Skype ist unsi­cher — Die Microsoft-​Firma spio­niert ihre Nut­zer aus

Erst ges­tern haben wir im Bei­trag Tho­mas Drake — Der ganz ‘nor­male’ Faschis­mus der NSA wird greif­bar dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Soft­ware aus den USA nie­mals sicher ist, heute kommt eine wei­tere schlimme Bestä­ti­gung die­ser Tat­sa­che ans Tages­licht. heise Secu­rity hat den nächs­ten Skan­dal aus­ge­gra­ben, der Bei­trag Vor­sicht beim Sky­pen — Micro­soft liest mit, der heute mit­tag erschien, über­raschte mich nicht im Gerings­ten, Ame­ri­ka­nern und ame­ri­ka­ni­schen Fir­men darf man halt nicht seine Daten zugäng­lich machen.

Ziel der Angriffe sind ausch­ließ­lich https-​Links, also Infor­ma­tio­nen, die vom Inha­ber der Infor­ma­tio­nen als beson­ders schüt­zens­wert ange­se­hen werden!

Eben­falls nicht über­ra­schend ist, dass Skype /​Micro­soft heise auch noch dumm­dreist belügt:

Wie das Unter­neh­men durch einen Spre­cher beteu­erte, wer­den Nach­rich­ten gescannt, um Links zu Spam– und Phishing-​Seiten zu fil­tern. Die Fak­ten spre­chen aber gegen diese Erklä­rung. Spam– und Phishing-​Seiten lau­ern nor­ma­ler­weise nicht auf https-​Seiten. Die eher betrof­fe­nen http-​URLs ohne Eigen­tü­mer­in­for­ma­tio­nen fasste Skype hin­ge­gen nicht an. Außer­dem ver­schickt Skype Head-​Requests, die ledig­lich Ver­wal­tungs­in­for­ma­tio­nen des Ser­vers abru­fen. Um Web­sei­ten auf Spam oder Phis­hing zu unter­su­chen, müsste Skype jedoch die Inhalte der Sei­ten überprüfen.

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Tho­mas Drake — Der ganz ‘nor­male’ Faschis­mus der NSA wird greifbar

Ken­nen Sie Tho­mas Drake? Nein? Ich kannte ihn auch nicht bis heute. Heute abend las ich die aktu­elle Aus­gabe des Spie­gel, das Heft 20–2013. Und dort stieß ich auf den Arti­kel ‘Einer gegen Ame­rika’ von Jona­than Stock. Stock eröff­net sei­nen Arti­kel mit einer immer wie­der erschüt­tern­den Wahrheit:

Tho­mas Drake galt als loya­ler Mit­ar­bei­ter der Natio­nal Secu­rity Agency, des welt­größ­ten Geheim­diens­tes. Dann fand er her­aus, dass sein Arbeit­ge­ber US-​Bürger aus­spio­nierte und wurde zum Staatsfeind.

Natür­lich hat mich die­ser Arti­kel nicht über­rascht, denn ich weiß seit Jah­ren und schreibe es auch immer wie­der hier im Blog, dass die NSA die welt­weit größte Bedro­hung frei­heits­lie­ben­der Men­schen ist, mora­lisch nicht bes­ser als die Poten­ta­ten die­ser Welt aus Nord­ko­rea oder Syrien und gefähr­li­cher als sämt­li­che Angriffe aus Russ­land und China, da die NSA über unver­gleich­li­che Res­sour­cen ver­fügt. Gerade in Bezug auf Mobile Device Manage­ment und Ver­schlüs­se­lung ist die NSA die der­zeit welt­weit größte exis­tie­rende Bedro­hung — die Metho­den des drit­ten Reichs waren hier­ge­gen Kindergarten.

Leser, die sich für die bis­he­ri­gen Bei­träge zur NSA hier im Blog inter­es­sie­ren kön­nen auf den NSA-​Link kli­cken. Und Sie soll­ten es tun, denn die NSA ist die welt­weit größte Bedro­hung für das geis­tige Eigen­tum deut­scher Unter­neh­men, die es der­zeit gibt, da sie nur einen Haupt­zweck hat, der unver­hoh­len auf ihrer Web­seite ange­ge­ben wird — Wirt­schafts­spio­nage zuguns­ten der USA. wei­ter­le­sen »

Mobile Device Manage­ment (MDM) muss aus Europa kom­men — Doch wie erkennt man das?

Der Markt für Mobile Device Manage­ment (MDM) bie­tet eine Viel­zahl von ame­ri­ka­ni­schen Lösun­gen, die aus diver­sen Grün­den die denk­bar schlech­teste Wahl sind. Regel­mä­ßige Leser des Pretioso-​Blog wis­sen, dass ame­ri­ka­ni­sche Lösun­gen grund­sätz­lich unsi­cher sind, wesent­li­che Argu­mente hierzu fin­den Sie im Bei­trag MDM Essen­ti­als — Risi­ken von Mobile Device Manage­ment aus den USA und Kanada.

Aber dies ist nicht der ein­zige Grund. Genauso wich­tig ist für den MDM-​Nutzer das Thema ‘Sup­port’ — viel wich­ti­ger als bei den meis­ten ande­ren Lösun­gen, da Pro­bleme und Aus­fälle der mobi­len Infra­struk­tur mitt­ler­weile regel­mä­ßig viel gra­vie­ren­der und sys­tem­kri­ti­scher sind als der Aus­fall sta­tio­nä­rer Kom­po­nen­ten. Sup­port für ame­ri­ka­ni­sche Lösun­gen erfolgt regel­mä­ßig über 3 Zeit­zo­nen, Details hierzu fin­den Sie im Bei­trag Mobile Device Manage­ment (MDM) — Der Sup­port macht den Unter­schied.

