chayns von Tobit — Ein Pro­dukt das nie­mand braucht!

Jah­res­ende — Zeit den Schreib­tisch auf­zu­räu­men. Dabei fällt mir auch eine — wie immer auf­wen­dig gestal­tete — Wer­be­post­karte von Tobit Soft­ware in die Hand. Holen Sie sich die brand­neue Pretioso-​App wird dort per­so­na­li­siert und wie immer bei Tobit ein wenig zu markt­schreie­risch für chayns gewor­ben, ein neues Pro­dukt von Tobit Software.

Ich drehe die Karte um und lese wei­ter (siehe Bild unten), dass uns Tobit mit chayns für nur 295,00 € eine Lösung lie­fert, die uns Apps für Android, iOS und Win­dows Phone lie­fert. Und das ganze ohne Fol­ge­kos­ten! Voo­doo aus Ahaus? (Ahaus ist der Sitz von Tobit).

Inter­es­sant denke ich und surfe zu der bewor­be­nen Web­seite. Doch dort kommt das böse Erwa­chen lei­der wie­der ein­mal schnel­ler als mir lieb ist und ich stelle fest, dass die Markt­schreie­rei sehr schnell auf Zwer­gen­for­mat zusammenkracht.

Was bie­tet mir chayns? Genau kann ich dies nicht fest­stel­len, geschweige denn tes­ten, denn die Anga­ben auf der Web­seite sind recht dürr, Hoch­glanz mit wenig Inhalt. Fas­sen wir die erkenn­ba­ren Fak­ten zusammen.

chayns ist in der Edi­tion für 295 € ein Aggre­ga­tor für die Face­book Fan­page des Unter­neh­mens. Die Eigen­schaf­ten des ach so per­fek­ten Medi­ums Face­book wer­den von Tobit mit fol­gen­dem Ori­gi­nal­ton bejubelt:

Face­book ist das dyna­mischste, fle­xi­belste und belieb­teste Con­tent Manage­ment Sys­tem der Welt. …

Face­book ist die zen­trale Publi­ka­ti­ons­platt­form für chayns. …

Mit chayns wird Face­book zur per­fek­ten Business-​Plattform. Ein­fach und genial!

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Mobile Zugriffe — iPhone und iPad wei­ter dominant

Gegen­über unse­rer letz­ten Quar­talaus­wer­tung zu den mobi­len Zugrif­fen auf das Pretioso-​Blog, die mit dem Bei­trag iPhone und iPad wach­sen wei­ter — Android ist sogar rück­läu­fig ver­öf­fent­licht wurde, hat sich fast nicht ver­än­dert, die Domi­nanz von iOS besteht deut­lich wei­ter fort. Dies über­rascht mich nicht, denn unsere Leser sind über­wie­gend Business-​Leser und im Busi­ness ist Android wei­ter­hin nahezu bedeutungslos.

In nack­ten Zah­len bedeu­tet der Zuwachs bei Android, dass 268 Besu­cher mehr als in Q2 mit Android unsere Sei­ten auf­rie­fen. Der Rück­gang bei iOS ist hin­ge­gen nur pro­zen­tual. Abso­lut haben uns 1161 mehr Leser mit iOS als in Q2 besucht, defacto ist also die Stei­ge­rung der Zugriffe mit iOS in Q3 mehr als vier­mal so hoch als wie mit Android! wei­ter­le­sen »

Android, Black­Berry, iOS — Wel­che Platt­form unter­stützt am bes­ten den Firmeneinsatz?

Eine oft an uns gestellte Frage ist, wel­che der mobi­len Platt­for­men unter­stützt am bes­ten Unter­neh­men bei der Umset­zung ihrer Mobi­lity. Die Gegen­frage lau­tet dann häu­fig: „Haben Sie schon mal für Ihre Lösun­gen und Ihren Bedarf nach­ge­se­hen?” Und die Ant­wort lau­tet dann fast immer: „Ja, aber wir haben fast nur Lösun­gen für iOS gefunden.”

Und damit geben uns unsere Anwen­der — wie so oft — intui­tiv die rich­tige Ant­wort. iOS ist die am brei­tes­ten und bes­ten unter­stützte Platt­form für Business-​Zwecke. Hin­sicht­lich Android und Black­Berry ergibt sich kein ver­gleich­bar kla­res Bild, ten­den­zi­ell hat aber hier Black­Berry nach wie vor oft die Nase vorn. Und die ande­ren Platt­for­men — Bada, Sym­bian und Win­dows Phone fin­den hin­sicht­lich Busi­ness Apps im Kern gar nicht erst statt. Die nach wie vor gute Posi­tion von Black­Berry zeigt, dass die nackte Zahl von Apps in den App Stores nichts über die Business-​Relevanz einer Platt­form sagt. Black­Ber­rys App World ist zwar das kleinste der App Ange­bote, hat aber pro­zen­tual den größ­ten rele­van­ten Inhalt für Geschäftskunden.

