Monatsarchiv: April 2012

Mobile Device Manage­ment (MDM) und Black­Berry Enter­prise Ser­ver (BES) — Wie passt das zusammen?

BlackBerry-​Smartphones kann man mit eini­gen MDM-​Systemen mana­gen. Es kommt ein Stück Soft­ware, ein Agent, auf das End­ge­rät und ab die­sem Zeit­punkt kann auch jedes die­ser BlackBerry-​Smartphones aus der MDM-​Lösung her­aus gema­na­ged wer­den. Dies ist eine inter­es­sante Lösung für all die Anwen­der, die kei­nen Black­Berry Enter­prise Ser­ver (Express) (BES-(Express)) betrei­ben (wol­len). Man hat dann die Mög­lich­kei­ten, die mit der Nut­zung des Black­Berry Inter­net Ser­vice (BIS) ein­her­ge­hen und für man­ches Sze­na­rio kann dies eine gute Lösung sein. Aller­dings erhält man auf die­sem Weg keine mit der BES-​Integration ver­gleich­bare PIM-​Funktionalität und man kann eben­falls nicht die Policy-​Szenarien einer BES-​Integration nut­zen, was bei einer guten MDM-​Lösung aller­dings keine Nach­teile bereitet.

Das häu­figste Sze­na­rio einer BES-​Integration tritt bei den Anwen­dern auf, die schon jah­re­lang die BlackBerry-​Lösung ein­set­zen und lange Zeit erfolg­reich die Ver­wen­dung ande­rer Gerä­te­ty­pen ver­bo­ten oder ver­hin­dert haben. Aber auch bei die­sen Anwen­dern klop­fen immer mehr Nut­zer an, die ein Android, iOS oder sons­ti­ges Gerät ver­wen­den wol­len. Hier gibt es nun wenig Sinn neben dem Black­Berry Enter­prise Ser­ver eine eigen­stän­dige MDM-​Struktur für andere Geräte auf­zu­bauen, da dies im Kern oft mehr als dop­pel­ten Auf­wand verursacht.

Inso­fern muss ein Mobile Device Management-​System für BlackBerry-​Anwender über die Fähig­keit ver­fü­gen, den BES oder den BES-​Express des Anwen­ders naht­los in die MDM-​Lösung zu inte­grie­ren und aus der MDM-​Lösung her­aus den BES zu mana­gen. Und diese Funk­tio­na­li­tät sollte sowohl als gehos­tete Lösung wie auch als Onsite-​Lösung mit Instal­la­tion in der Infra­struk­tur des Anwen­ders ver­füg­bar sein. Wenn man nun im Markt nach sol­chen Lösun­gen sucht, stellt man sehr schnell fest, dass die meis­ten Anbie­ter eine der­ar­tige BlackBerry-​Integration nicht bie­ten. Eine Aus­nahme hier­von ist datomo Mobile Device Manage­ment. datomo MDM kann alle aktu­el­len Black­Berry Enter­prise Ser­ver sowohl in der gehos­te­ten Lösung als auch bei der in der Kun­den­in­fra­struk­tur instal­lier­ten Lösung naht­los inte­grie­ren und bie­tet damit eine deut­li­che Ver­ein­fa­chung der Admi­nis­tra­tion mobi­ler Gerä­te­land­schaf­ten mit kom­plet­ter BES-​Integration. wei­ter­le­sen »

Selbst­ver­such mit Android 4.0.3 auf Samsung Galaxy Nexus i9250 — Android noch Licht­jahre vom iPhone entfernt

Da wir uns aus­schließ­lich dem Thema Mobi­lity wid­men, müs­sen wir stän­dig unsere eigene Posi­tion und unsere Ein­schät­zung des Mark­tes über­prü­fen und neu fokus­sie­ren. Hier­durch sind wir im Sep­tem­ber 2011 zu der Ent­schei­dung gelangt, bei Pre­tioso die BlackBerry-​Lösung abzu­schaf­fen und auf das iPhone umzu­stei­gen. Doch diese Ent­schei­dung ist nicht in Blei gegos­sen und bedarf der stän­di­gen Überprüfung.