Ame­ri­ka­ni­sche Lösun­gen wer­den in Deutsch­land regel­mä­ßig von Wie­der­ver­käu­fern ver­trie­ben, die oft wenig bis keine MDM-​Kompetenz haben. Noch gra­vie­ren­der ist aller­dings, dass die Wie­der­ver­käu­fer regel­mä­ßig kei­nen leis­tungs­fä­hi­gen Sup­port hier in Europa erhal­ten kön­nen, denn die Phi­lo­so­phie der meis­ten ame­ri­ka­ni­schen Anbie­ter ist, dass sie zwar lokale Ver­triebs­un­ter­stüt­zung bie­ten, den Sup­port aber zen­tral aus den USA anbie­ten, was eine Zeit­ver­schie­bung von 6–9 Stun­den bedeu­tet und regel­mä­ßig noch viel län­ger wer­den kann, da viele ame­ri­ka­ni­sche Anbie­ter ihre Ent­wick­lung nach Fern­ost aus­ge­la­gert haben. wei­ter­le­sen »

Ange­bote in der Cloud — Durch­gän­gig rechts­wid­rig in Deutschland

Mit Inter­esse habe ich eine Unter­su­chung von Alex­an­der Duis­berg, Co-​Head der IT-​Sector Group bei Bird & Bird, einer inter­na­tio­na­len Rechtsanwalts-​Firma, die in den letz­ten Jah­ren die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen von Cloud-​Services inten­siv unter­sucht (hat).

Duis­berg hat in sei­ner Unter­su­chung Cloud for the Ger­man mar­ket – Are we get­ting there? — A rough line legal com­pa­ri­son die Rechts­kon­for­mi­tät der Ver­trags­werke der füh­ren­den Clou­dan­bie­ter nur grob unter­sucht und schon hier­bei wahre Abgründe auf­ge­deckt — kein Ange­bot erfüllt auch nur ansatz­weise deut­sches Recht!

Unter­sucht hat Duis­berg die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen der Cloud-​Angebote von Ama­zon, HP, IBM, Micro­soft, Ora­cle, Sales­force und SAP, die alle eines ver­bin­det: Kei­nes genügt den in Deutsch­land gül­ti­gen recht­li­chen Nor­men und Vor­schrif­ten, beson­ders im Bereich des Daten­schut­zes sind die Ver­stöße gegen gel­ten­des Recht häu­fig eklatant.

Für unsere Leser, die keine Zeit haben oder juris­ti­sches Eng­lisch nicht gern lesen, gibt es eine Alter­na­tive zur oben ver­link­ten Ori­gi­nal­stu­die. Elke Witmer-​Goßner hat Duisberg’s Unter­su­chung prä­gnant im Bei­trag Bird & Bird unter­sucht Ver­ein­ba­run­gen pro­mi­nen­ter Cloud-​Anbieter — Cloud-​Verträge oft man­gel­haft bei der Erfül­lung deut­scher Gesetze dar­ge­stellt und gibt in ihrem Bei­trag einen guten Ein­blick in die Untersuchung.

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MDM-​Essentials — Mobile Device Manage­ment (MDM) und App-​Sicherheit

Täg­lich errei­chen uns Anfra­gen zur Sicher­heit von Apps auf mobi­len End­ge­rä­ten, was zeigt, dass das Thema die Köpfe der Anwen­der erreicht hat. Das ist gut so. Im Kern han­delt es sich bei der Durch­set­zung siche­rer Apps auf den Gerä­ten der Anwen­der um kein schwie­ri­ges Thema, denn diese Auf­gabe ist per se mit einem moder­nen MDM-​System wie datomo Mobile Device Manage­ment sehr ein­fach zu admi­nis­trie­ren und durchzusetzen.

Die viel schwie­ri­gere Frage besteht darin her­aus­zu­fin­den, wel­che Apps sicher und wel­che Apps unsi­cher sind. Denn dies ist die grund­le­gende Frage um die im MDM-​System beste­hen­den Mög­lich­kei­ten des Whi­te­lis­ting und des Black­lis­ting im Zusam­men­hang mit einem oder meh­re­ren Enterprise-​Appstores ange­mes­sen umset­zen zu können.

Apro­pos Whi­te­lis­ting und Black­lis­ting. Wie sollte man mit die­sen Instru­men­ten am sinn­volls­ten umge­hen? App-​Sicherheit ohne Whi­te­lis­ting ist defi­ni­tiv unmög­lich, wer den App-​Gebrauch in der mobi­len Land­schaft mit Black­lis­ting regeln will hat unkon­trol­lier­bare Sicher­heits­ri­si­ken mit die­ser Ent­schei­dung vor­pro­gram­miert. Black­lis­ting ist schlicht unver­ant­wort­lich und unse­riös in der mobi­len Land­schaft eines Unter­neh­mens. Es scha­det selbst­ver­ständ­lich nicht, wenn man den größ­ten Müll der App-​Landschaft wie Whats­App, Face­book & Co auf die Black­list setzt. wei­ter­le­sen »