Monatsarchiv: Februar 2012

Anmer­kun­gen vom MWC 2012 — Da merkt man erst ein­mal, wie prima Deutsch­land ist!

End­lich komme ich ein­mal dazu, hier in Bar­ce­lona auf dem MWC 2012 auch etwas zu schrei­ben. Aber das Busi­ness steht im Vor­der­grund und dann erst kommt das Blog. Ich werde in den nächs­ten Tagen ein­mal meine Ein­drü­cke wie­der­ge­ben — nicht im Sinne von xxx Mega­pi­xel, 4G Aus­stat­tung und als Pro­jek­tor nutz­bar (ja selbst so etwas hat Samsung hier auf den Markt gebracht!) — son­dern im Sinne von der Wie­der­gabe mei­ner sub­jek­ti­ven Ein­drü­cke zur Veranstaltung.

Heute aber haben Bar­ce­lo­nas Stu­den­ten mei­nen Tag durch­ein­an­der gebracht. Nach mei­nem letz­ten Mee­ting um 15.00 strebte ich in Rich­tung Aus­gang aus dem pro­fa­nen Grund, mir end­lich ein­mal Bar­ce­lona wei­ter anzu­se­hen — ich bin schon ein paar Mal da gewe­sen, aber nicht so ver­mes­sen zu glau­ben, die Stadt zu ken­nen. Aber das ging nicht — über­all gelbe Absperr­git­ter. Die Frage an die freund­li­chen „Bewa­cher” ergab, dass Stu­den­ten seit 12:00 den Plaza Espanya blo­ckie­ren und die Poli­zei des­halb den gesam­ten Platz abge­rie­gelt hat. wei­ter­le­sen »

App­Tipp: Test Visi­ten­kar­ten­scan­ner für das iPhone mit dem Sie­ger bitcard

Die CeBIT 2012 naht, der Mobile World Con­gress 2012 steht vor der Tür und ich habe mich des­halb in den letz­ten Tagen mit diver­sen Visi­ten­kar­ten­scan­nern für das iPhone beschäf­tigt. Alle Tests habe ich auf einem iPhone 4 mit iOS 5.0.1 durch­ge­führt, für andere Geräte und Firm­ware­stände gel­ten diese Ergeb­nisse nicht auto­ma­tisch. Aber ver­mut­lich sind die Ergeb­nisse auf älte­ren Gerä­ten eher schlechter.

Aus­gangs­punkt für meine Tests war die­ser ZDNet-​Artikel. Ich habe alle Apps aus dem Arti­kel getes­tet, noch einige selbst im AppS­tore gesucht und pro­biert. Ich habe kos­ten­lose und Light-​Versionen getes­tet — alle Ergeb­nisse waren schlecht. Ich habe für den Down­load der unter­schied­li­chen Apps rund 50 Euro aus­ge­ge­ben — und auch hier waren alle Ergeb­nisse schlecht. Keine Erfas­sung war feh­ler­frei, das Kor­ri­gie­ren der Ergeb­nisse dau­erte man­ches Mal län­ger als die kom­plette Erfas­sung von Hand gedau­ert hätte. Kurzum: Genauso unbrauch­bar wie alle Desktop-​Scanner, die ich in der Ver­gan­gen­heit aus­pro­biert habe.

Und dann las ich im Arti­kel den Kom­men­tar, wo bit­card auf seine neue Lösung auf­merk­sam machte. Das sollte mein letz­ter Ver­such sein, weil das Kon­zept anders ist. Kein OCR son­dern Men­schen, die die Kar­ten erfas­sen. Die Kom­men­tare im AppS­tore waren durch­gän­gig posi­tiv (sieht man ein­mal von den über­all vor­kom­men­den Geiz-​ist-​geil-​Typen ab, die alles umsonst haben wol­len) und so gab ich der Lösung eine Chance. Gott sei Dank! Bes­ser geht es nicht! Feh­ler­frei und zeit­nah erhält man meis­tens am sel­ben Tag die erfass­ten Karten.

Natür­lich kos­tet das Geld — ich finde die Preise von 16 — 25 Cent pro Visi­ten­karte sehr ange­mes­sen. Kurzum: Top-​Produkt zum ange­mes­se­nen Preis! Wie so viele andere Lösun­gen gibt es bit­card natür­lich wie­der ein­mal nur für das iPhone, das iPad 2 wird aktu­ell nicht unterstützt.

