datomo Mobile Device Manage­ment (MDM) 3.11.5 – Ver­bes­se­run­gen für Android

datomo Mobile Device Manage­ment baut den Vor­sprung wei­ter aus. Vor noch nicht ein­mal 14 Tagen haben wir das letzte Update von datomo MDM ver­öf­fent­licht und mor­gen ver­öf­fent­li­chen wir die aktu­elle Ver­sion 3.11.5, die dann schon das neunte Update in die­sem Jahr sein wird.

Die neue Ver­sion ist ein gutes Bei­spiel für unsere enge Inter­ak­tion mit unse­ren Anwen­dern und Inter­es­sen­ten. Ein Inter­es­sent hatte uns im Rah­men sei­ner Test­stel­lung gefragt, ob es nicht mög­lich sei bestimmte Funk­tio­nen im Bereich der Gerä­te­lo­ka­li­sie­rung für Android-​Geräte zu inte­grie­ren. Dies ist keine 3 Wochen her. Wir fan­den das Fea­ture sinn­voll. Und ab mor­gen ist es für alle Anwen­der verfügbar.

Dies ist der übli­che Weg der Wei­ter­ent­wick­lung von datomo Mobile Device Manage­ment. Wir ent­wi­ckeln das Pro­dukt nicht nur nach Road­map und unse­rem Gusto. Wir hören auf unsere Anwen­der und Inter­es­sen­ten, weil wir datomo MDM nicht für uns son­dern für unsere Anwen­der ent­wi­ckeln. Das hat uns ermög­licht unse­ren Vor­sprung zu ent­wi­ckeln, denn unsere Anwen­der und Inter­es­sen­ten wis­sen bes­ser als wir was sie brau­chen und was nicht.

In datomo Mobile Device Manage­ment 3.11.5 ver­öf­fent­li­chen wir fol­gende Neue­run­gen: wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment und Push-​Services unsi­cher? Der Sicherheitsaspekt

PRISM ist in aller Munde und PRISM zieht die Neu­be­wer­tung vie­ler all­täg­li­cher Pro­zesse in der IT nach sich. Dies gilt auch für das Thema Mobile Device Manage­ment (MDM). Auch im Mobile Device Manage­ment haben die Push Ser­vices von Apple (APNS — Apple Push Noti­fi­ca­tion Ser­vices) und Google (GCM — Google Cloud Mes­sa­ging) in den letz­ten Jah­ren auf brei­ter Front Ein­zug gehal­ten — schön, prak­tisch, cool und kos­ten­los! Aber auch hier gilt wie­der ein­mal, wie immer in der IT, dass kos­ten­los nicht umsonst bedeu­tet. Man zahlt mit sei­nen Daten.

Inso­fern war ich noch nie ein Freund der Push-​Services im Bereich von MDM und genau des­halb haben wir bis heute in datomo Mobile Device Manage­ment unsere klas­si­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­thode mit den Gerä­ten belas­sen — binäre SMS. Dies ermög­licht es uns jetzt kurz­fris­tig und unpro­ble­ma­tisch für Android den Noti­fi­ca­tion Layer wie­der auf die siche­ren SMS umzu­stel­len, für iOS über­den­ken wir der­zeit das Konzept.

Wofür braucht man bei einem MDM-​System die Push-​Services bzw. die binä­ren SMS? wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment (MDM) kos­ten­los? Die Bedeu­tung von Open Source für MDM

Gele­gent­lich werde ich gefragt, ob es kos­ten­lose oder Open Source MDM-​Systeme gibt. Hin­sicht­lich der Frage nach kos­ten­lo­sem Mobile Device Manage­ment ist meine Ant­wort stets eine ein­fa­che Gegen­frage: „Arbei­ten Sie kos­ten­los?” Damit ist die Frage für die meis­ten beant­wor­tet. Denn kein Her­stel­ler und Dienst­leis­ter kann auf Dauer mit kos­ten­lo­sen Ange­bo­ten pro­fi­ta­bel arbei­ten. Inso­fern sind die Kos­ten von ‘kos­ten­lo­sen’ Ange­bo­ten regel­mä­ßig an ande­rer Stelle ver­steckt. Die Mög­lich­kei­ten hierzu sind viel­fäl­tig und rei­chen von stark redu­zier­ten Fea­tures bis zu nicht exis­ten­tem oder nicht aus­rei­chen­dem Sup­port und feh­len­der Pro­dukt­ent­wick­lung. Nie­mand schenkt Ihnen in der IT etwas aus rein altru­is­ti­schen Beweggründen.

Bei­spiels­weise wer­den für datomo Mobile Device Manage­ment im Schnitt alle 2–3 Wochen neue Updates ver­öf­fent­licht, was eine ent­spre­chende Infra­struk­tur vor­aus­setzt, die nicht kos­ten­los betrie­ben wer­den kann. Hier­durch ist eine leis­tungs­fä­hige MDM-​Lösung jeder­zeit in der Lage die sich stän­dig aktua­li­sie­rende und immer wei­ter wach­sende Flut von End­ge­rä­ten breit zu unter­stüt­zen und wird fort­lau­fend um neue Funk­tio­nen ergänzt.

