Feb252015

datomo MDM 3.18 — Neues Major Release mit Laun­cher für Android und myS­e­cu­re­Mail Kon­fi­gu­ra­tion veröffentlicht

Heute ver­öf­fent­li­chen wir das neue Major Release 3.18.0 von datomo Mobile Device Manage­ment. Die­ses bie­tet zahl­rei­che her­aus­ra­gende neue Fea­tures der Lösung, die wir Ihnen im Fol­gen­den vor­stel­len. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist die neue myS­e­cu­re­Mail Kon­fi­gu­ra­tion, eine euro­päi­sche E-​Mail Con­tainer­lö­sung als Alter­na­tive zum Touch­down Con­tai­ner. Die neuen Funk­tio­nen im Bereich des Exch­ange Active Sync Pro­xies schüt­zen Ihren Mail­ser­ver gra­nu­la­rer vor unbe­rech­tig­ten Zugrif­fen der Geräte. Mit dem Android Base Agent 3.6.0 wird neben der Android 5.0 Unter­stüt­zung ab sofort der Laun­cher für Android Geräte bereitgestellt.

Nach­fol­gend fin­den Sie eine detail­lierte Über­sicht über die Neue­run­gen in datomo MDM – getrennt nach Ser­ver­funk­tio­nen, die die Ober­flä­che der Lösung betref­fen und Gerä­te­funk­tio­nen, aus­ge­wählte Gerä­te­klas­sen betreffend:

Ser­ver­funk­tio­nen:

  • Rolle des Grup­pen­ma­na­gers hin­zu­ge­fügt: Ver­wal­tung ein­zel­ner Benut­zer und/​oder Gerä­te­grup­pen ist mög­lich. Damit kann Admi­nis­tra­to­ren in einer Orga­ni­sa­tion aus­schließ­lich das Manage­ment von bestimm­ten Geräten/​Benutzern erlaubt werden.
  • Ver­bes­se­rung auf dem Lokalisierung-​TAB: Loka­li­sie­rungs­da­ten kön­nen expor­tiert werden
  • Neue myS­e­cu­re­Mail Kon­fi­gu­ra­tion hinzugefügt

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Feb242015

Google Ana­lytics

Nahezu jeder kennt den Bran­chen­pri­mus Google: Gestar­tet als Such­ma­schine, damals noch in Kon­kur­renz zu Bing, Yahoo und etli­chen ande­ren, ist Google mitt­ler­weile zu einem Impe­rium mit einem Umsatz von 59,82 Mrd. US-​$ und einem Gewinn von 12,920 Mrd. US-​$ (Stand 31.12.13) her­an­ge­wach­sen. Doch einen wich­ti­gen Aspekt des Google-​Konzerns kennt nur ein Bruch­teil der Google-​Nutzer: Google Analytics.

Hier­bei han­delt es sich um ein von Google ent­wi­ckel­tes Tool mit dem Ziel „aus Nut­zern regel­mä­ßige Besu­cher zu machen.“2 Doch was genau macht Google Ana­lytics? Wo ver­steckt es sich? Und viel wich­ti­ger: Was habe ich damit zu tun? Auf diese Fra­gen möchte ich im Fol­gen­den eingehen.

Google Ana­lytics: Funk­ti­ons­weise und Nutzen

Ana­lytics ist, wie schon beschrie­ben, ein kos­ten­lo­ses Tool zur Webana­lyse. Web­mas­ter, also Betrei­ber einer Inter­net­prä­senz, erhal­ten hier­durch Kenn­zah­len, wel­che die Per­for­mance ihrer Web­site beschrei­ben. Diese Kenn­zah­len (Besu­cher­zahl, regio­nale Her­kunft, durch­schnitt­li­che Ver­weil­dauer) sind nötig, um zum Bei­spiel Mar­ke­ting und Web­de­sign zu verbessern.

Kon­kre­ter: Der User erhält nach der Anmel­dung eine ein­deu­tige ID, diese muss er dann in alle zu ana­ly­sie­ren­den Sei­ten ein­bin­den. Ruft nun ein Nut­zer die Seite auf, so über­mit­telt der ein­ge­bun­dene Code (Java­Script) die Daten an einen Ser­ver, die­ser wie­derum hin­ter­legt die gesam­melte Infor­ma­tion im ent­spre­chen­den Ana­lytics Konto.3

Des Wei­te­ren ist Google Ana­lytics der­zeit kos­ten­los, daher also auch attrak­tiv für die Betrei­ber eher klei­ne­rer Internetpräsenzen.

