Android, Black­Berry, iOS — Wel­che Platt­form unter­stützt am bes­ten den Firmeneinsatz?

Eine oft an uns gestellte Frage ist, wel­che der mobi­len Platt­for­men unter­stützt am bes­ten Unter­neh­men bei der Umset­zung ihrer Mobi­lity. Die Gegen­frage lau­tet dann häu­fig: „Haben Sie schon mal für Ihre Lösun­gen und Ihren Bedarf nach­ge­se­hen?” Und die Ant­wort lau­tet dann fast immer: „Ja, aber wir haben fast nur Lösun­gen für iOS gefunden.”

Und damit geben uns unsere Anwen­der — wie so oft — intui­tiv die rich­tige Ant­wort. iOS ist die am brei­tes­ten und bes­ten unter­stützte Platt­form für Business-​Zwecke. Hin­sicht­lich Android und Black­Berry ergibt sich kein ver­gleich­bar kla­res Bild, ten­den­zi­ell hat aber hier Black­Berry nach wie vor oft die Nase vorn. Und die ande­ren Platt­for­men — Bada, Sym­bian und Win­dows Phone fin­den hin­sicht­lich Busi­ness Apps im Kern gar nicht erst statt. Die nach wie vor gute Posi­tion von Black­Berry zeigt, dass die nackte Zahl von Apps in den App Stores nichts über die Business-​Relevanz einer Platt­form sagt. Black­Ber­rys App World ist zwar das kleinste der App Ange­bote, hat aber pro­zen­tual den größ­ten rele­van­ten Inhalt für Geschäftskunden.

Wenn man auf die The­men ERP, CRM und Doku­men­ten­ma­nage­ment blickt, fällt einem sehr schnell auf, dass sehr viele Lösun­gen aus die­sem Bereich mobile Cli­ents für iOS anbie­ten, viele davon aber nicht Android oder Black­Berry unter­stüt­zen. Und wenn Android unter­stützt wird, fin­den Sie bei den jewei­li­gen Lösun­gen in Google’s Play Store sehr oft zahl­rei­che Hin­weise, dass die Lösung auf dem Smart­phone xy nicht läuft und die Anwen­dung wird ent­spre­chend nega­tiv beur­teilt. Dies ist der Zer­split­te­rung der Android-​Plattform geschul­det, hier­für kön­nen die jewei­li­gen Her­stel­ler regel­mä­ßig nichts. wei­ter­le­sen »

datomo Mobile Device Manage­ment (MDM) 3.8 — 21 neue Fea­tures im neuen Master-​Release für Android, Black­Berry, iPhone, iPad und Win­dows Mobile

Wir haben in den letz­ten Wochen bewusst dar­auf ver­zich­tet, einige mög­li­che Zwi­schen­ver­sio­nen zu ver­öf­fent­li­chen, da wir so das neue Master-​Release 3.8 schnel­ler und mit mehr neuen Funk­tio­nen bereit­stel­len kön­nen. Dar­über hin­aus hal­ten wir trotz die­ser „Pause” unsere extrem schnelle Pro­dukt­pflege ein — die letzte Ver­sion ist vor noch nicht ein­mal einem Monat erschie­nen. Ver­glei­chen Sie unsere Inno­va­ti­ons­ge­schwin­dig­keit bitte mit unse­ren Markt­be­glei­tern im MDM-​Markt und Sie wer­den schnell fest­stel­len, wer der Schnellste ist und sei­nen Pro­dukt­vor­sprung kon­ti­nu­ier­lich ausbaut.

