Von Klaus Düll geschrieben am 30. Dezember 2012
Jahresende — Zeit den Schreibtisch aufzuräumen. Dabei fällt mir auch eine — wie immer aufwendig gestaltete — Werbepostkarte von Tobit Software in die Hand. Holen Sie sich die brandneue Pretioso-App wird dort personalisiert und wie immer bei Tobit ein wenig zu marktschreierisch für chayns geworben, ein neues Produkt von Tobit Software.
Ich drehe die Karte um und lese weiter (siehe Bild unten), dass uns Tobit mit chayns für nur 295,00 € eine Lösung liefert, die uns Apps für Android, iOS und Windows Phone liefert. Und das ganze ohne Folgekosten! Voodoo aus Ahaus? (Ahaus ist der Sitz von Tobit).
Interessant denke ich und surfe zu der beworbenen Webseite. Doch dort kommt das böse Erwachen leider wieder einmal schneller als mir lieb ist und ich stelle fest, dass die Marktschreierei sehr schnell auf Zwergenformat zusammenkracht.
Was bietet mir chayns? Genau kann ich dies nicht feststellen, geschweige denn testen, denn die Angaben auf der Webseite sind recht dürr, Hochglanz mit wenig Inhalt. Fassen wir die erkennbaren Fakten zusammen.
chayns ist in der Edition für 295 € ein Aggregator für die Facebook Fanpage des Unternehmens. Die Eigenschaften des ach so perfekten Mediums Facebook werden von Tobit mit folgendem Originalton bejubelt:
Facebook ist das dynamischste, flexibelste und beliebteste Content Management System der Welt. …
Facebook ist die zentrale Publikationsplattform für chayns. …
Mit chayns wird Facebook zur perfekten Business-Plattform. Einfach und genial!
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Von Klaus Düll geschrieben am 2. Oktober 2012
Gegenüber unserer letzten Quartalauswertung zu den mobilen Zugriffen auf das Pretioso-Blog, die mit dem Beitrag iPhone und iPad wachsen weiter — Android ist sogar rückläufig veröffentlicht wurde, hat sich fast nicht verändert, die Dominanz von iOS besteht deutlich weiter fort. Dies überrascht mich nicht, denn unsere Leser sind überwiegend Business-Leser und im Business ist Android weiterhin nahezu bedeutungslos.

In nackten Zahlen bedeutet der Zuwachs bei Android, dass 268 Besucher mehr als in Q2 mit Android unsere Seiten aufriefen. Der Rückgang bei iOS ist hingegen nur prozentual. Absolut haben uns 1161 mehr Leser mit iOS als in Q2 besucht, defacto ist also die Steigerung der Zugriffe mit iOS in Q3 mehr als viermal so hoch als wie mit Android! weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 15. September 2012
Eine oft an uns gestellte Frage ist, welche der mobilen Plattformen unterstützt am besten Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Mobility. Die Gegenfrage lautet dann häufig: „Haben Sie schon mal für Ihre Lösungen und Ihren Bedarf nachgesehen?” Und die Antwort lautet dann fast immer: „Ja, aber wir haben fast nur Lösungen für iOS gefunden.”
Und damit geben uns unsere Anwender — wie so oft — intuitiv die richtige Antwort. iOS ist die am breitesten und besten unterstützte Plattform für Business-Zwecke. Hinsichtlich Android und BlackBerry ergibt sich kein vergleichbar klares Bild, tendenziell hat aber hier BlackBerry nach wie vor oft die Nase vorn. Und die anderen Plattformen — Bada, Symbian und Windows Phone finden hinsichtlich Business Apps im Kern gar nicht erst statt. Die nach wie vor gute Position von BlackBerry zeigt, dass die nackte Zahl von Apps in den App Stores nichts über die Business-Relevanz einer Plattform sagt. BlackBerrys App World ist zwar das kleinste der App Angebote, hat aber prozentual den größten relevanten Inhalt für Geschäftskunden.