Wenn man auf die The­men ERP, CRM und Doku­men­ten­ma­nage­ment blickt, fällt einem sehr schnell auf, dass sehr viele Lösun­gen aus die­sem Bereich mobile Cli­ents für iOS anbie­ten, viele davon aber nicht Android oder Black­Berry unter­stüt­zen. Und wenn Android unter­stützt wird, fin­den Sie bei den jewei­li­gen Lösun­gen in Google’s Play Store sehr oft zahl­rei­che Hin­weise, dass die Lösung auf dem Smart­phone xy nicht läuft und die Anwen­dung wird ent­spre­chend nega­tiv beur­teilt. Dies ist der Zer­split­te­rung der Android-​Plattform geschul­det, hier­für kön­nen die jewei­li­gen Her­stel­ler regel­mä­ßig nichts. wei­ter­le­sen »

MDM Essen­ti­als — Gerä­teaus­wahl und deren Bedeu­tung für die Kosten

Kos­ten spie­len in jedem Unter­neh­men eine wich­tige Rolle und inso­fern gera­ten die Kos­ten der Mobi­lity zuneh­mend in den Blick der Ver­ant­wort­li­chen. Bevor wir auf die Kos­ten ein­ge­hen kön­nen, müs­sen wir zunächst die bestim­men­den Fak­to­ren betrachten.

Bis vor kur­zem war auf die­sem Feld die Welt noch ‘in Ord­nung’. Die meis­ten betrie­ben eine reine BlackBerry-​Landschaft und die Kos­ten für diese waren so wun­der­bar nied­rig, dass die Mobi­lity häu­fig nicht als eigen­stän­di­ger Kos­ten­be­reich in der IT wahr­ge­nom­men wurde und wird.

Dies ändert sich gerade und es ändert sich mit atem­be­rau­ben­der Geschwin­dig­keit. Grund hier­für ist der erfolgte Ein­zug von iOS-​Geräten (iPad, iPhone) und der begin­nende Ein­zug von Android-​Geräten in die Unter­neh­men, was — zumin­dest in der Dis­kus­sion, weni­ger in der Rea­li­tät — von der völ­lig über­flüs­si­gen Kako­pho­nie um das Thema Bring Your Own Device (BYOD) beglei­tet wird.

Was war und ist der Vor­teil einer rei­nen BlackBerry-​Umgebung? Zual­ler­erst der, dass ich eine durch­gän­gige Umge­bung mit einer nun­mehr rund 10 Jahre bewähr­ten robus­ten Tech­no­lo­gie betreibe, nicht zuletzt die Ver­füg­bar­keit des BlackBerry-​Dienstes wäh­rend der Anschläge am 11. Sep­tem­ber 2001 hat den Nim­bus begrün­det. Wäre es nach den IT-​Abteilungen die­ser Welt gegan­gen, würde die­ser Sta­tus noch heute so beste­hen. Alles lief, alles lief mit klei­nem Auf­wand und alles war sicher, wenn man die BlackBerry-​Technologie als sicher akzep­tiert, was vor dem Hin­ter­grund des Patriot Act in den USA durch­aus auch anders gese­hen wer­den kann. Die Mit­ar­bei­ter in der IT brauch­ten einen nur gerin­gen Schu­lungs­auf­wand für den Betrieb und kann­ten die über­schau­bare Anzahl der Geräte in aller Regel gut bis per­fekt. Es gab kei­nen Grund zur Ände­rung. wei­ter­le­sen »

Patent­streit — Neue Chan­cen­ver­tei­lung für Android, Black­Berry, iOS und Win­dows 8

Der 24. August 2012 ist ein wich­ti­ges Datum für die Mobi­lity, die Kar­ten wur­den durch das bis­her auf­se­hen­er­re­gendste Urteil in der lan­gen Reihe der Patent­strei­tig­kei­ten zwi­schen Apple und Samsung in San Jose neu gemischt. Ich will an die­ser Stelle nicht über den Sinn und Unsinn der soge­nann­ten Trivial-​Patente schrei­ben, meine Mei­nung hierzu habe ich im Bei­trag Apple gewinnt im Patent­streit gegen Samsung — Eine gute Nach­richt für den Wes­ten! dargelegt.

Nach­dem sich die erste Auf­re­gung um das Urteil gelegt hat eröff­nen sich hier­aus neue Per­spek­ti­ven. Wäh­rend lange Zeit davon aus­ge­gan­gen wurde — und viele auch heute noch davon aus­ge­hen, dass die Auf­tei­lung des Mark­tes zuguns­ten von Android und iOS abge­schlos­sen ist, haben die ers­ten Tage nach dem Urteil neue Optio­nen aufgezeigt.

Beson­ders auf­fäl­lig war, dass Samsung nach der Nie­der­lage gar nicht schnell genug sein noch gar nicht exis­tie­ren­des Smart­phone mit Win­dows 8 prä­sen­tie­ren konnte. Google wird gedacht haben „So sehen wahre Freunde aus!” ;-) Denn weit­ge­hend unstrit­tig ist, dass Google das eigent­li­che Ziel der Patent­kla­gen von Apple ist. Wenn der wich­tigste Part­ner von Google — Samsung — die Ansage des kali­for­ni­schen Paten­tur­tei­les so deut­lich ver­steht und umsetzt, wie dies erfolgt ist, läßt dies die Ver­mu­tung zu, dass sie nicht mehr auf Android in dem Maße set­zen wie sie dies in der Ver­gan­gen­heit taten. wei­ter­le­sen »