Ver­gleichs­test Black­Berry Play­Book gegen iPad 2

In die­ser Woche kam die neue Firm­ware für das Black­Berry Play­Book auf den Markt und wir haben bei Pre­tioso unsere Play­Books auch upge­da­tet. Der erste Ein­druck ist ordent­lich und man kann das Black­Berry Play­Book nun end­lich als voll­wer­ti­ges Tablet wahr­neh­men. Ges­tern nun kam Crack­berry mit einem Ver­gleichs­test her­aus, der inter­es­sant ist, den man hier fin­den kann und den ich an die­ser Stelle bespre­chen will. Crack­berry hat in zehn Kate­go­rien getes­tet und kommt zu fol­gen­dem Ergebnis:

Dies führt zu einem Gesamt­er­geb­nis von 89 : 85 zuguns­ten des iPad 2, ein knap­per Sieg auf dem sehr „Pro-​BlackBerry” ein­ge­stell­ten Por­tal. Doch was steckt hin­ter den ein­zel­nen „Run­den”? Crack­berry lei­tet den Arti­kel mit fol­gen­dem Satz ein:

Two months ago it might have seen crazy to speak of the iPad 2 and the Black­Berry Play­book in the same sentence.

Stimmt. Und auch die Aus­füh­run­gen hin­sicht­lich des — der­zeit — deut­li­chen Preis­un­ter­schie­des ver­die­nen zumin­dest für den­je­ni­gen Beach­tung, der vor der Frage einer Neu­an­schaf­fung steht. Doch dazu spä­ter mehr. wei­ter­le­sen »

Rese­arch in Motion (RIM) kapi­tu­liert — Black­Berry ohne BES nicht mehr sicher

Ges­tern berich­tete Crack­berry über einen sehr wich­ti­gen Sach­ver­halt, der die Inte­gri­tät und Sicher­heit der BlackBerry-​Lösung betrifft. In Deutsch­land hat sich bis­her noch keine der gro­ßen Platt­for­men wie Heise um das Thema geküm­mert und der unauf­fäl­lige Titel lautet:

RIM installs Black­Berry ser­ver in Mumbai

Was bedeu­tet dies nun? Die BlackBerry-​Infrastruktur basiert auf soge­nann­ten Net­work Ope­ra­tion Cen­ters (NOC), deren Funk­tion wird in die­sem Arti­kel der Com­pu­ter­wo­che sehr gut dar­ge­stellt. Diese wur­den bis­her in Kanada, Sin­ga­pur und UK betrie­ben. RIM ver­si­cherte bis auf den heu­ti­gen Tag, dass ein Aus­le­sen der Daten im NOC nicht gestat­tet wird. Wenn man daran glaubte — nicht alle taten dies, ich aber schon — war die Black­Berry Tech­no­lo­gie deut­lich siche­rer als andere Tech­no­lo­gien, gerade wenn es um Instant Mes­sa­ging über den Black­Berry Mes­sen­ger geht.

RIM hat nun dem Druck der indi­schen Regie­rung nach­ge­ge­ben, dass diese Zugriff auf das indi­sche NOC erhält, glei­ches wird in ande­ren Län­dern pas­sie­ren. Kauf­män­nisch kann ich dies durch­aus ver­ste­hen, der indi­sche Markt ist für jeden Her­stel­ler inter­es­sant. Der wesent­li­che Nach­teil ist aller­dings, dass sich hier­durch der Sicher­heits­nim­bus der Black­Berry Tech­no­lo­gie in Luft auf­löst, denn nie­mand weiss, wie weit die Zuge­ständ­nisse von RIM an Regie­rungs­stel­len gehen.

Der­zeit gilt die Kom­mu­ni­ka­tion von BES-​Servern zwar noch als sicher auf­grund der am BES-​Server erfol­gen­den Ver­schlüs­se­lung — aber ist das wirk­lich so? Die seit lan­gem kur­sie­ren­den Sicher­heits­be­den­ken gegen die NOCs erhal­ten durch diese Ent­wick­lung neue Nah­rung. Mei­nes Erach­tens ist ab jetzt unter dem Sicher­heits­as­pekt jedes andere Ver­schlüs­se­lungs­kon­zept der Black­Berry Tech­no­lo­gie über­le­gen, da man bei selbst gene­rier­ten Zer­ti­fi­ka­ten und selbst auf­ge­setz­ten Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien eine bes­sere Kon­trolle über die Tech­no­lo­gie des gesam­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ges hat. wei­ter­le­sen »

Tele­fo­nica o2 lädt uns kos­ten­los auf die CeBIT 2012 ein — wie cool ist das denn?

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