Wenn man auf die Themen ERP, CRM und Dokumentenmanagement blickt, fällt einem sehr schnell auf, dass sehr viele Lösungen aus diesem Bereich mobile Clients für iOS anbieten, viele davon aber nicht Android oder BlackBerry unterstützen. Und wenn Android unterstützt wird, finden Sie bei den jeweiligen Lösungen in Google’s Play Store sehr oft zahlreiche Hinweise, dass die Lösung auf dem Smartphone xy nicht läuft und die Anwendung wird entsprechend negativ beurteilt. Dies ist der Zersplitterung der Android-Plattform geschuldet, hierfür können die jeweiligen Hersteller regelmäßig nichts. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 8. September 2012
Kosten spielen in jedem Unternehmen eine wichtige Rolle und insofern geraten die Kosten der Mobility zunehmend in den Blick der Verantwortlichen. Bevor wir auf die Kosten eingehen können, müssen wir zunächst die bestimmenden Faktoren betrachten.
Bis vor kurzem war auf diesem Feld die Welt noch ‘in Ordnung’. Die meisten betrieben eine reine BlackBerry-Landschaft und die Kosten für diese waren so wunderbar niedrig, dass die Mobility häufig nicht als eigenständiger Kostenbereich in der IT wahrgenommen wurde und wird.
Dies ändert sich gerade und es ändert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Grund hierfür ist der erfolgte Einzug von iOS-Geräten (iPad, iPhone) und der beginnende Einzug von Android-Geräten in die Unternehmen, was — zumindest in der Diskussion, weniger in der Realität — von der völlig überflüssigen Kakophonie um das Thema Bring Your Own Device (BYOD) begleitet wird.
Was war und ist der Vorteil einer reinen BlackBerry-Umgebung? Zuallererst der, dass ich eine durchgängige Umgebung mit einer nunmehr rund 10 Jahre bewährten robusten Technologie betreibe, nicht zuletzt die Verfügbarkeit des BlackBerry-Dienstes während der Anschläge am 11. September 2001 hat den Nimbus begründet. Wäre es nach den IT-Abteilungen dieser Welt gegangen, würde dieser Status noch heute so bestehen. Alles lief, alles lief mit kleinem Aufwand und alles war sicher, wenn man die BlackBerry-Technologie als sicher akzeptiert, was vor dem Hintergrund des Patriot Act in den USA durchaus auch anders gesehen werden kann. Die Mitarbeiter in der IT brauchten einen nur geringen Schulungsaufwand für den Betrieb und kannten die überschaubare Anzahl der Geräte in aller Regel gut bis perfekt. Es gab keinen Grund zur Änderung. weiterlesen »
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Von Klaus Düll geschrieben am 3. September 2012
Der 24. August 2012 ist ein wichtiges Datum für die Mobility, die Karten wurden durch das bisher aufsehenerregendste Urteil in der langen Reihe der Patentstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung in San Jose neu gemischt. Ich will an dieser Stelle nicht über den Sinn und Unsinn der sogenannten Trivial-Patente schreiben, meine Meinung hierzu habe ich im Beitrag Apple gewinnt im Patentstreit gegen Samsung — Eine gute Nachricht für den Westen! dargelegt.
Nachdem sich die erste Aufregung um das Urteil gelegt hat eröffnen sich hieraus neue Perspektiven. Während lange Zeit davon ausgegangen wurde — und viele auch heute noch davon ausgehen, dass die Aufteilung des Marktes zugunsten von Android und iOS abgeschlossen ist, haben die ersten Tage nach dem Urteil neue Optionen aufgezeigt.
Besonders auffällig war, dass Samsung nach der Niederlage gar nicht schnell genug sein noch gar nicht existierendes Smartphone mit Windows 8 präsentieren konnte. Google wird gedacht haben „So sehen wahre Freunde aus!”
Denn weitgehend unstrittig ist, dass Google das eigentliche Ziel der Patentklagen von Apple ist. Wenn der wichtigste Partner von Google — Samsung — die Ansage des kalifornischen Patenturteiles so deutlich versteht und umsetzt, wie dies erfolgt ist, läßt dies die Vermutung zu, dass sie nicht mehr auf Android in dem Maße setzen wie sie dies in der Vergangenheit taten. weiterlesen »
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