MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment und Push-​Services unsi­cher? Der Sicherheitsaspekt

PRISM ist in aller Munde und PRISM zieht die Neu­be­wer­tung vie­ler all­täg­li­cher Pro­zesse in der IT nach sich. Dies gilt auch für das Thema Mobile Device Manage­ment (MDM). Auch im Mobile Device Manage­ment haben die Push Ser­vices von Apple (APNS — Apple Push Noti­fi­ca­tion Ser­vices) und Google (GCM — Google Cloud Mes­sa­ging) in den letz­ten Jah­ren auf brei­ter Front Ein­zug gehal­ten — schön, prak­tisch, cool und kos­ten­los! Aber auch hier gilt wie­der ein­mal, wie immer in der IT, dass kos­ten­los nicht umsonst bedeu­tet. Man zahlt mit sei­nen Daten.

Inso­fern war ich noch nie ein Freund der Push-​Services im Bereich von MDM und genau des­halb haben wir bis heute in datomo Mobile Device Manage­ment unsere klas­si­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­thode mit den Gerä­ten belas­sen — binäre SMS. Dies ermög­licht es uns jetzt kurz­fris­tig und unpro­ble­ma­tisch für Android den Noti­fi­ca­tion Layer wie­der auf die siche­ren SMS umzu­stel­len, für iOS über­den­ken wir der­zeit das Konzept.

Wofür braucht man bei einem MDM-​System die Push-​Services bzw. die binä­ren SMS? wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment (MDM) kos­ten­los? Die Bedeu­tung von Open Source für MDM

Gele­gent­lich werde ich gefragt, ob es kos­ten­lose oder Open Source MDM-​Systeme gibt. Hin­sicht­lich der Frage nach kos­ten­lo­sem Mobile Device Manage­ment ist meine Ant­wort stets eine ein­fa­che Gegen­frage: „Arbei­ten Sie kos­ten­los?” Damit ist die Frage für die meis­ten beant­wor­tet. Denn kein Her­stel­ler und Dienst­leis­ter kann auf Dauer mit kos­ten­lo­sen Ange­bo­ten pro­fi­ta­bel arbei­ten. Inso­fern sind die Kos­ten von ‘kos­ten­lo­sen’ Ange­bo­ten regel­mä­ßig an ande­rer Stelle ver­steckt. Die Mög­lich­kei­ten hierzu sind viel­fäl­tig und rei­chen von stark redu­zier­ten Fea­tures bis zu nicht exis­ten­tem oder nicht aus­rei­chen­dem Sup­port und feh­len­der Pro­dukt­ent­wick­lung. Nie­mand schenkt Ihnen in der IT etwas aus rein altru­is­ti­schen Beweggründen.

Bei­spiels­weise wer­den für datomo Mobile Device Manage­ment im Schnitt alle 2–3 Wochen neue Updates ver­öf­fent­licht, was eine ent­spre­chende Infra­struk­tur vor­aus­setzt, die nicht kos­ten­los betrie­ben wer­den kann. Hier­durch ist eine leis­tungs­fä­hige MDM-​Lösung jeder­zeit in der Lage die sich stän­dig aktua­li­sie­rende und immer wei­ter wach­sende Flut von End­ge­rä­ten breit zu unter­stüt­zen und wird fort­lau­fend um neue Funk­tio­nen ergänzt.

Genau an die­ser Stelle schei­tert auch der Open-​Source-​Ansatz im Sinne von kos­ten­lo­ser Soft­ware. Open Source ist fast immer kein Kon­zept um extrem kurz­zy­kli­sche und schnelle Ent­wick­lun­gen kos­ten­los zu beglei­ten. Viele Open-​Source-​Projekte bie­ten gerade die die Mobi­lity betref­fen­den Module und Kon­nek­to­ren nur kos­ten­pflich­tig an, was vor dem o.a. Hin­ter­grund nach­voll­zieh­bar ist. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Ist Mobile Device Manage­ment (MDM) aus den USA sicher?

In den letz­ten Tagen haben uns viele Anfra­gen mit genau die­ser Frage erreicht. Die meis­ten Fra­ge­stel­ler ken­nen die kor­rekte Ant­wort instink­tiv und erwar­ten nur eine Bestä­ti­gung ihrer begrün­de­ten Ver­mu­tung. Die Ant­wort ist ganz ein­fach: Nein! Keine Soft­ware aus den USA, die sichere Ver­schlüs­se­lung > 56 Bit ent­hält, ist sicher. Das ist kein böser Wille der Her­stel­ler, das ist die Geset­zes­lage im Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten Spionage.

Schon vor über einem Jahr haben wir auf die­ses Pro­blem im Bei­trag MDM Essen­ti­als — Siche­res Mobile Device Manage­ment vor dem Hin­ter­grund des Patriot Act hin­ge­wie­sen. Im Bei­trag Mobile Device Manage­ment (MDM) — Sicher­heit und Ver­schlüs­se­lung habe ich auf die Sicher­heits­pro­ble­ma­ti­ken in Bezug auf den Export ame­ri­ka­ni­scher Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien hin­ge­wie­sen, deren Rah­men­be­din­gun­gen im Elec­tro­nic Code of Federal Regu­la­ti­ons (eCFR) fest­ge­legt sind.

