Monatsarchiv: Mai 2012

Mobile Device Manage­ment (MDM) von Pre­tioso ab sofort auch auf Facebook

Man­chem Leser ist viel­leicht schon auf­ge­fal­len, dass ich per­sön­lich kein Freund von Face­book bin. Aber ich weiss auch, dass ich weder die Welt ändern werde noch die Uhr zurück­dre­hen kann. Und inso­fern wies mich unsere Crew seit Mona­ten immer wie­der dar­auf hin, dass ein Unter­neh­men wie wir, dass in einem der wich­tigs­ten IT-​Bereiche der­zeit unter­wegs ist, auch auf Face­book statt­fin­den muss.

Den Beweis erbrach­ten sie dadurch, dass Bei­träge hier im Blog, die auf Face­book gepos­tet wur­den, zu vie­len Besu­chern führ­ten. Inso­fern musste ich aner­ken­nen, dass Face­book auch für unsere Ziel­gruppe eine hohe Rele­vanz hat und wir ent­schie­den — da man sich Ziele set­zen muss — zum 01.06. auf Face­book sein zu wol­len. Und so ist es nun auch.

Wenn Sie unsere Seite mit einem „Gefällt mir” beden­ken, kön­nen Sie sich dort viele unse­rer Unter­la­gen direkt her­un­ter laden. Aber Sie kön­nen auch jeden Bei­trag hier im Blog mit einem „Gefällt mir” aus­zeich­nen, wor­über wir uns sehr freuen. In der lin­ken Navi­ga­tion haben wir auch unsere Facebook-​Seite dau­er­haft ver­linkt und auch dort kön­nen Sie direkt Ihre Zustim­mung ausdrücken.

Blei­ben Sie uns gewo­gen und zei­gen Sie uns dies mit vie­len „Gefällt mir„s!

IBM stellt fest: Bring Your Own Device (BYOD) spart keine Kos­ten und erhöht den Aufwand

Abseits des gan­zen Pul­ver­rau­ches der Befür­wor­ter von Bring Your Own Device-​Konzepten hilft immer wie­der ein­mal ein Blick auf die Rea­li­tät. IBM hat im Jahr 2010 die Nut­zung pri­va­ter End­ge­räte zum Zugriff auf die Unter­neh­mens­in­fra­struk­tur frei­ge­ge­ben und hat mitt­ler­weile genü­gend Erfah­run­gen gesam­melt, um Bilanz zu zie­hen. Die Bilanz ist ernüch­ternd, wie in einem aktu­el­len Arti­kel auf tech­no­logy review nach­ge­le­sen wer­den kann. Ich lese tech­no­logy review, eine Ver­öf­fent­li­chung des Mas­sa­chu­setts Insti­tute of Tech­no­logy (MIT), gern, weil dort regel­mä­ßig die tech­no­lo­gisch wirk­lich rele­van­ten Fak­ten der Gegen­wart bespro­chen wer­den und kein Marketing-​Hype wie bei Gart­ner, For­res­ter oder ande­ren betrie­ben wird.

tech­no­logy review erläu­tert in dem Arti­kel IBM Faces the Perils of „Bring Your Own Device”, dass die BYOD-​Strategie bei IBM im Kern geschei­tert ist. Keine Kos­ten­er­spar­nis, höhe­rer Auf­wand und gestie­gene Bedro­hun­gen sind das Ergeb­nis. Dies ist des­halb beson­ders inter­es­sant, weil wir hier nicht über irgend­ein Unter­neh­men spre­chen, das BYOD ein­mal ver­sucht hat — wir reden immer­hin über einen der welt­weit füh­ren­den Lösungs­an­bie­ter in der IT! Da ich den Arti­kel für außer­or­dent­lich inter­es­sant halte, haben wir ihn für unsere Leser übersetzt.

Inter­es­sant zu wis­sen ist auch, dass die im Arti­kel zitierte Jea­nette Horan erst seit Mai 2011 CIO ist und inso­fern die Hin­ter­las­sen­schaft ihres Vor­gän­gers Pat Toole auf­räu­men muss. wei­ter­le­sen »

Bring Your Own Device (BYOD) — Mit Sicher­heit wird zu die­sem Thema mehr Wer­bung als Fach­wis­sen verbreitet!

Gerade über­fliege ich einen News­let­ter der funk­schau, einer Zei­tung, die mir bis­her nicht durch beson­ders inter­es­sante Bei­träge zum Thema Mobi­lity auf­ge­fal­len ist. Ich lese:

Liebe Leser,

sicher ist Ihnen das Kür­zel BYOD inzwi­schen ein Begriff. Es steht für „Bring Your Own Device”, den Ein­satz pri­va­ter IT– und TK-​Endgeräte im Geschäfts­all­tag. Wurde BYOD bis vor kur­zem noch als rei­nes Sicherheits-​Thema behan­delt und die Frage dis­ku­tiert, ob man bei­spiels­weise pri­vate Smart­pho­nes im Unter­neh­mens­ein­satz nicht ein­fach ver­bie­ten könne, zieht BYOD inzwi­schen erheb­lich wei­tere Kreise. Cisco hat in einer aktu­el­len Stu­die BYOD als Trieb­fe­der für mobile Unter­neh­mens­an­wen­dun­gen aus­ge­macht. Künf­tig geht es nicht mehr darum, ob BYOD erlaubt sein soll oder nicht, son­dern darum, wie man aus dem Thema eine maxi­male Wert­schöp­fung gene­riert — und das nicht nur für Unter­neh­men son­dern auch für Diens­te­an­bie­ter. Die wich­tigs­ten Erkennt­nisse und Kon­se­quen­zen aus der Stu­die gibt es bei funk­schau: „BYOD treibt Mobi­lity”.

wei­ter­le­sen »

Jail­brea­king und Roo­ting — Wie gefähr­lich ist das wirk­lich für Unternehmen?

Fast täg­lich wer­den wir auf die The­men Jail­brea­king und Roo­ting von Anwen­dern und Inter­es­sen­ten ange­spro­chen. Hier­bei stel­len wir immer wie­der fest, dass zu die­sen The­men keine, wenig oder fal­sche Kennt­nisse vor­lie­gen. Dies wird auch durch (gezielte) fal­sche Infor­ma­tio­nen man­cher Con­sul­tants im Umfeld von Mobile Device Manage­ment zusätz­lich unterstützt.

Ziel die­ses Arti­kels ist nicht, dem Leser Jail­break und Roo­ting zu erklä­ren, hier­für rei­chen zum Start die ver­link­ten Wiki­pe­dia Arti­kel aus. Ziel ist es, die Bedeu­tung, die Chan­cen und die Risi­ken zu erläu­tern. Jail­break und Roo­ting sind Tech­no­lo­gien und Tech­no­lo­gien sind nie aus sich selbst her­aus gut oder schlecht, sicher oder unsi­cher. Wie immer im Leben kommt es dar­auf an, was man dar­aus macht und wie man damit umgeht. Inso­fern bedarf die gerade auch von Anbie­tern von MDM-​Systemen viel­fach geschürte Angst des kri­ti­schen Hin­ter­fra­gens. Oder haben Sie Angst vor einer Schlag­bohr­ma­schine, weil man Ihnen damit auch ein Loch in den Kopf boh­ren könnte?

Auch wir bei Pre­tioso machen es uns manch­mal ein­fach und sagen „Jail­break und Roo­ting sollte nicht sein”, denn dies ist schnel­ler und ein­fa­cher, als die­ses kom­plexe Thema dif­fe­ren­ziert zu adres­sie­ren. Das will ich heute ein­mal tun.

Ein viel­fach ver­brei­te­tes Mär­chen ist, dass Jail­brea­king und Roo­ting ille­gal seien. Dies ist falsch und die­ser Sach­ver­halt ist nahezu schon 2 Jahre bekannt, nach­zu­le­sen bei­spiels­weise auf Wired im Arti­kel U.S. Decla­res iPhone Jail­brea­king Legal, Over Apple’s Objec­tions. Dort wird die Lage klar in einem Satz zusammengefasst:

Monday’s deci­sion, (.pdf) which applies to all mobile smart pho­nes and not the iPad, does not require Apple or other hand­set makers to allow jail­brea­king. Instead, it makes it law­ful to cir­cum­vent con­trols desi­gned to block jailbreaking.

wei­ter­le­sen »

Gart­ner tes­tet Mobile Device Manage­ment (MDM) im Mai 2012 — was sind die Kriterien?

Unser Arti­kel Gart­ner ver­öf­fent­licht Mobile Device Manage­ment Report 2012 mit Magic Qua­drant – Eine kri­ti­sche Sicht trifft auf viel Inter­esse. Wir haben mit­ter­weile die aktu­elle „Unter­su­chung” gele­sen und stau­nen, was diese Exper­ten sich zutrauen zu beur­tei­len! Wir haben des­halb ein­mal die Beur­tei­lungs­kri­te­rien der aktu­el­len „Untersuchung”

Magic Qua­drant for Mobile Device Manage­ment Software

über­setzt. Wir glau­ben näm­lich, dass Gartner’s „Unter­su­chun­gen” gele­sen wer­den, ohne dass die weit über­wie­gende Mehr­heit der Leser sich jemals Gedan­ken über die Bewer­tungs­kri­te­rien macht. Dies ist falsch. Denn die Bewer­tungs­kri­te­rien zei­gen die erstaun­li­che Hybris mit der sich Gart­ner unter­such­ten Pro­duk­ten und Unter­neh­men annimmt. Zum einen haben die „Unter­su­chungs­kri­te­rien” in der Mehr­heit wenig bis gar nichts mit dem unter­such­ten Thema zu tun, zum ande­ren kann Gart­ner das meiste, was vor­ge­ge­ben wird, unter­sucht zu wer­den, nicht seriös unter­su­chen /​unter­sucht haben.

In der fol­gen­den Über­set­zung der Bewer­tungs­kri­te­rien der Unter­su­chung „Magic Qua­drant for Mobile Device Manage­ment Soft­ware” habe ich meine Kom­men­tare hervorgehoben.

wei­ter­le­sen »