Doch auch User kön­nen Vor­teile aus Google Ana­lytics zie­hen: Bei sinn­vol­ler Anwen­dung steigt die Wahr­schein­lich­keit, bei Google-​Suchen rele­vante Such­er­geb­nisse zu erzie­len, außer­dem wer­den Sei­ten benut­zer­freund­li­cher gestal­tet (z.B. über­sicht­li­che­res Menü). wei­ter­le­sen »

Feb202015

Daten­schutz bei WhatsApp

Der Instant-​Messaging-​Dienst „Whats­App“ hat mitt­ler­weile (August 2014) 600 Mil­lio­nen aktive Nut­zer. Im August 2013 waren es noch 300 Mil­lio­nen Nut­zer. Die Nut­zer­zahl wächst also enorm. Ange­sichts der ste­tig wach­sen­den Nut­zer­zahl und dem damit ver­bun­de­nen Beliebt­heits­grad von Whats­App ist es rat­sam, sich kri­tisch mit dem Dienst aus­ein­an­der­zu­set­zen und einige Fra­gen in den Raum zu wer­fen. Dies werde ich in mei­ner Ana­lyse tun, in der ich in ers­ter Linie die Daten­schutz­be­stim­mun­gen und die Risi­ken der Nut­zung von Whats­App behan­deln werde mit dem Ziel, mehr Trans­pa­renz und Klar­heit dort zu schaf­fen, wo 13 Sei­ten lange AGB’s Ver­wir­rung stiften.

Was ist Whats­App?
Whats­App Inc. wurde im Jahre 2009 von den Unter­neh­mern Jan Koum und Brian Acton gegrün­det. Am 19. Februar 2014 wurde Whats­App an das Unter­neh­men Face­book Inc. für 19 Mil­li­ar­den USDol­lar ver­kauft. Um Whats­App zu nut­zen ist der Inter­net­zu­gang not­wen­dig. Wei­ter­hin ist eine Ruf­num­mer für das Instal­lie­ren von Whats­App Vor­aus­set­zung. Durch diese App kön­nen Nut­zer Text­nach­rich­ten oder auch Sprach­nach­rich­ten ver­schi­cken. Die App bie­tet des Wei­te­ren die Mög­lich­keit, Fotos, Kon­takt­da­teien und Video­da­teien aus­zu­tau­schen sowie ande­ren Nut­zern den eige­nen Stand­ort mit­zu­tei­len. Auch Grup­pen­chats sind mög­lich. Um einer Per­son über Whats­App eine Nach­richt zu schi­cken braucht man nur die Han­dy­num­mer und der Nut­zer muss den Kon­takt nicht bestä­ti­gen. Momen­tan steht es in Pla­nung, auch das Tele­fo­nie­ren über Whats­App mög­lich zu machen (Voice over IP). Die App ist für die Betriebs­sys­teme Apple iOS, Black­berry, Sym­bian, MeeGo, Win­dows Phone, Nokia Series 40 und Android erhält­lich und man braucht nur wenige Schritte für die Registrierung.

Daten­schutz:
Wie bei vie­len ande­ren kos­ten­lo­sen Diens­ten sind die Nut­zer von dem ver­lo­cken­den Ange­bot geblen­det und sehen nur die Vor­teile, die die App bie­tet. Nur die Wenigs­ten machen sich Gedan­ken über den Daten­schutz. Der Dienst hat in Deutsch­land über 30 Mil­lio­nen Nut­zer. Eigent­lich ist es mitt­ler­weile kein Geheim­nis, dass Inter­net­grö­ßen wie Whats­App aber auch Google oder Face­book ein Inter­esse daran haben, mög­lichst viele Infor­ma­tio­nen über das Leben von Inter­net­nut­zern zu erhal­ten. Dabei gera­ten gerade diese Dienste immer wie­der in die Schlag­zei­len, vor allem bezüg­lich des Daten­schut­zes, da es Daten­schutz­lü­cken gibt. Spe­zi­ell auf Whats­App beschränkt fängt es bereits damit an, dass der Dienst eine „zuletzt online“ — Anzeige benutzt, sprich, man kann sehen, wann jemand online war. Die „zuletzt online“-Funktion konn­ten iOS-​Nutzer schon eher aus­schal­ten, mitt­ler­weile ist es auch für Android-​Nutzer mög­lich unsicht­bar zu machen, wann sie zuletzt online waren. Betrach­tet man nun, dass diese eher „harm­lose“ Funk­tion bereits sehr viele Nut­zer ärgert da sie sich in ihrer Pri­vat­sphäre ver­letzt sehen und glau­ben, dass es nie­man­den etwas angehe, wann sie zuletzt online waren möchte man sich fra­gen, ob diese Nut­zer sich auch die Geschäfts­be­din­gun­gen, die sie akzep­tiert haben, durch­ge­le­sen haben. Denn es steckt noch viel mehr dahinter.

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Feb182015

Vor­rats­da­ten­spei­che­rung

Vor­rats­da­ten­spei­che­rung bedeu­tet, wie das Wort an sich ja schon ver­rät, die Spei­che­rung von Daten auf Vor­rat. In der Debatte über Vor­rats­da­ten­spei­che­rung ist meist die Rede von Telekommunikations-​Verbindungsdaten (soge­nann­ten Meta-​Daten). Es wer­den nicht die Inhalte der Kom­mu­ni­ka­tion gespei­chert, Meta-​Daten ent­hal­ten viel­mehr Infor­ma­tio­nen über die Kommunizierenden/​Internetnutzer und den Zeit­punkt und Ort der Kommunikation/​Internetnutzung. Diese Daten sind per­so­nen­be­zo­gen und wer­den im Auf­trag des Geset­zes von Inter­net– und Tele­fon­an­bie­tern für den Staat ohne der­zei­ti­gen Nut­zen gespei­chert. Sie sol­len zum Bei­spiel der Auf­klä­rung von Ver­bre­chen oder der Ver­hin­de­rung von ter­ro­ris­ti­schen Anschlä­gen die­nen. So jeden­falls wird die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung von Befür­wor­tern begründet.

