Von Klaus Düll geschrieben am 16. Juni 2013
datomo Mobile Device Management baut den Vorsprung weiter aus. Vor noch nicht einmal 14 Tagen haben wir das letzte Update von datomo MDM veröffentlicht und morgen veröffentlichen wir die aktuelle Version 3.11.5, die dann schon das neunte Update in diesem Jahr sein wird.
Die neue Version ist ein gutes Beispiel für unsere enge Interaktion mit unseren Anwendern und Interessenten. Ein Interessent hatte uns im Rahmen seiner Teststellung gefragt, ob es nicht möglich sei bestimmte Funktionen im Bereich der Gerätelokalisierung für Android-Geräte zu integrieren. Dies ist keine 3 Wochen her. Wir fanden das Feature sinnvoll. Und ab morgen ist es für alle Anwender verfügbar.
Dies ist der übliche Weg der Weiterentwicklung von datomo Mobile Device Management. Wir entwickeln das Produkt nicht nur nach Roadmap und unserem Gusto. Wir hören auf unsere Anwender und Interessenten, weil wir datomo MDM nicht für uns sondern für unsere Anwender entwickeln. Das hat uns ermöglicht unseren Vorsprung zu entwickeln, denn unsere Anwender und Interessenten wissen besser als wir was sie brauchen und was nicht.
In datomo Mobile Device Management 3.11.5 veröffentlichen wir folgende Neuerungen: weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 14. Juni 2013
PRISM ist in aller Munde und PRISM zieht die Neubewertung vieler alltäglicher Prozesse in der IT nach sich. Dies gilt auch für das Thema Mobile Device Management (MDM). Auch im Mobile Device Management haben die Push Services von Apple (APNS — Apple Push Notification Services) und Google (GCM — Google Cloud Messaging) in den letzten Jahren auf breiter Front Einzug gehalten — schön, praktisch, cool und kostenlos! Aber auch hier gilt wieder einmal, wie immer in der IT, dass kostenlos nicht umsonst bedeutet. Man zahlt mit seinen Daten.
Insofern war ich noch nie ein Freund der Push-Services im Bereich von MDM und genau deshalb haben wir bis heute in datomo Mobile Device Management unsere klassische Kommunikationsmethode mit den Geräten belassen — binäre SMS. Dies ermöglicht es uns jetzt kurzfristig und unproblematisch für Android den Notification Layer wieder auf die sicheren SMS umzustellen, für iOS überdenken wir derzeit das Konzept.
Wofür braucht man bei einem MDM-System die Push-Services bzw. die binären SMS? weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 13. Juni 2013
Wir waren in den letzten Wochen mit unserem Partner AirITSystems aus Hannover auf der Heise Veranstaltungsreihe ‘Sicheres Mobile Device Management’ in Hamburg, Köln, Stuttgart und München unterwegs und fanden viel Interesse und Zuspruch für unsere leicht verständliche Nachricht, dass sicheres Mobile Device Management niemals von einem Anbieter aus den USA oder von einem Anbieter mit selbst nur einer Niederlassung in den USA kommen darf. Unsere Botschaft kommt gut an.
Heute sprach mich einer der Teilnehmer in München freundlich an, nachdem er mich beobachtet hatte wie ich mit einem iPhone telefonierte. „Herr Düll, das ist aber nicht konsequent,” meinte er freundlich zu mir. „Nach all dem was Sie schreiben hätte ich nicht geglaubt, dass Sie jetzt noch den Apfel nutzen,” ergänzte er.
Recht hat er! Als ich ihm dann mein Galaxy S3 zeigte und ihm erklärte, dass ich am letzten Sonntag alle Firmeninhalte von meinem iPhone gelöscht habe war er beruhigt, dass ich nicht zu denjenigen gehöre, die Wasser predigen und Wein saufen. Wir haben bei Pretioso sofort nach Bekanntwerden des gesamten Ausmasses der amerikanischen Spionage entschieden, dass iOS-Geräte im Netzwerk von Pretioso verboten sind, genauso wie dies mit BlackBerry schon seit langem der Fall ist.
