Apr302015

Whats­App vs. Threema – ein Ver­gleich zum Thema Datenschutz

Whats­App ist heut­zu­tage in aller Munde. Durch die Mög­lich­keit, den Chat­dienst mit Dateien wie Fotos, Videos und Sprach­nach­rich­ten zu schmü­cken, bekommt die App viel Zuspruch und lässt die Nut­zer­zahl enorm stei­gen. Schein­bar anonym bewegt man sich im gro­ßen Raum des World Wide Web und meint, seine sen­si­blen Daten nur mit selbst aus­ge­wähl­ten Kon­takt­per­so­nen aus­zu­tau­schen. Gerade im Zeit­al­ter des Inter­nets machen sich die wenigs­ten Gedan­ken über die Siche­rung der Pri­vat­sphäre. Whats­App zählt aktu­ell mehr als 600 Mil­lio­nen Nut­zer. Gegrün­det wurde Whats­App Inc. im Jahre 2009 von dem ukrainisch-​us-​amerikanischen Unter­neh­mer Jan Koum und dem us-​amerikanischen Pro­gram­mie­rer Brian Action. Am 19. Februar 2014 wurde Whats­App für 19 Mil­li­ar­den US Dol­lar an Face­book Inc. ver­kauft. Nun­mehr lie­gen die Ver­fü­gungs­rechte bei die­sem. Face­book, Whats­App und Google sind wohl die bes­ten Bei­spiele für US-​amerikanisch ent­wi­ckelte Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien. Was dies bedeu­tet, sollte jeder ver­stän­dige Mensch seit den Ent­hül­lun­gen von Edward Snow­den und den Umgang mit Big Data ver­stan­den haben. Ist es da nicht rat­sam, über Daten­schutz nachzudenken?

Die Nut­zung des WhatsApp-​Service setzt die Zustim­mung zu den Nut­zungs­be­din­gun­gen und Daten­schutz­hin­wei­sen vor­aus. Zu den frag­wür­digs­ten Bevoll­mäch­ti­gun­gen gehö­ren unter ande­rem, dass Bil­der, Videos, Adress­bü­cher, Kon­ver­sa­tio­nen und Loka­li­sie­run­gen gespei­chert und ver­kauft wer­den dür­fen, ohne dass man dar­über infor­miert wird. Den meis­ten Anwen­dern dürfte auch nicht bekannt sein, dass Whats­App Such­ma­schi­nen­be­trei­bern wie Google, Bing oder Yahoo gestat­tet, Indi­zes der Whats­App Benut­zer zu erzeu­gen. Durch die Daten­aus­wer­tung von Whats­App und damit ein­her­ge­hend von Face­book kann man für jeden Nut­zer ein ziem­lich genaues Ver­hal­tens­pro­fil erstel­len, ganz egal, wie viele Infor­ma­tion man preis­gibt. Denn mit die­sen Daten­sam­mel­me­tho­den sind Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ströme in einem ganz ande­ren Maß­stab ana­ly­sier­bar, näm­lich unheim­lich prä­zise. Diese sind dann für zahl­rei­cher Unter­neh­men und ihre geziel­ten Mar­ke­tin­gin­ter­es­sen sehr nütz­lich. Je nach Bran­che kön­nen diese ihre Kon­di­tio­nen anglei­chen. Bei­spiels­weise hat eine Bank gro­ßes Inter­esse an die­sen Daten­men­gen und damit an dem Ver­hal­tens­mus­ter sei­ner Kun­den, um dar­auf auf­bau­end ihre Zin­sen auf Kre­dite anzu­pas­sen. Erwirbt eine Bank diese Daten, so kann sie einer Fami­lie, die bei­spiels­weise einen Haus­kre­dit auf­neh­men möchte, höhere Zin­sen auf Grund­lage der trans­pa­ren­ten Infor­ma­tio­nen über das Kauf– oder Spar­ver­hal­ten der Kun­den berechnen.

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Apr272015

Kom­fort vs. Sicher­heit — Alter­na­ti­ven zu aktu­el­len Sozia­len Netzwerken

Bereits 85 Web­sites, die unter dem Begriff „sozia­les Netz­werk“ gehand­habt wer­den, besit­zen jeweils über eine Mil­lion Mit­glie­der; sech­zehn davon je über 100 Mil­lio­nen1. Das größte und bekann­teste, face­book, hat seit der in den Medien viel­fach dis­ku­tier­ten Hürde von einer Mil­li­arde akti­ver Nut­zern (im Okto­ber 2012) zwi­schen­zeit­lich schon wei­tere 400 Mil­lio­nen hin­zu­ge­won­nen. Zu Beginn die­ses Kom­men­tars sind 3.102.507.000 Men­schen welt­weit online2; damit besit­zen über 44% aller Men­schen mit Inter­net­zu­gang auch einen Account bei face­book. Bei die­ser Masse an Nut­zern stellt sich bei beim Thema social net­wor­king nicht mehr die Frage des ob, son­dern des wie. All diese Men­schen sind von den Daten­schutz­richt­li­nien diese US-​Konzerns betrof­fen und haben ihnen mehr oder weni­ger bewusst zuge­stimmt, obwohl seit des­sen Grün­dung viele Pro­bleme und nega­tive Schlag­zei­len bekannt wur­den, die ich auf­grund all­ge­mei­ner Bekannt­heit nur kurz wie­der­ho­len möchte:

So koope­riert Face­book zum Bei­spiel mit der US-​Amerikanischen Geheim­dienst­be­hörde NSA, die laut dem Whist­leb­lo­wer Edward Snow­den direk­ten Zugriff auf alle hin­ter­leg­ten Daten haben. Diese wer­den von der Behörde auch zur Ras­ter­fahn­dung „gegen Ter­ro­ris­mus“ ein­ge­setzt. Die „pri­va­ten Nach­rich­ten“ wer­den sys­te­ma­tisch nach Schlag­wör­tern durch­sucht und bei Überein­stim­mung mit Straf­tats­ver­dacht­pro­fi­len an die Behör­den wei­ter­ge­lei­tet3. Bei der Benut­zung der Funk­tion, die Personen-​Kontaktdaten eines Smart­pho­nes mit den Infor­ma­tio­nen der gleich­na­mi­gen Benut­zer auf Face­book zu syn­chro­ni­sie­ren (Bil­der, Web­adres­sen) wer­den alle Kon­takt­da­ten, die im Smart­pho­nes des Benut­zers gespei­chert sind, auf Facebook-​Servern gespei­chert.4 Diese wer­den dar­über nicht benach­rich­tigt (was prak­tisch gegen das Recht der infor­mel­len Selbst­be­stim­mung ver­stößt). Allein durch diese Funk­tion, dem Zukauf von Whats­App und der oben abge­schätz­ten Ver­brei­tungs­rate kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass Face­book inzwi­schen Infor­ma­tio­nen über so gut wie jeden Men­schen besitzt und ver­mut­lich wei­tere Daten sam­meln wird, ob er will oder nicht.

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Apr202015

Not­wen­dig­keit sozia­ler Netz­werke in Unternehmen

Die Kom­mu­ni­ka­tion über soziale Netz­werke wie Face­book, Twit­ter & Co wird immer belieb­ter und ist in unse­rer Gesell­schaft mitt­ler­weile selbst­ver­ständ­lich gewor­den. Wobei zunächst eher pri­vate Nut­zer davon Gebrauch gemacht haben, ste­hen nun auch viele Unter­neh­men vor der Frage, ob und wie sie die sozia­len Medien aktiv nut­zen sol­len. Der Umgang und die Not­wen­dig­keit von Social Media ist in vie­len Unter­neh­men umstrit­ten. Dies liegt größ­ten­teils daran, dass die Nut­zung viele Vor­teile wie ver­ein­fachte Kun­den­ge­win­nung aber auch erheb­li­che Nach­teile wie Sicher­heits­ri­si­ken mit sich brin­gen kann. Soziale Netz­werke bie­ten im All­ge­mei­nen die Mög­lich­keit, ein per­sön­li­ches Pro­fil zu erstel­len sowie sich mit Usern auf der gan­zen Welt zu ver­net­zen. Größ­ten­teils über­wiegt die pri­vate Nut­zung, da es den Nut­zern über diverse Online Por­tale ermög­licht wird, sich aus­zu­tau­schen und Kon­takte zu knüp­fen. Wenn man einen Blick auf die Nut­zer­zah­len von sozia­len Netz­wer­ken wirft, so wird einem schnell bewusst, was für ein Poten­zial das Social Media Web mit sich bringt. Alleine Face­book ver­wen­den rund 1,4 Mil­li­ar­den Nut­zer welt­weit. Davon über 26 Mil­lio­nen aus Deutsch­land, Ten­denz stei­gend. Des­halb wird es auch für Unter­neh­men immer inter­es­san­ter, auf Online-​Plattformen aktiv zu sein.

Ent­schei­det sich ein Unter­neh­men dazu, soziale Netz­werke für seine Zwe­cke ein­zu­set­zen, spricht man von Social Media Mar­ke­ting. Dadurch, dass die Kom­mu­ni­ka­tion in den Online Por­ta­len sehr ver­ein­facht wird, wer­den viele Mög­lich­kei­ten gebo­ten, die klas­si­schen Ziele wie Image, Bekannt­heit, Kun­den­be­treu­ung und Kun­den­bin­dung zu errei­chen. Durch das Social Media Mar­ke­ting wird die Inter­ak­tion zwi­schen den Benut­zern und somit der erleich­terte Auf­bau von Bezie­hun­gen ermög­licht. Dies wie­derum hat den Vor­teil, dass Ziel­grup­pen schnell und ein­fach erreicht wer­den kön­nen. Jedoch gilt es Com­mu­nities wie Twit­ter, Face­book, Xing, Lin­ke­dIn & Co rich­tig zu nut­zen und an die Unter­neh­mens­stra­te­gie anzu­pas­sen, da ansons­ten aus dem erhoff­ten Erfolg schnell ein Miss­er­folg wer­den kann.

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Apr152015

RFID — Kom­fort ohne Gefahr ?

