AppTipp: myENIGMA – die sichere Alternative zu WhatsApp

Regelmäßige Leser wissen – wir werden nicht müde vor WhatsApp zu warnen. Diesbezügliche Beiträge finden Sie hier. Ernstzunehmende Kritiker von WhatsApp glauben schon länger, dass WhatsApp eine Firma der NSA ist, was zumindest vor dem Hintergrund der perfiden Informationsgewinnung durch WhatsApp naheliegend erscheint. Um so schlimmer ist es, dass diese Spyware mittlerweile von 300 Millionen Menschen weltweit genutzt wird. In Unternehmen muss die App vor dem Hintergrund der geltenden Datenschutzgesetze regelmäßig verboten werden, was ebenfalls leider oft nicht geschieht.

Grund hierfür ist, dass die Menschen mittlerweile einen Messenger nutzen wollen. Doch dies geht auch sicher, wie die App myENIGMA des schweizerischen Sicherheitsdienstleisters Qnective beweist. Die App ist für die Plattformen Android, BlackBerry (bis OS7) und iOS verfügbar, Windows Phone soll folgen und deckt mit Android und iOS im Kern die relevanten mobilen Betriebssysteme ab.

Der Hauptaspekt, der für myENIGMA spricht, ist das Verschlüsselungskonzept, dass Marlène Frey gestern auf mobiflip.de gut verständlich erläutert hat:

Die Sicherheit unserer App beruht auf einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung (AES 256 Bit). Die gesendeten Nachrichten können weder unsere Mitarbeitenden noch externe Dritte einsehen, da sie komplett verschlüsselt und nur zwischen Sender und Empfänger übertragen werden – und nur der Empfänger den Schlüssel zum Decodieren der Nachricht hält. Die Schlüssel, welche Empfänger und Sender zum Austausch der Nachrichten brauchen, werden alle 3,5 Tage ausgewechselt.

Ganz wichtig für alle, die noch nie mit Verschlüsselung zu tun hatten: Die Verschlüsselung geschieht völlig automatisch, jeder kann nach der einmaligen Registrierung die App genauso einfach nutzen, wie er es von Standard Messaging Apps gewohnt ist. Höchste Datensicherheit, ohne dass irgendwelche Vorkenntnisse nötig sind. Zum Anmelden braucht Ihr nur eure Telefonnummer, die im internationalen Format als User-Name dient, und eine gültige Emailadresse. Diese beiden Adressen (two-way authentification, bei zahlreichen Diensten unterdessen üblich) dienen zur zusätzlichen Benutzersicherheit: so versuchen wir sicherzustellen, dass sich kein Dritter als jemand anderer einloggt.

macht ein Abgleich mit dem Telefonbuch auf dem Smartphone Sinn. Hier bieten die Anbieter unterschiedliche Methoden für einen sicheren Abgleich an. Wir bei Qnective haben uns einen besonders sicheren Prozess ausgedacht, den wir patentrechtlich geschützt haben.

Wie funktioniert das?

Der Ablauf ist folgendermassen: Die Telefonnummern werden mithilfe eines Hash-Verfahrens anonymisiert und mit unseren hash-anonymisierten Telefonnummern von myENIGMA Usern verglichen. Dann erfolgt die Rückmeldung an die App, mit welchen Kontakten sie sich verbinden kann. Somit können wir gewährleisten, dass die Daten nicht missbraucht werden können und sowohl im Übertragungsweg als auch auf dem Server anonymisiert bleiben. Auch wichtig zu wissen: uns interessieren nur die Telefonnummern bei diesem Prozess. Die Namen dazu ergänzt Euer Telefonbuch auf dem Handy lokal, alle übrigen Daten im Adressbuch werden nicht benötigt. Der ganze Prozess ist zudem auch noch mit einer TLS Verbindung verschlüsselt, ganz nach dem Motto: “Doppelt hält besser!”

Für Interessierte am Thema ist sicher der ganze Beitrag myENIGMA: Sichere Messaging-App aus der Schweiz lesenswert, da Marlène Frey dort viele interessante Tipps und Hinweise gibt. Wenn Sie auf sicherheit und Privatheit Wert legen, sollten Sie ab heute Ihre Bekannten und Freunde auf diese sichere Alternative hinweisen.

Alles was WhatsApp schadet und Nutzer wegnimmt nutzt der Sicherheit!


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