MDM-​Essentials — Android-​Geräte von Samsung — Was wird unterstützt?

Wir haben vor eini­gen Wochen im Bei­trag MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment (MDM) und Android — Android ist nicht Android! erläu­tert, warum die Aus­sage, dass ein MDM-​System Android unter­stützt, grenz­wer­tig, wenn nicht sogar in man­chen Fäl­len völ­lig falsch ist. In die­sem Bei­trag haben wir auch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass noch nicht ein­mal bei einem Her­stel­ler von einer durch­gän­gi­gen Funk­tio­na­li­tät auf Android-​Geräten gespro­chen wer­den kann, da die Her­stel­ler unter­schied­li­che Geräte mit unter­schied­li­chen Android-​Firmware-​Versionen par­al­lel anbieten.

Erschwe­rend kommt hinzu, dass diese Unter­schiede von den Her­stel­lern noch wei­ter durch ihre jewei­li­gen Auf­sätze auf die Android-​Plattform oft erheb­lich wei­ter frag­men­tiert wer­den, so dass nicht nur der Ver­si­ons­stand des Andro­iden eine Rolle spielt son­dern gleich­zei­tig auch die Ver­sion der vom Her­stel­ler gelie­fer­ten zusätz­li­chen Soft­ware. Denn diese zusätz­li­che Soft­ware ermög­licht in vie­len Fäl­len erst die von Unter­neh­men benö­tig­ten Funk­tio­na­li­tä­ten, da diese nativ nicht in Android ver­füg­bar sind.

Wer nun glaubt, dass damit alle poten­ti­el­len Unter­schiede erfasst sind, irrt lei­der erneut! Denn die Her­stel­ler lie­fern in den ver­schie­de­nen Märk­ten lei­der auch noch ver­schie­dene Gerä­te­stände und Gerä­te­ver­sio­nen aus. Und auch der Glaube, dass es wenigs­tens ein­heit­li­che Geräte in Europa gibt, ist lei­der ein Irr­glaube. Uns ist es schon pas­siert, dass wir nicht alle Funk­tio­nen von datomo Mobile Device Manage­ment, die pro­blem­los auf Samsung-​Geräten aus Deutsch­land und UK lie­fen, auf Samsung-​Geräten aus Spa­nien oder der Tür­kei bereit­stel­len konn­ten, umge­kehrt gilt das­selbe. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Die Funk­tio­nen von Webroot Secu­rity Intel­li­gence für Android

Webroot Secu­rity Intel­li­gence für Android ist eine Lösung, die aus drei sich ggf. ergän­zen­den Ele­men­ten besteht:

  • der Webroot App­li­ca­tion Repu­ta­tion Database
  • dem Webroot Secure Browser
  • dem Webroot Anti­vi­rus SDK

Diese Module sind und wer­den zukünf­tig optio­na­ler und ggf. kos­ten­lo­ser Bestand­teil von datomo Mobile Device Manage­ment. Die Funk­tio­na­li­tät der Module greift inein­an­der und ermög­licht Anwen­dern mit Android-​Infrastruktur einen zusätz­li­chen Sicherheits-​Layer in ihrer mobi­len Land­schaft zu betreiben.

Beson­dere Erwäh­nung ver­dient, dass auch die­ses neue Fea­ture der schon immer ver­folg­ten Stra­te­gie von datomo MDM folgt: Ein Preis für alles — nicht jedes Fea­ture muss sepa­rat lizen­siert und bezahlt wer­den. Hier­durch wird nicht nur die Funk­tio­na­li­tät der füh­ren­den MDM-​Lösung immer mäch­ti­ger, son­dern der Wert für die Anwen­der immer grö­ßer. Der Abstand zu ande­ren Ange­bo­ten ver­grö­ßert sich kon­ti­nu­ier­lich und nachhaltig.

Die Funk­tion der Module und die Inte­gra­tion in datomo MDM wird in die­sem Bei­trag erläu­tert. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment (MDM) und Android — Android ist nicht Android!

Ganz oft wer­den wir von Inter­es­sen­ten gefragt, ob unser MDM-​Angebot datomo Mobile Device Manage­ment Android-​Geräte unter­stützt. Die Frage hat die glei­che Aus­sa­ge­kraft als wenn ein Auto­fah­rer zu einem Rei­fen­händ­ler fährt und fragt, ob er Rei­fen da hat. Der Rei­fen­händ­ler wird sicher fra­gen, wel­che Größe und Qua­li­tät benö­tigt wird. Nichts ande­res tun wir auch — nur mit der Ein­schrän­kung, dass die Kom­ple­xi­tät einer rich­ti­gen Ant­wort bei Android mitt­ler­weile deut­lich höher als im Rei­fen­han­del gewor­den ist — leider.