In die­ser Haus­ar­beit geht es um die Frage, ob RFID-​Technologien Benut­zern einen Kom­fort bie­ten, ohne sie dabei zu gefähr­den und ihre Daten zu miss­brau­chen. Die RFID-​Technologie wird in vie­len Berei­chen der Wirt­schaft genutzt. Das Sys­tem kann bestimmte Pro­zesse beschleu­ni­gen, indem Daten auf Knopf­druck abge­ru­fen wer­den. Im Gesund­heits­we­sen wird diese Tech­no­lo­gie auch gerne genutzt, um Objekte zu loka­li­sie­ren. Die Daten­über­tra­gung zwi­schen RFID-​Chip und Lese­ge­rät erfolgt mit Hilfe von elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len. Spe­zi­elle Lese­ge­räte kön­nen die gespei­cher­ten Daten auf den Chips berüh­rungs­los aus­le­sen, wenn sie sich im Bereich der elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len befin­den. Nach einer kur­zen Ein­füh­rung in das Thema werde ich nun im Haupt­teil auf die Frage ein­ge­hen, ob die RFID-​Technologie tat­säch­lich ein Kom­fort ist und die Daten der Nut­zer ver­trau­lich behan­delt und geschützt werden.

Die RFID-​Technologie bekommt eine immer grö­ßer wer­dende Bedeu­tung in unse­rem Leben. Bei­spiels­weise wird seit 2012 die NFC Tech­nik (Near Field Com­mu­ni­ca­tion Tech­nik) in Ban­ken ein­ge­setzt. Es ist eine Tech­nik, die auf der RFID-​Technik basiert und die sich mit immen­ser Geschwin­dig­keit ver­brei­tet. Laut Spar­kasse sol­len bis Ende 2015 alle Bank­kar­ten mit RFID-​Chips aus­ge­stat­tet sein. Der Bezahl­vor­gang an Kas­sen soll sich durch die neue Tech­nik beschleu­ni­gen, indem Klein­be­träge bis zu zwan­zig Euro ohne PIN und Unter­schrift vom Konto abge­bucht wer­den. Ziel ist das Ver­mei­den lan­ger War­te­schlan­gen, die durch die läs­tige Klein­geld­su­che entsteht.

Der Bezahl­vor­gang läuft in der Regel in drei Schrit­ten ab. Im ers­ten Schritt hält der Kunde seine Bank­karte an das Lese­ge­rät, damit im zwei­ten Schritt die RFID Radio­fre­quenz iden­ti­fi­ziert wer­den kann. Die Iden­ti­fi­ka­tion erfolgt durch elek­tro­ma­gne­ti­sche Wel­len, die vom Lese­ge­rät aus­ge­hen. Zuletzt wird dann der Betrag abge­bucht und ein neuer Bezahl­vor­gang kann begin­nen. Doch das ist nicht alles, was wir über diese Tech­nik wis­sen müs­sen. Das Minis­te­rium für länd­li­chen Raum und Ver­brau­cher­schutz klärt deut­sche Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die mehr über das Thema RFID wis­sen möch­ten, auf. Das RFID Sys­tem wird nicht nur in Bank­kar­ten inte­griert, son­dern auch in viele andere Objekte. Bei­spiele dafür sind Auto­schlüs­sel, Rei­se­pässe, Dieb­stahl­si­che­run­gen an Klei­dungs­stü­cken und vie­les mehr.

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Apr132015

datomo MDM v 3.18.2: Update mit neuem Remote Zugriff für Android 5.0

Kurz nach der Ver­öf­fent­li­chung des Major Relea­ses 3.18 erscheint mit dem Release 3.18.2 schon wie­der ein Update und belegt ein­mal wie­der die kur­zen Inno­va­ti­ons­zy­klen von datomo MDM. Neu ist der Remote Zugriff auf Android 5.0. Dar­über hin­aus unter­stüt­zen Agen­ten, Anwen­dun­gen und Kon­fi­gu­ra­tio­nen nun auto­ma­tisch Android 5.1 bzw. iOS 8.2.

Gerä­te­funk­tio­nen

Android Remote Zugriff 3.0.0

  • Unter­stüt­zung für Android 5.0 hinzugefügt.

Android 5.1 Platt­form Support

  • Unter­stüt­zung für Android 5.1 Agen­ten, Anwen­dun­gen und Kon­fi­gu­ra­tio­nen hinzugefügt

iOS 8.2 Platt­form Support

  • Unter­stüt­zung für iOS 8.2 Agen­ten, Anwen­dun­gen und Kon­fi­gu­ra­tio­nen hinzugefügt

Über­zeu­gen Sie sich sel­ber von der Funk­ti­ons­viel­falt und Mäch­tig­keit von datomo Mobile Device Manage­ment und tes­ten Sie datomo MDM 30 Tage kos­ten­los. For­dern Sie heute noch im Pretioso-​Blog Ihre Test­stel­lung an. Und soll­ten Sie wei­tere The­men zu datomo Mobile Device Manage­ment inter­es­sie­ren, dann for­dern Sie unser aus­führ­li­ches Whi­te­pa­per zu datomo Mobile Device Manage­ment an.