Erst gestern haben wir im Beitrag Thomas Drake — Der ganz ‘normale’ Faschismus der NSA wird greifbar darauf hingewiesen, dass Software aus den USA niemals sicher ist, heute kommt eine weitere schlimme Bestätigung dieser Tatsache ans Tageslicht. heise Security hat den nächsten Skandal ausgegraben, der Beitrag Vorsicht beim Skypen — Microsoft liest mit, der heute mittag erschien, überraschte mich nicht im Geringsten, Amerikanern und amerikanischen Firmen darf man halt nicht seine Daten zugänglich machen.
Ziel der Angriffe sind auschließlich https-Links, also Informationen, die vom Inhaber der Informationen als besonders schützenswert angesehen werden!
Ebenfalls nicht überraschend ist, dass Skype /Microsoft heise auch noch dummdreist belügt:
Wie das Unternehmen durch einen Sprecher beteuerte, werden Nachrichten gescannt, um Links zu Spam– und Phishing-Seiten zu filtern. Die Fakten sprechen aber gegen diese Erklärung. Spam– und Phishing-Seiten lauern normalerweise nicht auf https-Seiten. Die eher betroffenen http-URLs ohne Eigentümerinformationen fasste Skype hingegen nicht an. Außerdem verschickt Skype Head-Requests, die lediglich Verwaltungsinformationen des Servers abrufen. Um Webseiten auf Spam oder Phishing zu untersuchen, müsste Skype jedoch die Inhalte der Seiten überprüfen.
Natürlich hat mich dieser Artikel nicht überrascht, denn ich weiß seit Jahren und schreibe es auch immer wieder hier im Blog, dass die NSA die weltweit größte Bedrohung freiheitsliebender Menschen ist, moralisch nicht besser als die Potentaten dieser Welt aus Nordkorea oder Syrien und gefährlicher als sämtliche Angriffe aus Russland und China, da die NSA über unvergleichliche Ressourcen verfügt. Gerade in Bezug auf Mobile Device Management und Verschlüsselung ist die NSA die derzeit weltweit größte existierende Bedrohung — die Methoden des dritten Reichs waren hiergegen Kindergarten.
Der Markt für Mobile Device Management (MDM) bietet eine Vielzahl von amerikanischen Lösungen, die aus diversen Gründen die denkbar schlechteste Wahl sind. Regelmäßige Leser des Pretioso-Blog wissen, dass amerikanische Lösungen grundsätzlich unsicher sind, wesentliche Argumente hierzu finden Sie im Beitrag 
Täglich erreichen uns Anfragen zur Sicherheit von Apps auf mobilen Endgeräten, was zeigt, dass das Thema die Köpfe der Anwender erreicht hat. Das ist gut so. Im Kern handelt es sich bei der Durchsetzung sicherer Apps auf den Geräten der Anwender um kein schwieriges Thema, denn diese Aufgabe ist per se mit einem modernen MDM-System wie 



