Mobile Device Manage­ment (MDM) muss aus Europa kom­men — Doch wie erkennt man das?

Der Markt für Mobile Device Manage­ment (MDM) bie­tet eine Viel­zahl von ame­ri­ka­ni­schen Lösun­gen, die aus diver­sen Grün­den die denk­bar schlech­teste Wahl sind. Regel­mä­ßige Leser des Pretioso-​Blog wis­sen, dass ame­ri­ka­ni­sche Lösun­gen grund­sätz­lich unsi­cher sind, wesent­li­che Argu­mente hierzu fin­den Sie im Bei­trag MDM Essen­ti­als — Risi­ken von Mobile Device Manage­ment aus den USA und Kanada.

Aber dies ist nicht der ein­zige Grund. Genauso wich­tig ist für den MDM-​Nutzer das Thema ‘Sup­port’ — viel wich­ti­ger als bei den meis­ten ande­ren Lösun­gen, da Pro­bleme und Aus­fälle der mobi­len Infra­struk­tur mitt­ler­weile regel­mä­ßig viel gra­vie­ren­der und sys­tem­kri­ti­scher sind als der Aus­fall sta­tio­nä­rer Kom­po­nen­ten. Sup­port für ame­ri­ka­ni­sche Lösun­gen erfolgt regel­mä­ßig über 3 Zeit­zo­nen, Details hierzu fin­den Sie im Bei­trag Mobile Device Manage­ment (MDM) — Der Sup­port macht den Unter­schied.

Ame­ri­ka­ni­sche Lösun­gen wer­den in Deutsch­land regel­mä­ßig von Wie­der­ver­käu­fern ver­trie­ben, die oft wenig bis keine MDM-​Kompetenz haben. Noch gra­vie­ren­der ist aller­dings, dass die Wie­der­ver­käu­fer regel­mä­ßig kei­nen leis­tungs­fä­hi­gen Sup­port hier in Europa erhal­ten kön­nen, denn die Phi­lo­so­phie der meis­ten ame­ri­ka­ni­schen Anbie­ter ist, dass sie zwar lokale Ver­triebs­un­ter­stüt­zung bie­ten, den Sup­port aber zen­tral aus den USA anbie­ten, was eine Zeit­ver­schie­bung von 6–9 Stun­den bedeu­tet und regel­mä­ßig noch viel län­ger wer­den kann, da viele ame­ri­ka­ni­sche Anbie­ter ihre Ent­wick­lung nach Fern­ost aus­ge­la­gert haben. wei­ter­le­sen »

Boys’Day 2013 — Pre­tioso ist wie­der dabei

Heute war wie­der ein­mal Boys’Day. Für alle die nicht wis­sen, was der Boys’Day ist, emp­fehle ich einen Besuch der Boys’Day-Webseite. Kurz­ge­fasst fin­det man die Ziel­set­zung des Boys’Days in fol­gen­dem Statement:

An jedem vier­ten Don­ners­tag im April kön­nen Schü­ler Berufe ken­nen­ler­nen, in denen bis­lang nur wenige Män­ner arbei­ten. Das sind vor allem Berufe aus dem sozia­len, erzie­he­ri­schen und pfle­ge­ri­schen Bereich. Außer­dem kön­nen sie an Ange­bo­ten zur Lebens­pla­nung und Sozi­al­kom­pe­ten­zen teil­neh­men. Der Boys’Day rich­tet sich an alle Schü­ler all­ge­mein­bil­den­der Schu­len ab Klasse 5, schwer­punkt­mä­ßig bis Klasse 10. Auch Schü­ler höhe­rer Klas­sen­stu­fen kön­nen Boys’Day-Angebote besu­chen, wenn dies von den Kul­tus­mi­nis­te­rien der Län­der unter­stützt wird.

Wir erhal­ten jedes Jahr viele Anfra­gen von Jun­gen, weil die The­men von Pre­tioso Jun­gen inter­es­sie­ren — mehr als soziale, erzie­he­ri­sche und pfle­ge­ri­sche Dinge. Ich halte den Kern­an­satz des Boys’Day für falsch und eine Beläs­ti­gung von Jun­gen — warum sol­len Jun­gen in Berufs­fel­der gehen, die Ihnen nicht lie­gen und gefal­len? Der Ansatz ‘Lebens­pla­nung’ ist deut­lich wich­ti­ger. Wir könn­ten ein Viel­fa­ches an Plät­zen ver­ge­ben und in sozia­len Ein­rich­tun­gen blei­ben die Plätze unbe­setzt, weil die dor­ti­gen Berufs­fel­der Jun­gen nicht inter­es­sie­ren. Ein wun­der­ba­res Bei­spiel, dass mitt­ler­weile Män­ner um ihre Eman­zi­pa­tion kämp­fen müs­sen und Poli­ti­ker sich regel­mä­ßig Kon­zepte aus­den­ken, die an der Lebens­wirk­lich­keit kom­plett vor­bei­ge­hen. wei­ter­le­sen »

Pre­tioso Blog im 1. Quar­tal 2013 — der Erfolg hält an

Im Bei­trag Pre­tioso Blog im 4. Quar­tal — Der Erfolg stei­gert sich noch! schrieb ich:

Wir sind sprach­los! … Die nun­mehr ein­ge­tre­tene Ent­wick­lung hat­ten wir uns nicht zu erträu­men gewagt!