Alle Güter, die der Export­kon­trolle unter­lie­gen sind in soge­nann­ten Com­merce Con­trol Lists (CCL) zusam­men­ge­fasst, deren Basis im Rah­men der Export Admi­nis­tra­tion Regu­la­ti­ons (EAR) vom Bureau of Indus­try and Secu­rity (BIS), einer Unter­ab­tei­lung des Han­dels­mi­nis­te­ri­ums, fest­ge­legt wird. In den EAR gibt es eine Kate­go­rie Cate­gory 5 Part 2 — Infor­ma­tion Secu­rity die die Export­be­schrän­kun­gen für Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien regelt. Hier kön­nen Sie selbst nach­le­sen wie detaili­iert die Ame­ri­ka­ner den Export von Pro­duk­ten und Tech­no­lo­gien mit Ver­schlüs­se­lung regeln — auf Seite 4 des zuletzt am 07.12.12 aktua­li­sier­ten Doku­men­tes fin­den Sie unter a.1.a die Regu­lie­rung des Exports von Ver­schlüs­se­lung > 56 Bit. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Android-​Geräte von Samsung — Was wird unterstützt?

Wir haben vor eini­gen Wochen im Bei­trag MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment (MDM) und Android — Android ist nicht Android! erläu­tert, warum die Aus­sage, dass ein MDM-​System Android unter­stützt, grenz­wer­tig, wenn nicht sogar in man­chen Fäl­len völ­lig falsch ist. In die­sem Bei­trag haben wir auch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass noch nicht ein­mal bei einem Her­stel­ler von einer durch­gän­gi­gen Funk­tio­na­li­tät auf Android-​Geräten gespro­chen wer­den kann, da die Her­stel­ler unter­schied­li­che Geräte mit unter­schied­li­chen Android-​Firmware-​Versionen par­al­lel anbieten.

Erschwe­rend kommt hinzu, dass diese Unter­schiede von den Her­stel­lern noch wei­ter durch ihre jewei­li­gen Auf­sätze auf die Android-​Plattform oft erheb­lich wei­ter frag­men­tiert wer­den, so dass nicht nur der Ver­si­ons­stand des Andro­iden eine Rolle spielt son­dern gleich­zei­tig auch die Ver­sion der vom Her­stel­ler gelie­fer­ten zusätz­li­chen Soft­ware. Denn diese zusätz­li­che Soft­ware ermög­licht in vie­len Fäl­len erst die von Unter­neh­men benö­tig­ten Funk­tio­na­li­tä­ten, da diese nativ nicht in Android ver­füg­bar sind.

Wer nun glaubt, dass damit alle poten­ti­el­len Unter­schiede erfasst sind, irrt lei­der erneut! Denn die Her­stel­ler lie­fern in den ver­schie­de­nen Märk­ten lei­der auch noch ver­schie­dene Gerä­te­stände und Gerä­te­ver­sio­nen aus. Und auch der Glaube, dass es wenigs­tens ein­heit­li­che Geräte in Europa gibt, ist lei­der ein Irr­glaube. Uns ist es schon pas­siert, dass wir nicht alle Funk­tio­nen von datomo Mobile Device Manage­ment, die pro­blem­los auf Samsung-​Geräten aus Deutsch­land und UK lie­fen, auf Samsung-​Geräten aus Spa­nien oder der Tür­kei bereit­stel­len konn­ten, umge­kehrt gilt das­selbe. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Die Funk­tio­nen von Webroot Secu­rity Intel­li­gence für Android

Webroot Secu­rity Intel­li­gence für Android ist eine Lösung, die aus drei sich ggf. ergän­zen­den Ele­men­ten besteht:

  • der Webroot App­li­ca­tion Repu­ta­tion Database
  • dem Webroot Secure Browser
  • dem Webroot Anti­vi­rus SDK

Diese Module sind und wer­den zukünf­tig optio­na­ler und ggf. kos­ten­lo­ser Bestand­teil von datomo Mobile Device Manage­ment. Die Funk­tio­na­li­tät der Module greift inein­an­der und ermög­licht Anwen­dern mit Android-​Infrastruktur einen zusätz­li­chen Sicherheits-​Layer in ihrer mobi­len Land­schaft zu betreiben.

Beson­dere Erwäh­nung ver­dient, dass auch die­ses neue Fea­ture der schon immer ver­folg­ten Stra­te­gie von datomo MDM folgt: Ein Preis für alles — nicht jedes Fea­ture muss sepa­rat lizen­siert und bezahlt wer­den. Hier­durch wird nicht nur die Funk­tio­na­li­tät der füh­ren­den MDM-​Lösung immer mäch­ti­ger, son­dern der Wert für die Anwen­der immer grö­ßer. Der Abstand zu ande­ren Ange­bo­ten ver­grö­ßert sich kon­ti­nu­ier­lich und nachhaltig.

Die Funk­tion der Module und die Inte­gra­tion in datomo MDM wird in die­sem Bei­trag erläu­tert. wei­ter­le­sen »