Situa­tion in der Bun­des­re­pu­blik Deutschland

Entwicklung/​Geschichte
Im Jahre 2007 legte die Bun­des­re­gie­rung erst­mals einen Geset­zes­ent­wurf vor. Der Titel lau­tete: „Ent­wurf eines Geset­zes zur Neu­re­ge­lung der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chung und ande­rer ver­deck­ter Ermitt­lungs­maß­nah­men sowie zur Umset­zung der Richt­li­nie 2006/​24/​EG“. Das Gesetz wurde von den Abge­ord­ne­ten des Bun­des­ta­ges beschlos­sen und auch der Bun­des­rat stimmte zu. Es ver­pflich­tete unter ande­rem Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­ter, Anbie­ter von E-​Mail-​Diensten und Anbie­ter von Inter­net­zu­gän­gen Meta-​Daten ihrer Kun­den für min­des­tens sechs und höchs­tens sie­ben Monate zu spei­chern. Die Nut­zung der Daten wurde beschränkt auf die Klä­rung von Kri­mi­nal­fäl­len und zur Abwehr von erheb­li­chen Gefah­ren für die öffent­li­che Sicherheit.

Als Reak­tion auf den Erlass des Geset­zes wur­den einige Kla­gen beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein­ge­reicht (u.A.: Az. 1 BvR 256/​08, Az. 1 BvR 263/​08, Az. 1 BvR 157108). Eine der Kla­gen hatte teil­weise Erfolg, indem eine Ein­schrän­kung des Geset­zes auf die Nut­zung der Daten für aus­schließ­lich schwere Straf­ta­ten am 11. März 2008 beschlos­sen wurde. Das Sam­meln der Daten wurde aller­dings nicht ein­ge­schränkt. In einem wei­te­ren Urteil vom 2. März 2010 erklärt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung für ver­fas­sungs­wid­rig und die ent­spre­chen­den Vor­schrif­ten für nich­tig, da sie unter ande­rem gegen Arti­kel 10 des Grund­ge­set­zes, das Brief– und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­heim­nis, ver­stößt. Nach die­sem Urteil muss­ten alle auf Vor­rat gespei­cher­ten
Daten gelöscht wer­den. Das Urteil schließt die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung aller­dings nicht per se aus.

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Feb092015

Die AGB von WhatsApp

Was ist WhatsApp?

Whats­App ist ein Mes­sen­ger für Smart­pho­nes, mit dem man Text­nach­rich­ten, Bil­der, sowie Video– und Audi­o­da­teien an andere WhatsApp-​Nutzer ver­schi­cken kann. Es ist für iPhone, Black­Berry, Win­dows Phone, Android und Nokia ver­füg­bar1. Im Februar 2014 wurde bekannt­ge­ge­ben, dass Face­book den Whats­App Mes­sen­ger gekauft hat2. Whats­App Mit­be­grün­der Jan Koum schrieb auf der WhatsApp-​Homepage dazu, dass sich durch diese Part­ner­schaft nichts für die Benut­zer ändern würde und Whats­App unab­hän­gig bliebe3. Im Januar 2015 gab Koum außer­dem bekannt, dass Whats­App 700 Mil­lio­nen monat­lich aktive Nut­zer erreicht habe4.

Inhalt der AGB

Will man als Deutschsprachige*r die all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen und Daten­schutz­hin­weise von Whats­App lesen, stößt man schnell auf Hin­der­nisse. Die Home­page von Whats­App lässt sich zwar auf andere Spra­chen, wie auch auf Deutsch, umstel­len5, dies bewirkt aller­dings nicht die Über­set­zung aller Inhalte. So sind auch die AGB nur in eng­li­scher Spra­che verfügbar6.

Dies sei deut­schen Nut­zern nicht zuzu­mu­ten, da nicht gewähr­leis­tet sei, dass sie von jedem ver­stan­den wer­den kön­nen. Des Wei­te­ren seien die Anga­ben im Impres­sum unvoll­stän­dig, so fehle zum Bei­spiel eine Post­an­schrift7. Daher klagte die Ver­brau­cher­zen­trale Bun­des­ver­band (vzbv) am Land­ge­richt Ber­lin gegen den Messenger-​Dienst. Das Land­ge­richt gab dem vzbv im Mai 2014 Recht und ent­schied, dass der Dienst in Deutsch­land keine eng­lisch­spra­chi­gen AGB mehr ver­wen­den darf und das Impres­sum ver­bes­sern muss, noch war das Urteil aller­dings nicht rechts­kräf­tig8 . Zumin­dest die Geschäfts­adresse ist auf der Home­page von Whats­App inzwi­schen aber zu fin­den9.

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