Des­halb habe ich jetzt seit 4 Wochen par­al­lel zu mei­nen iOS-​Geräten ein Samsung Galaxy Nexus i9250 mit Android 4.0 in unter­schied­li­chen Relea­ses genutzt. Mich hatte fol­gen­der Text in einem CHIP-​Test (ja, ich weiss, nie CHIP glau­ben) angesprochen:

HD-​Display, enorme Aus­stat­tung und das neue Android 4.0: Mit dem Galaxy Nexus lie­fern Google und Samsung das bis­lang stärkste Nexus-​Smartphone ab. Auch bei den Pra­xis­wer­ten stimmt nahezu alles. Damit sägt das Galaxy Nexus flei­ßig am Thron des Galaxy S2 — mit Erfolg!

Also habe ich mir ein sol­ches Gerät bestellt. Um Miss­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen — dies ist kein Bil­lig­ge­rät. Ich habe ges­tern extra noch ein­mal die Stra­ßen­preise hier in Lüne­burg über­prüft, aktu­ell kos­tet das Gerät hier 369,00 € im Gegen­satz zu einem iPhone 3GS für 299,00 €.

Schon das Aus­pa­cken des Gerä­tes ist eine Ent­täu­schung — wer­tig kommt hier nichts rüber. :-( Wenn man das Gerät dann in der Hand hält ist man ein zwei­tes Mal ent­täuscht. Mein spon­ta­ner ers­ter Gedanke war: China-​Schrott. Die Ent­täu­schung stei­gert sich dann wei­ter, wenn man den Akku ein­le­gen will. Die Akku­ab­de­ckung aus Plas­tik ist so dünn und flat­te­rig, dass man beim ers­ten Mal meh­rere Ver­su­che braucht, die Klappe wie­der zu schlie­ßen. Sel­ten hatte ich ein schlech­te­res Inbe­trieb­nah­me­er­leb­nis. wei­ter­le­sen »

datomo Mobile Device Manage­ment (MDM) 3.6.5 – Mehr Proxy-​Funktionen und neue Funk­tio­nen für Android, iPad, iPhone, BlackBerry

Am 20.03.2012 habe ich zuletzt über datomo Mobile Device Manage­ment in dem Bei­trag datomo Mobile Device Manage­ment (MDM) 3.6.1 – Neue Funk­tio­nen für Android, Black­Berry, iPad, iPhone, Nokia und Windows-​Mobile-​Geräte und die fort­lau­fen­den Neue­run­gen die­ser MDM-​Lösung berich­tet. Nach fünf Wochen hat datomo Mobile Device Manage­ment mitt­ler­weile die Ver­sion 3.6.5 erreicht –alle 9 Tage ist eine neue Ver­sion erschie­nen! Und jedes der neuen Relea­ses war nicht dem Bug­fi­xing gewid­met, son­dern erhielt immer neue Fea­tures, die den Wert der Lösung für die Anwen­der stei­gert! Wir sind von unse­ren Anwen­dern auf die Idee gebracht wor­den zukünf­tig auch an die­ser Stelle über jedes neue Release zu schrei­ben, damit auch die Leser hier erfah­ren, mit wel­cher Geschwin­dig­keit datomo Mobile Device Manage­ment ent­wi­ckelt wird.