Wir haben umgehend ausreichend Android-Geräte von Samsung bestellt, die wir von Samsungs Spyware befreien (siehe den Beitrag Datenschutzskandal: Samsung Galaxy S3 überträgt Daten heimlich zu amerikanischen Geheimdiensten) und mit datomo Mobile Device Management sicher betreiben werden.Ein Howto für den sicheren Betrieb von Android-Geräten in Unternehmen werden wir kurzfristig veröffentlichen. Die Konsequenz unseres raschen Handelns: Wir werden ab nächster Woche bei Pretioso komplett iOS-frei sein. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 12. Juni 2013
Gelegentlich werde ich gefragt, ob es kostenlose oder Open Source MDM-Systeme gibt. Hinsichtlich der Frage nach kostenlosem Mobile Device Management ist meine Antwort stets eine einfache Gegenfrage: „Arbeiten Sie kostenlos?” Damit ist die Frage für die meisten beantwortet. Denn kein Hersteller und Dienstleister kann auf Dauer mit kostenlosen Angeboten profitabel arbeiten. Insofern sind die Kosten von ‘kostenlosen’ Angeboten regelmäßig an anderer Stelle versteckt. Die Möglichkeiten hierzu sind vielfältig und reichen von stark reduzierten Features bis zu nicht existentem oder nicht ausreichendem Support und fehlender Produktentwicklung. Niemand schenkt Ihnen in der IT etwas aus rein altruistischen Beweggründen.
Beispielsweise werden für datomo Mobile Device Management im Schnitt alle 2–3 Wochen neue Updates veröffentlicht, was eine entsprechende Infrastruktur voraussetzt, die nicht kostenlos betrieben werden kann. Hierdurch ist eine leistungsfähige MDM-Lösung jederzeit in der Lage die sich ständig aktualisierende und immer weiter wachsende Flut von Endgeräten breit zu unterstützen und wird fortlaufend um neue Funktionen ergänzt.
Genau an dieser Stelle scheitert auch der Open-Source-Ansatz im Sinne von kostenloser Software. Open Source ist fast immer kein Konzept um extrem kurzzyklische und schnelle Entwicklungen kostenlos zu begleiten. Viele Open-Source-Projekte bieten gerade die die Mobility betreffenden Module und Konnektoren nur kostenpflichtig an, was vor dem o.a. Hintergrund nachvollziehbar ist. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 11. Juni 2013
In den letzten Tagen haben uns viele Anfragen mit genau dieser Frage erreicht. Die meisten Fragesteller kennen die korrekte Antwort instinktiv und erwarten nur eine Bestätigung ihrer begründeten Vermutung. Die Antwort ist ganz einfach: Nein! Keine Software aus den USA, die sichere Verschlüsselung > 56 Bit enthält, ist sicher. Das ist kein böser Wille der Hersteller, das ist die Gesetzeslage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Spionage.
Schon vor über einem Jahr haben wir auf dieses Problem im Beitrag MDM Essentials — Sicheres Mobile Device Management vor dem Hintergrund des Patriot Act hingewiesen. Im Beitrag Mobile Device Management (MDM) — Sicherheit und Verschlüsselung habe ich auf die Sicherheitsproblematiken in Bezug auf den Export amerikanischer Verschlüsselungstechnologien hingewiesen, deren Rahmenbedingungen im Electronic Code of Federal Regulations (eCFR) festgelegt sind.
Alle Güter, die der Exportkontrolle unterliegen sind in sogenannten Commerce Control Lists (CCL) zusammengefasst, deren Basis im Rahmen der Export Administration Regulations (EAR) vom Bureau of Industry and Security (BIS), einer Unterabteilung des Handelsministeriums, festgelegt wird. In den EAR gibt es eine Kategorie Category 5 Part 2 — Information Security die die Exportbeschränkungen für Verschlüsselungstechnologien regelt. Hier können Sie selbst nachlesen wie detailiiert die Amerikaner den Export von Produkten und Technologien mit Verschlüsselung regeln — auf Seite 4 des zuletzt am 07.12.12 aktualisierten Dokumentes finden Sie unter a.1.a die Regulierung des Exports von Verschlüsselung > 56 Bit. weiterlesen »
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