Und etwas Ande­res fällt mir auch die­ses Mal nicht ein. wei­ter­le­sen »

12 Tage Sen­de­pause im Pretioso-​Blog — Was war los?

Am 19.03.13 haben wir unse­ren letz­ten Arti­kel geschrie­ben. Und dann 12 Tage gar nichts! Was war los haben uns einige Leser gefragt, die uns täg­lich besu­chen, weil wir nor­ma­ler­weise ja täg­lich etwas Neues schrei­ben. Manch­mal kommt halt alles auf ein­mal! Dies­mal war es noch etwas mehr! ;-)

Nach einer für uns sehr erfolg­rei­chen CeBIT 2013 wuss­ten wir schon gar nicht wo uns der Kopf stand. Mehr Anfra­gen nach Test­stel­lun­gen als jemals zuvor ereil­ten uns in einer sehr kur­zen Zeit. Aber das war ja zunächst noch lös­bar. Doch dann kam alles auf einen Schlag. Der Arbeits­an­fall durch die CeBIT, Urlaub im Team, Krank­heit und schließ­lich war ich vom 18.03. bis heute in den USA und habe dort nach dem Rech­ten gese­hen, wor­über ich in einem sepa­ra­ten Bei­trag berich­ten werde, denn die Mobi­lity in den USA ent­wi­ckelt sich deut­lich anders als uns dies hier in Deutsch­land von so man­chen Exper­ten oft erklärt wird.

Dort habe ich auch das Bild die­ses Arti­kels auf­ge­nom­men — selbst aus Druck­luft macht der Ame­ri­ka­ner Geld. Da wir Ihnen aber weder Druck­luft noch heiße Luft hier im Blog prä­sen­tie­ren woll­ten, haben wir ein­fach ein­mal eine Weile nichts gepos­tet, denn genauso wie wir es bei unse­ren Soft­ware­lö­sun­gen hal­ten hal­ten wir es auch hier im Blog: Qua­li­tät geht immer vor Quantität!

Des­halb an die­ser Stelle vie­len Dank für die Nach­fra­gen — uns geht es gut, viel bes­ser als je zuvor. Uns haben diese Nach­fra­gen gefreut, zeigt es uns doch, dass das Pre­tioso Blog mitt­ler­weile einen fes­ten Platz bei täg­lich rund 2000 Lesern gefun­den hat, die unsere Sicht auf die Mobi­lity und mobile The­men mit Inter­esse ver­fol­gen — auch wenn sich das (noch) nicht in einer gro­ßen Zahl von Kom­men­ta­ren niederschlägt.

Und ab heute schrei­ben wir auch wie­der regel­mä­ßig — versprochen!

Der neue eBook Rea­der Tolino Shine — Tschüss Ama­zon Kindle!

Ich habe mich in letz­ter Zeit sehr oft geär­gert Kunde bei Ama­zon zu sein, den Per­fek­tio­nie­rern des Manchester-​Kapitalismus. Aber bis zum Don­ners­tag war zumin­dest ein Ange­bot von Ama­zon in mei­nen Augen kon­kur­renz­los — der Kindle mit sei­nem Lese­an­ge­bot, dass ich auch noch platt­form­über­grei­fend auf iOS und Android nut­zen kann. Da kamen Kobo & Co als Wett­be­wer­ber nicht mit, zumal es sich bei die­sen Anbie­tern auch um Anbie­ter aus den USA han­delt und der regel­mä­ßige Leser hier weiss, dass ich grund­sätz­li­che Vor­be­halte gegen ame­ri­ka­ni­sche Anbie­ter wegen des in den USA nicht exis­ten­ten Daten­schut­zes habe. Denn es hat mir noch nie gefal­len, dass meine Lese­ge­wohn­hei­ten von einem ame­ri­ka­ni­schen Kon­zern, der sich nicht um Daten­schutz und Recht und Gesetz schert, auf­ge­zeich­net werden.

Seit Don­ners­tag gibt es end­lich eine ernst­zu­neh­mende Alter­na­tive zum Kindle, Tolino Shine heisst das gemein­same Ange­bot von der gro­ßen deut­schen Buch­han­dels­ket­ten Ber­tels­mann, Tha­lia und Welt­bild, das für den Zugriff auf das Ange­bot von der Tele­kom mit WLAN-​Hotspots und einem groß­zü­gi­gen Cloud­spei­cher (25 GB) bedacht wird. Der eRe­a­der bei Welt­bild zeigt bei­spiels­weise vom Start weg ein über­zeu­gen­des Ange­bot, dass wesent­lich bes­ser durch­dacht ist als es beim Kindle zum Start der Fall war — die Gunst Zwei­ter zu sein ist hier klar erkennbar.

Ich erin­nere mich noch gut daran, dass am Anfang beim Kindle außer Klas­si­kern wie Goe­the, Schil­ler und Hegel kaum ein deut­sches Buch ver­füg­bar war. Tolino geht bei­spiels­weise im Weltbild-​Store gleich zum Start mit 300.000 Büchern an den Start, die weit über­wie­gend deutsch zu sein schei­nen, denn bei­spiels­weise fin­det man den Best­sel­ler von Michael Wood­ford über den ich im Bei­trag Lese­tipp — Michael Wood­ford: Expo­sure — Inside the Olym­pus Scan­dal dort nicht. wei­ter­le­sen »