Ein MDM-​Anbieter, der pau­schal die Unter­stüt­zung von Android anbie­tet, kann ent­we­der nur inkom­pe­tent oder unse­riös sein, denn die­ses Pro­dukt­ver­spre­chen kann nie­mand mehr im Jahr 2013 geben. Aktu­ell wer­den auf android​.com 281 ver­schie­dene Geräte gelis­tet — von 65 Netz­be­trei­bern. Diese Gerä­te­flut, die noch nicht ein­mal voll­stän­dig ist, führt in Zusam­men­hang mit den jewei­li­gen dut­zen­den unter­schied­li­chen Firmware-​Versionen für die Netz­be­trei­ber allein schon zu tau­sen­den von Gerä­te­ty­pen, hierin sind die unter­schied­li­chen Firm­ware­ver­sio­nen (Android 4.0.x, 4.1.x, 4.2.x etc.) noch nicht ent­hal­ten. Vor die­sem Hin­ter­grund kann man der­zeit davon aus­ge­hen, dass es rund 25.000 ver­schie­dene Gerä­te­stände in der Welt da drau­ßen gibt. Eher einige Tau­send mehr als einige Tau­send weni­ger. Lei­der! wei­ter­le­sen »

Face­book Home — Das muss in jeder Firma ver­bo­ten werden

Face­book Home hat Deutsch­land erreicht — lei­der. Denn nie­mand braucht eine App, die im Kern das Smart­phone kapert und zu einem Daten­sam­mel­tool für die unsym­pa­thi­sche Daten­krake Face­book umfunk­tio­niert. Die Kon­se­quenz für Unter­neh­men ist ganz ein­fach. Face­book Home muss im MDM-​System ver­bo­ten wer­den — genauso wie alle ande­ren Daten­samm­ler von Whats­App über Google bis zu LinkedIn.

Das ist mit einem zeit­ge­mä­ßen MDM-​System wie datomo Mobile Device Manage­ment (MDM) kin­der­leicht — Face­book Home ein­fach nicht whi­te­lis­ten oder — als schlech­tere Alter­na­tive — black­lis­ten. Und schon kann kein Anwen­der mehr die­ses inak­zep­ta­ble Risiko in ein Unter­neh­men einschleppen.

Zur Zeit ist Face­book Home noch nicht für alle Geräte ver­füg­bar– trotz­dem haben sich schon über 500.000 denk­be­freite Leute die­sen Daten­sam­mel­müll auf ihrem Smart­phone instal­liert! Die meis­ten haben dann aber schnell gemerkt, was für einen Schrott sie sich da ein­ge­fan­gen haben. Von rund 11.000 Bewer­tun­gen in Google’s Plays­tore sind knapp 6000 1 Stern, denn 0 Sterne kann man ja lei­der nicht geben. Dumm gekom­men, Mr. Zucker­berg — die Leute haben noch einen Rest von Intel­li­genz behal­ten und fal­len nicht auf die­sen plum­pen Angriff auf ihre Smart­pho­nes herein.

Ein Aus­zug von 10 kri­ti­schen Kom­men­ta­ren im Plays­tore: wei­ter­le­sen »

Das ‘Merkel-​Handy’ — Die Fak­ten hin­ter dem Marketing-​Geschrei

Seit ges­tern wabert durch das Inter­net, dass es ein neues ‘Merkel-​Handy’ gibt. Dies ist nicht völ­lig falsch. In den etwas dif­fe­ren­zier­te­ren Ver­öf­fent­li­chun­gen steht dann noch, dass sich das Beschaf­fungs­amt des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums für Geräte von Samsung und Black­Berry ent­schie­den habe. Auch dies ist nicht völ­lig falsch, von kor­rekt aller­dings auch recht weit entfernt.

Die Firma Secus­mart hat in den letz­ten Tagen aller­dings hier in Han­no­ver eine Mar­ke­ting– und PR-​Arbeit geleis­tet, die den Ein­druck erweckt /​erwe­cken soll, dass Secus­mart zusam­men mit Black­Berry die Aus­schrei­bung des BMI allein gewon­nen hat. Und dies ist defi­ni­tiv falsch. Ges­tern sass ich mit einem Ver­tre­ter von Secus­mart auf dem Podium im Mobile Busi­ness Solu­ti­ons Forum, wo das Thema Bring Your Own Device dis­ku­tiert wurde. In der Vor­stel­lungs­runde meinte der Secusmart-​Vertreter seine Marketing-​Botschaft erneut ver­kün­den zu kön­nen, aller­dings erlaubte ich mir dann, ihn zu korrigieren.

Las­sen wir ganz ein­fach die Fak­ten spre­chen. Es wur­den vom Beschaf­fungs­amt des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums zwei Lose aus­ge­schrie­ben, ver­mut­lich, um sich aus der Abhän­gig­keit vom bis­he­ri­gen Allein-​Lieferanten der siche­ren PIM-​Lösung T-​Systems lösen zu kön­nen, die die bis­he­ri­gen Geräte SiMKo1 (wel­ches eher wenig erfolg­reich war) und SiMKo2 gelie­fert hat. SiMKo bedeu­tet übri­gens Sichere Mobile Kom­mu­ni­ka­tion. wei­ter­le­sen »