Was ist neu in datomo Mobile Device Manage­ment 3.8? Fol­gende Neue­run­gen wur­den eingeführt:

  • Neuer iOS-​Security-​Agent zur Deak­ti­vie­rung des Web-​Browsers und der Applikationsinstallation
  • Neue Methode zur Soft­ware­ver­tei­lung bei iOS. Hier­durch kön­nen auch bei deak­ti­vier­tem App Store Appli­ka­tio­nen aus datomo MDM auf die Geräte gepusht wer­den. Für wei­tere Details wen­den Sie sich bitte direkt an uns.
  • Ver­än­de­rung der Whitelist-​Funktionalität auf Basis des Device-​Monitors mit Alar­mie­rung des Admi­nis­tra­tors im Falle des Vor­han­den­seins nicht erlaub­ter Anwen­dun­gen. Die Whi­te­list kann manu­ell oder aus beste­hen­den Kon­fi­gu­ra­tio­nen erstellt werden.
  • Ver­bes­serte Alarm­funk­tio­na­li­tät — Neue Alarmierungskriterien
  • Ver­bes­serte Alarm­funk­tio­na­li­tät –Zusätz­li­che Filterfunktionen
  • Ver­bes­serte Alarm­funk­tio­na­li­tät — Neuer Alarm bei Ent­fer­nung von durch datomo MDM instal­lier­ten Apps
  • Neue Reporting­funk­tio­nen
  • Ver­bes­ser­tes Manage­ment der Reporte
  • Große Erwei­te­rung zur Unter­stüt­zung belie­bi­ger benut­zer­de­fi­nier­ter Felder
  • Unbe­schränkte Inte­gra­tion belie­bi­ger benut­zer­de­fi­nier­ter Fel­der aus AD und /​oder LDAP
  • Unter­stüt­zung benut­zer­de­fi­nier­ter Fel­der für iOS — Email-​Accounts
  • Unter­stüt­zung benut­zer­de­fi­nier­ter Fel­der für iOS — Exchange-​Accounts
  • Unter­stüt­zung benut­zer­de­fi­nier­ter Fel­der für iOS — CalDav
  • Unter­stüt­zung benut­zer­de­fi­nier­ter Fel­der für iOS — Kalender-​Abonnement
  • Unter­stüt­zung benut­zer­de­fi­nier­ter Fel­der für iOS — Zertifikate
  • Ver­bes­se­rung Android-​Security-​Agent. Ein­schal­ten des Flug­mo­dus kann zum Wipen des Gerä­tes genutzt wer­den (ana­log der Funk­tion bei SIM-​Kartenentfernung)
  • Ver­bes­serte Inte­gra­tion der datomo MDM-​Webservices mit Web­ser­vices von ande­ren Anbietern
  • Ver­ein­fach­tes Whitelist-​Management für den Exchange-​Proxy
  • Zer­ti­fi­kate: Gene­rie­rung und Instal­la­tion auf Win­dows Mobile ab 6.0
  • iOS: Ver­bes­er­tes SIRI-​Management
  • Kom­plett neu ent­wi­ckel­ter BES-​Adapter als eigen­stän­dige Appli­ance inte­griert den BES und den BES Express naht­los in datomo MDM, der BES kann kom­plett aus datomo MDM gema­na­ged wer­den. Erleich­tert die Migra­tion weg von Black­Berry. wei­ter­le­sen »

datomo Mobile Device Manage­ment (MDM) 3.7.1 – Ver­bes­se­run­gen für Exchange-​Proxy und Softwareverteilung

Neuer Monat– neue Ver­sion. :-)

Wir behal­ten die hohe Geschwin­dig­keit bei der Wei­ter­ent­wick­lung von datomo Mobile Device Manage­ment bei und haben des­halb heute mit der neuen Ver­sion 3.7.1 neben klei­nen Ver­bes­se­run­gen wesent­li­che Neue­run­gen in 2 Berei­chen in die Lösung inte­griert, die die Admi­nis­tra­tion deut­lich erleichtern.