Genau an die­ser Stelle schei­tert auch der Open-​Source-​Ansatz im Sinne von kos­ten­lo­ser Soft­ware. Open Source ist fast immer kein Kon­zept um extrem kurz­zy­kli­sche und schnelle Ent­wick­lun­gen kos­ten­los zu beglei­ten. Viele Open-​Source-​Projekte bie­ten gerade die die Mobi­lity betref­fen­den Module und Kon­nek­to­ren nur kos­ten­pflich­tig an, was vor dem o.a. Hin­ter­grund nach­voll­zieh­bar ist. wei­ter­le­sen »

MDM-​Essentials — Ist Mobile Device Manage­ment (MDM) aus den USA sicher?

In den letz­ten Tagen haben uns viele Anfra­gen mit genau die­ser Frage erreicht. Die meis­ten Fra­ge­stel­ler ken­nen die kor­rekte Ant­wort instink­tiv und erwar­ten nur eine Bestä­ti­gung ihrer begrün­de­ten Ver­mu­tung. Die Ant­wort ist ganz ein­fach: Nein! Keine Soft­ware aus den USA, die sichere Ver­schlüs­se­lung > 56 Bit ent­hält, ist sicher. Das ist kein böser Wille der Her­stel­ler, das ist die Geset­zes­lage im Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten Spionage.

Schon vor über einem Jahr haben wir auf die­ses Pro­blem im Bei­trag MDM Essen­ti­als — Siche­res Mobile Device Manage­ment vor dem Hin­ter­grund des Patriot Act hin­ge­wie­sen. Im Bei­trag Mobile Device Manage­ment (MDM) — Sicher­heit und Ver­schlüs­se­lung habe ich auf die Sicher­heits­pro­ble­ma­ti­ken in Bezug auf den Export ame­ri­ka­ni­scher Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien hin­ge­wie­sen, deren Rah­men­be­din­gun­gen im Elec­tro­nic Code of Federal Regu­la­ti­ons (eCFR) fest­ge­legt sind.

Alle Güter, die der Export­kon­trolle unter­lie­gen sind in soge­nann­ten Com­merce Con­trol Lists (CCL) zusam­men­ge­fasst, deren Basis im Rah­men der Export Admi­nis­tra­tion Regu­la­ti­ons (EAR) vom Bureau of Indus­try and Secu­rity (BIS), einer Unter­ab­tei­lung des Han­dels­mi­nis­te­ri­ums, fest­ge­legt wird. In den EAR gibt es eine Kate­go­rie Cate­gory 5 Part 2 — Infor­ma­tion Secu­rity die die Export­be­schrän­kun­gen für Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien regelt. Hier kön­nen Sie selbst nach­le­sen wie detaili­iert die Ame­ri­ka­ner den Export von Pro­duk­ten und Tech­no­lo­gien mit Ver­schlüs­se­lung regeln — auf Seite 4 des zuletzt am 07.12.12 aktua­li­sier­ten Doku­men­tes fin­den Sie unter a.1.a die Regu­lie­rung des Exports von Ver­schlüs­se­lung > 56 Bit. wei­ter­le­sen »

Black­Berry — Ist das eine kana­di­sche Firma oder eine US-​Firma?

In der aktu­el­len Dis­kus­sion um die inak­zep­ta­ble Spio­nage der USA, wir berich­te­ten hier­über zuletzt im Bei­trag Wo sit­zen die schlimms­ten Cyber-​Spione auf der Welt? In China, Russ­land oder den USA?, die seit ges­tern mit der Offen­le­gung des PRISM-​Programms eine neue und noch schlim­mere Dimen­sion erhal­ten hat, bleibt Black­Berry immer wie­der — unge­recht­fer­tigt — außer­halb des Fokus.

Der Anstoß zu die­sem Arti­kel war ein Kom­men­tar unse­res Lesers Roland zu dem oben ver­link­ten Arti­kel. Roland schreibt:

Wieso sollte Black­Berry 10 nicht sicher genug sein?
Nur auf­grund der Tat­sa­che, dass es vom ame­ri­ka­ni­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium zer­ti­fi­ziert wurde?
Soweit ich weiss unter­steht Black­Berry nicht dem Patriot Act!?
Von den deut­schen Behör­den wurde es ja auch zertifiziert.

Da sieht man wie­der ein­mal, was nord­ame­ri­ka­ni­sches Mar­ke­ting bewirkt! Die Men­schen glau­ben, dass Black­Berry ein kana­di­sches Unter­neh­men ist, daher nicht dem Patriot Act unter­liegt und des­halb sicher ist. Das ist aber nicht so! Der Reihe nach. wei­ter­le­sen »