Vier Fir­men, die wir der­zeit mit datomo MDM in einem Pilo­ten beglei­ten, fin­den das gerade vor dem Hin­ter­grund gut, dass sie aktu­ell auch Lösun­gen unse­rer Markt­be­glei­ter tes­ten, die noch auf dem Stand vom Januar sind. Ein Gesprächs­part­ner sagte diese Woche dazu zu mir: „Tol­les Mar­ke­ting, nichts dahin­ter.” Regel­mä­ßig erfah­ren wir auch sehr posi­tive Reso­nanz für die Schnel­lig­keit, mit der bei uns Test­stel­lun­gen bereit­ge­stellt wer­den. An Werk­ta­gen dau­ert dies nie län­ger als 24 Stun­den, meis­tens dau­ert es weni­ger als 2 Stun­den in Ver­bin­dung mit dem Ange­bot, dass ein Con­sul­tant dem tes­ten­den Anwen­der eine Ein­wei­sung in das Sys­tem gibt.

Fol­gende Fea­tures sind nun in den letz­ten 4 Relea­ses hin­zu­ge­kom­men: wei­ter­le­sen »

XING lie­fert jetzt die Inhalte über eine euro­päi­sche IP-​Adresse — Sie nut­zen aber wei­ter Akamai!

Gerade stellte ich bei der Nut­zung von XING fest, dass mein Flag­fox jetzt die Euro­pa­fahne als Aus­lie­fe­rungs­adresse dar­stellt. Die Abfrage der Ser­ver über Geofox und andere Tools sug­ge­riert irre­füh­rend, dass über die Deut­sche Tele­kom aus­ge­lie­fert wird (siehe unten), was mich nicht beru­higt, da ich von der Tele­kom genauso wenig wie von Akamai halte. Die Abfrage sug­ge­riert sogar, dass die Daten aus der siche­ren Schweiz gelie­fert wer­den! Natür­lich ist die Tele­kom in Deutsch­land immer irgendwo mit einer Lei­tung betei­ligt, was zählt ist aber, wem die IP bei RIPE wirk­lich zuge­ord­net ist. Und da lie­fert RIPE den ein­deu­ti­gen Beweis — es ist wei­ter­hin Akamai für die Infra­struk­tur ver­ant­wort­lich (siehe oben)! wei­ter­le­sen »

Heute ist Boys’Day oder Jungen-​Zukunftstag — auch bei Pretioso

Boys’Day? Als ich gefragt wurde, ob wir mit­ma­chen, wusste ich nicht, was das ist. Ein Blick auf die Web­seite über­zeugte mich, dass das eine gute Sache ist, weil end­lich auch ein­mal etwas für Jun­gen getan wird. Da auch das Berufs­bild Medi­en­kauf­mann Digi­tal und Print gesucht wurde, was es bei uns im Mar­ke­ting gibt (Schade, dass es beim Boys’Day gar nicht beschrie­ben ist) boten wir zwei Plätze an.

Heute waren nun Max und Luca vom Gym­na­sium Oedeme bei uns und erfuh­ren, was wir bei Pre­tioso machen und was sie in dem Beruf des Medi­en­kauf­man­nes machen müs­sen, wobei bei uns der Fokus natür­lich auf Digi­tal liegt. Sie erfuh­ren, wie unsere Web­sei­ten aus­se­hen und wie diese pro­du­ziert wer­den, lern­ten den Unter­schied zwi­schen einer Web­seite und einem Blog ken­nen, erhi­le­ten erklärt, was man beim Messe– und Ver­an­stal­tungs­mar­ke­ting machen muss und wie Wer­be­mit­tel von der Pro­dukt­bro­schüre bis zum Whi­te­pa­per erstellt werden.

Nach den Erklä­run­gen durf­ten Sie selbst Hand anle­gen. Sie über­setz­ten unter der Zuhil­fe­nahme von Über­set­zungs­tools Teile von einem unse­rer Web­por­tale auf Pro­duk­t­ebene, was sie sehr gut mach­ten. Uns hat es mit den bei­den Spass gemacht und viel­leicht sehen wir sie ja ein­mal wie­der bei Pretioso.

Der Boys’Day ist eine gute Aktion, da er die Jungs näher an das täg­li­che Leben in einem Beruf bringt — warum nur ein­mal im Jahr?