Der BES-Adapter übernimmt die lückenlose Integration der BES-Infrastruktur in das MDM-System, so dass die Administration aller mobilen Endgeräte ausschließlich über die Konsole des MDM-Systems erfolgen kann, was zu deutlichen Erleichterungen in der Administration und einer drastischen Senkung des Aufwandes führt. Der wesentliche und wichtige Unterschied zu anderen Konzepten besteht darin, dass es sich bei der Integration über den BES-Adapter nicht nur um einen lesenden Zugriff handelt. Der BES wird über den BES-Adapter aus der MDM-Lösung direkt gemanaged.
Wir werden oft gefragt, was diese Komponente kostet. Der BES-Adapter kostet nichts extra und folgt damit der Philosophie von datomo Mobile Device Management “Ein Preis für alles!”. Keine Extra-Kosten für LDAP-Integration, keine Extrakosten für Self-Service-Module, keine Extrakosten für WebServices, keine Extrakosten für den BES-Adapter, keine Extrakosten für Remotesteuerung der Endgeräte und keine Extrakosten für viele andere vorhandene und zukünftige neue Funktionen. Das einzige, was man bei einem datomo MDM separat erwerben kann, ist die Funktion “Billing Modul”, was im Kern eine eigenständige Lösung zur Kontrolle der Mobilfunkkosten ist. Eine solche Lösung hat nichts mit klassischem MDM zu tun und wird bei manchen Anwendern schon mit anderen Lösungen abgebildet, insofern ist es vom MDM-System preislich getrennt.
Manch einer wird nun denken, dass BlackBerry Mobile Fusion doch eine Alternative für ihn oder sie sein kann. Wer das denkt, soll es gern ausprobieren und die Lösung direkt mit datomo MDM vergleichen! Abgesehen davon, dass BlackBerry Mobile Fusion viele Funktionalitäten, die datomo Mobile Device Management bietet, nicht bietet, sollte bei einem Mobile Device Management System auch berücksichtigt werden, in welcher Geschwindigkeit der Hersteller auf Veränderungen am Markt reagiert und diese in seine Software integriert. Und in diesem wichtigen Punkt ist uns als jahrelangem BlackBerry-Anwender RIM in der Vergangenheit niemals mit guter Geschwindigkeit aufgefallen. Hinzu kommt, dass zwischen der Ankündigung von Lösungen und deren Verfügbarkeit oft viele Monate, teilweise Jahre lagen. RIM ist uns leider auch noch nie durch schnelle Updatezyklen und rasche Reaktion auf Probleme aufgefallen. Ob dieses Verhalten zu dem sich sehr schnell entwickelnden Markt mobiler Endgeräte gut passt, muss ein Anwender für sich selbst entscheiden.
Die Produktentwicklung bei datomo Mobile Device Management geht einen anderen Weg. Am Mittwoch wird die neue Version 3.7.0 veröffentlicht, was dann das fünfte Update innerhalb von 6 Wochen sein wird. Ein System für Mobile Device Management bedarf ständiger Weiterentwicklung, Anpassungen und Pflege, was bei datomo MDM Tag für Tag und Woche für Woche unter Beweis gestellt wird. Wir hören den Anwendern zu und lernen jeden Tag aus den Wünschen und Anfragen, was dann – oft sehr schnell – zu neuen Funktionalitäten und Features führt. Last, but not least: datomo Mobile Device Management ist europäische Software, die europäischen Datenschutzgesetzen entspricht. Warum das für immer mehr Anwender einer der wichtigsten Entscheidungsgründe ist, lesen Sie im Beitrag Mobile Device Management (MDM) – Sicherheit kann nur aus Europa kommen. Teststellungen können Sie hier kostenlos anfordern.
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