Exch­ange Active Sync Proxy

Die Proxy-​Funktionalitäten in datomo Mobile Device Manage­ment genie­ßen schon bis­her in vie­len Berei­chen Allein­stel­lung, hier­auf bin ich im Bei­trag MDM Essen­ti­als – Mög­li­che Proxy-​Konfigurationen beim Mobi­len Device Manage­ment ein­ge­gan­gen. In der Ver­sion 3.7.1 erfolgt die Ein­füh­rung einer neuen Exch­ange Active Sync Policy zum Whi­te­lis­ten der ange­schlos­se­nen Geräte. Zusätz­lich zu den bis­he­ri­gen Weiterleitungs-​Policies wird jetzt eine noch gra­nu­la­rere Mög­lich­keit gebo­ten, den Zugriff mit einer zusätz­li­chen Whi­te­list zu ver­wal­ten. Die Whi­te­list bie­tet die Mög­lich­keit auf der Basis von IMEI, Geräte UID und /​oder Seri­en­num­mer den Zugriff noch gra­nu­la­rer zu steuern.

Durch diese Funk­tio­na­li­tät kön­nen Geräte gezielt für das Netz­werk zuge­las­sen wer­den. Dies erleich­tert die Admi­nis­tra­tion in Sze­na­rien, wo Geräte von meh­re­ren Benut­zern genutzt oder häu­fig wei­ter­ge­ge­ben bzw. getauscht wer­den. Das Gerät wird bei der Inven­ta­ri­sie­rung frei­ge­ge­ben und ist somit für den Zugriff auf das Netz­werk autorisiert.

Die Werte zum Whi­te­lis­ten kön­nen auf der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­seite für den Exch­ange Active Sync Proxy kon­fi­gu­riert wer­den oder — noch kom­for­ta­bler — direkt in der Gerä­te­kon­fi­gu­ra­tion beim jewei­li­gen Gerät frei­ge­schal­tet (oder gesperrt) wer­den. Die in datomo MDM ent­hal­tene Multi-​Proxy-​Funktionalität wird in die­ser Funk­tion eben­falls intui­tiv unter­stützt. Sofern meh­rere Wei­ter­lei­tungs­adres­sen defi­niert sind, wer­den diese beim Whitelisting-​Prozess zur Aus­wahl ange­bo­ten. Beim Whi­te­lis­ting über die Gerä­te­kon­fi­gu­ra­tion wer­den auto­ma­tisch alle mög­li­chen Para­me­ter zur Whi­te­list hinzugefügt.

Für iOS-​Geräte wurde hier­für die Funk­tio­na­li­tät „EAS Whi­te­list Veri­fi­ka­tion” inte­griert, wodurch das Zer­ti­fi­kats­ma­nage­ment für die Exchange-​Funktionalität gesteu­ert wird. Hier­durch kön­nen zukünf­tig noch kom­ple­xere Proxy-​Szenarien mit iOS-​Geräten abge­bil­det wer­den. wei­ter­le­sen »

MDM Essen­ti­als — Wel­che mobi­len Platt­for­men muss Mobile Device Manage­ment unterstützen?

Bei der Aus­wahl eines MDM-​Systems spie­len die unter­stütz­ten Platt­for­men eine ganz wesent­li­che Rolle. Gerade für Anwen­der, die sich für ein Bring Your Own Device-​Konzept inter­es­sie­ren, hat die Unter­stüt­zung mög­lichst vie­ler Platt­for­men höchste Bedeu­tung (Wir raten aus­drück­lich von BYOD-​Konzepten ab, viele Erklä­run­gen hierzu fin­den Sie unter „Alles zu MDM”).

Im Kern fin­det man heute zwei Grup­pen von MDM-​Systemen auf dem Markt. Sys­teme mit einem gezielt engen Ansatz (unter­stützt wer­den Android und iOS, manch­mal noch Black­Berry) und Sys­teme mit einem wei­ten Ansatz, die eine große Anzahl unter­schied­li­cher mobi­ler Betriebs­sys­teme unter­stüt­zen. Vor dem Hin­ter­grund der Tat­sa­che, dass der Markt mobi­ler Betriebs­sys­teme noch (lange) nicht zur Ruhe gekom­men ist, sollte Her­stel­lern mit einem wei­ten Ansatz grund­sätz­lich der Vor­zug gege­ben wer­den. Bes­tes Bei­spiel für Dinge, die in naher Zukunft kom­men könn­ten, ist Black­Berry 10, das neue Betriebs­sys­tem von RIM. Wir glau­ben zwar nicht, dass die­ses Sys­tem eine wesent­li­che Bedeu­tung ent­wi­ckeln wird — diese Ein­schät­zung kann aber falsch sein. Inso­fern ist ein Anwen­der immer bes­ser bei einem Anbie­ter mit brei­ter Plattform-​Unterstützung auf­ge­ho­ben, denn die­ser wird Black­Berry 10 ver­mut­lich sehr schnell unter­stüt­zen. wei­ter­le­sen »

