Lehr­auf­trag von der Uni Frei­burg — Business-​Mobility für Studenten

Vor­ges­tern erhielt ich Post von der Uni­ver­si­tät Frei­burg. Was ist passiert?

Im Januar war das Zen­trum für Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen (ZfS) der Uni Frei­burg auf mich zuge­kom­men mit der Idee das Thema Busi­ness Mobi­lity in das Aus­bil­dungs­an­ge­bot für die Stu­den­ten auf­zu­neh­men. Im Bereich „Berufs­fel­dori­en­tierte Kom­pe­ten­zen” wer­den The­men zu mobi­len Tech­no­lo­gien ab dem Win­ter­se­mes­ter 2013–14 den Stu­den­ten ange­bo­ten werden.

Mich beein­druckte sofort die Ent­schlos­sen­heit mit der die Ver­ant­wort­li­che für EDV am ZfS, Katja Fim­men, die Bedeu­tung der Mobi­lity im Beruf für die Stu­den­ten for­mu­lierte. Da ich gerne mit jun­gen Leu­ten arbeite, war meine Zusage rasch klar.

Wir kon­zi­pier­ten dann die Veranstaltung

Smart Busi­ness: Grund­la­gen mobi­ler Kom­mu­ni­ka­tion im beruf­li­chen Umfeld wei­ter­le­sen »

Black­Berry Live 2013 — Inhalts­leere mit Parteitags-​Ausstrahlung in Orlando

Die Black­Berry Live 2013 fin­det seit ges­tern in Orlando statt und die größte Neu­ig­keit ist der Name! Nicht mehr Black­Berry World wie noch 2012 und schon gar nicht mehr Wire­less Enter­prise Sym­po­sium (WES) wie all die Jahre vor­her. Neuer Name, neues Glück? Nein. Der Lang­wei­ler vom Dienst BlackBerry-​CEO Thors­ten Heins gab wie­der ein­mal alles — wie 2012 war dies erneut viel zu wenig — zumin­dest aus Sicht der Börse, die sei­nen inhalts­lee­ren Auf­tritt zum Anlass nahm, den Kurs am 14.05. um 5% nach unten zu schicken:

2012 war kein Aus­rut­scher — wir berich­te­ten im Bei­trag Black­Berry World 2012 – Was hat RIM gebo­ten? Ein Fazit — Heins schafft es sta­bil Keyno­tes so zu gestal­ten, dass die Börse nicht an ihn glaubt. Die per­fekte Vor­aus­set­zung für die Füh­rung eines bör­sen­no­tier­ten Unter­neh­mens! wei­ter­le­sen »

Meis­ter­feier auf dem Mari­en­platz — FC Bay­ern hui — Dros­sel­kom pfui!

Heute wurde in Mün­chen der FC Bay­ern für seine spek­ta­ku­läre Meis­ter­schaft auf dem Mari­en­platz gefei­ert. Auch wenn ich kein Fuß­ball­fan bin sehe ich mir so etwas gern an. Und es hat mich beein­druckt — eine stim­mungs­volle Feier mit 20.000 Fans ohne Ran­dale, ohne Besof­fene und mit viel guter Laune aller Men­schen auf dem Mari­en­platz — ein eine Super-​Feier! wei­ter­le­sen »

Black­Berry Z10 — Nicht pau­sie­ren, Blick ris­kie­ren — Wer­bung, die nur pein­lich ist

Ich bin für einige Tage in Mün­chen, einer immer wie­der tol­len Stadt mit einem wun­der­ba­ren öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Heute begeg­nete mir dort am Ende der Roll­treppe zur U-​Bahn am Mari­en­platz eine der nega­tivs­ten Wer­be­kam­pa­gnen, die ich seit lan­gem gese­hen habe. wei­ter­le­sen »

Bring Your Own Device (BYOD) — 50% der Mit­ar­bei­ter müs­sen 2017 ihre Hard­ware selbst mit­brin­gen — sagt Gartner!

Die Komö­di­an­ten bei Gart­ner haben wie­der ein­mal eine Perle Ihrer Inkom­pe­tenz ver­öf­fent­licht. In der ‘Unter­su­chung’ Gart­ner Pre­dicts by 2017, Half of Employ­ers will Require Employees to Supply Their Own Device for Work Pur­po­ses haben die Marketing-​Spaßvögel aus den USA nun­mehr jeden Rea­li­täts­be­zug über Bord gewor­fen, nach­dem wir in Bar­ce­lona eine vor­sich­tige Annä­he­rung an die Rea­li­tät fest­stel­len konn­ten. Wir berich­te­ten hier­über im Bei­trag Gart­ner sieht Bring Your Own Device kri­tisch — Vor­trag von Phil­lip Red­man auf dem MWC 2013.

Die Spass­vö­gel aus Ame­rika haben in die­ser Woche eine ihrer kom­pe­tenz­frei­es­ten ‘Unter­su­chun­gen’ seit lan­gem ver­öf­fent­licht. Zuge­ge­ben, das Gartner-​Zeug hat noch nie etwas getaugt. Aber einen der­ar­ti­gen Blöd­sinn ver­öf­fent­li­chen diese ‘Ana­lys­ten’ auch nur ganz sel­ten. Allein der Titel, dass 50% der Unter­neh­men 2017 die Mit­ar­bei­ter ver­pflich­ten wer­den, ihre pri­va­ten End­ge­räte für die Arbeit zu benut­zen, drückt die ganze Schwach­sin­nig­keit der Ver­öf­fent­li­chung ein­drucks­voll aus und ver­bie­tet gesun­den Men­schen eigent­lich die wei­tere Beschäf­ti­gung mit die­sem Irrsinn.

Wobei — Moment mal! Das ist doch schon ziem­lich per­fekt, wenn die Unter­neh­men gar keine Sach­kos­ten mehr haben, Bring Your Own Device ist sowieso wesent­lich wei­ter aus­zu­le­gen, wie wir noch erfah­ren wer­den. Denn Gart­ner sieht BYOD kei­nes­falls auf Smart­pho­nes und Tablets beschränkt. Da man schon ein­mal flei­ßig am Rum­spin­nen ist packt man gleich noch mehr Blöd­sinn in den bun­ten Strauss der kran­ken Ideen. Gart­ner meint, dass 2017 BYOD auch den Com­pu­ter umfas­sen wird — klar doch, hat doch jeder Mit­ar­bei­ter zu Hause, da kann er oder sie ihn ja auch gleich der Firma zur Ver­fü­gung stel­len, die arme Firma spart ja so Kos­ten und den tol­len Mana­gern, die sich das bril­li­ante Kon­zept auf den Schul­tern der Mit­ar­bei­ter aus­dach­ten, win­ken auch noch höhere Prä­mien! wei­ter­le­sen »