Bring Your Own Device (BYOD): Ein Admi­nis­tra­tor klagt sein Leid — trotz MDM

Vor eini­gen Tagen habe ich schon ein­mal zu die­sem Thema geschrie­ben in dem Bei­trag Bring Your Own Device (BYOD) erhöht den Sup­port­auf­wand für Mobile Device Manage­ment (MDM). Die Reso­nanz auf den Arti­kel hat mich über­rascht, ich habe einige Mails und zwei Anrufe erhal­ten, in denen mir Admi­nis­tra­to­ren und Sup­por­ter, deren Fir­men BYOD-​Strategien anwen­den oder ein­füh­ren wol­len, ihr Leid klag­ten. Am meis­ten hat mich ein Gespräch ges­tern in mei­ner Ableh­nung von BYOD-​Konzepten bestätigt.

Mein Gesprächs­part­ner schil­derte mir seine Sicht der Dinge und die Pro­bleme, die BYOD in sei­nem Unter­neh­men her­vor­ge­ru­fen hat. Im Ein­zel­nen wies er auf Fol­gen­des hin:

  • Zuerst wies er mich auf das Pro­blem hin, dass der benutzte Gerä­te­be­stand durch BYOD regel­recht explo­diert ist. Nicht nur, dass viele Mit­ar­bei­ter jetzt ein Smart­phone und ein Tablet benut­zen dür­fen, hat dies bewirkt. Viele Mit­ar­bei­ter wol­len (und dür­fen) ihr Black­Berry Smart­phone von der Firma behal­ten, weil man dar­auf viel bes­ser schrei­ben kann. Sein tro­cke­ner Kom­men­tar: „Und das soll bes­ser und bil­li­ger sein?”
  • Man stellte bin­nen weni­ger Wochen fest, dass viele von den Mit­ar­bei­tern mit­ge­brachte Geräte von nie­man­dem am Help­desk gekannt, geschweige denn im Sup­port­fall beherrscht wur­den. Mit Erstau­nen regis­trierte man, dass — ent­ge­gen der Erwar­tun­gen — Win­dows Phone 7 und Nokia-​Geräte mit­ge­bracht wur­den, was das MDM-​System, für das man sich ent­schie­den hat, nicht voll­stän­dig unterstützt.
  • Der Schwer­punkt der von den Mit­ar­bei­tern mit­ge­brach­ten Geräte ent­fällt auf iOS-​Geräte und Android-​Geräte von HTC und Samsung.
  • Man stellte sehr schnell fest, dass man für das ein­ge­setzte Sys­tem zum Mobile Device Manage­ment im Kern kei­nen Sup­port erhielt. Sup­port­an­fra­gen zur Ein­bin­dung von Gerä­ten konn­ten vom deut­schen Ver­kaufs­part­ner des Sys­tems nie abschlie­ßend beant­wor­tet wer­den, alle Sup­port­an­fra­gen ende­ten beim ame­ri­ka­ni­schen Her­stel­ler, der fast regel­mä­ßig ant­wor­tete „Sorry, not sup­por­ted.” Man hat zwar ein 8/​5-​SLA, aber das bringt gar nichts. Der tro­ckene Kom­men­tar: „Wir krie­gen den Case bin­nen 4 Stun­den eröff­net. Und dann folgt vier Tage Mail­ping­pong mit Log­files ein­sen­den. Wir haben noch nie gesagt bekom­men: Macht es so und es lief.” wei­ter­le­sen »